Beitrag vom: 29.08.2022 Kategorie: Unesco-Projekt-SchuleWillkommen

„Die Waffen nieder!“ – Bertha-von-Suttner-Friedensprojekt

 

Dem Selbstverständnis des Gustav-Stresemann-Gymnasiums als UNESCO-Projektschule und „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ entsprechend, ist ein Religionskurs der Jahrgangsstufe 10 dem Aufruf der Deutschen Friedensgesellschaft gefolgt und hat sich an dem diesjährigen Friedensprojekt „Die Waffen nieder!“ beteiligt.

 

Ausgehend von dem programmatischen Weltbestseller der Schriftstellerin, Nobelpreisträgerin und Friedensaktivistin Bertha von Suttner sind die teilnehmenden Schulen dazu aufgerufen gewesen, sich in methodisch und medial vielfältigen Projekten nicht nur mit dem Pazifismus, der Kriegsproblematik und den Schrecken des Krieges, sondern auch mit den jeweiligen Motiven und Handlungsoptionen auseinanderzusetzen.

 

In diesem Kontext haben die Schülerinnen und Schüler des Kurses von Herrn Heise in verschiedenen Projekten exemplarisch historische Bezüge von Krieg und Frieden u.a. in Form einer filmischen Biografie und eines fiktiven Interviews mit Bertha von Suttner erarbeitet. Ein weiteres Themenfeld haben die vielfältig motivierten Erscheinungsformen von Rassismus und Antisemitismus früher und heute gebildet. Zudem haben sich die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer auch mit gegenwärtigen Problemfeldern wie dem Rechtspopulismus auseinandergesetzt und anhand eines Podcasts über Stolpersteine oder eines Videobeitrages zu gegenwärtigen Friedensprojekten mögliche Lösungsperspektiven aufgezeigt. 

 

Das von Luca Dressler und Katharina Pfeil organisierte Interview mit einer aus Syrien geflüchteten Mitschülerin hat für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Religionskurses und des daran teilnehmenden Ethikkurses von Frau Rubis die existenziellen biografischen Auswirkungen von Kriegs- und Friedenserlebnissen sehr anschaulich gemacht.     

 

Im Rahmen einer interaktiven Ausstellung dreier Projektgruppen hatten am 19. Juli 2022 schließlich auch andere Kurse und Klassen des GSG die Gelegenheit, sich von Alicia Barth, Damian Deist oder Felix Homberger über die Positionen zu Waffenlieferungen, von Michelle Hesse und Amelie Kluth über Friedensprojekte und -initiativen oder von Jeannine Gill und Felix Hessler über die Erscheinungsformen von Rassismus informieren bzw. anhand eines eigenen künstlerischen Beitrages dafür sensibilisieren zu lassen. Dabei haben die Plakat-, Video- und künstlerischen Ergebnisse anschaulich widergespiegelt, wie vielfältig Rassismus und Frieden sein können.

 

Und nicht zuletzt ist im Spannungsfeld verschiedener politischer, ethischer und religiöser Positionen zu den Rüstungsexporten deutlich geworden, dass die Wege zum Frieden oft sehr herausfordernd sind und keineswegs immer gradlinig verlaufen.       

 

 

Text und Fotos: Christoph Heise

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