Am 11. Dezember wurden in Frankfurt an der Goethe – Universität die Sieger der 35. Und 36. Runde des Experimentalwettbewerbs „Chemie – mach mit“ geehrt.

Vom Gustav-Stresemann-Gymnasium haben in der Altersklasse „Frühstarter“

Anlee Romanenko, Tara Ponwitz, Isabelle Schoenewolf, Jennifer Busenius und Theresa Benner jeweils einen dritten Platz belegt. Sofia Happe und Leni Buda wurden sogar mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Neben einer Urkunde vom Hessischen Kultusministerium gab es einen Büchergutschein sowie ein Becherglas mit Spatel und Indikatorpapier. Die ersten Sieger erhielten noch zusätzlich eine Uvex-Schutzbrille, was die Kinder sehr begeisterte, da die größtenteils alten und unansehnlichen Schutzbrillen aus den Chemieräumen in der Schule regelmäßig für Diskussionen sorgen.

 

Es gibt pro Jahr zwei Runden dieses Wettbewerbs, deren Sieger in einer gemeinsamen Veranstaltung im Dezember geehrt werden. In diesem Jahr nahmen insgesamt 1040 Schülerinnen und Schüler daran teil und es wurden 73 Arbeiten mit einem Preis ausgezeichnet.

Die Schülerinnen des Gustav-Stresemann-Gymnasiums haben im Rahmen der Nawi- AG Klasse 5/6 unter der Leitung von Marion Haase zum Thema „Zauberhafte Farben“ (Runde 36) geforscht. Dabei haben sie u.a. das Geheimnis der Magic-Stifte und vor allem das des Magic-Pens gelüftet und sogar eine eigene Zaubertinte entwickelt.

Nach der Preisverleihung wurde den Anwesenden noch ein eindrucksvoller Experimentalvortrag zum Thema „Goethe und die Farben“ geboten, der noch mehr Lust auf Chemie gemacht hat.

„Chemie – mach mit“ ist ein Experimentalwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I der Goethe-Universität Frankfurt in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium, dem Fonds der Chemischen Industrie und dem Förderverein der Internationalen Chemieolympiade. Die Aufgaben können alleine oder in einem Team bis maximal drei Schüler/innen bearbeitet werden.

Text verfasst von Marion Haase

MINT-Schwerpunkt am Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

Naturwissenschaftliche Berufe sind mitunter das Zahnrad unserer modernen Gesellschaft. Die Entwicklung neuer, innovativer Produkte und der damit einhergehende Fortschritt bringt uns nicht nur hierzulande Wohlstand und Sicherheit, sondern führt auch zu einer verbesserten Lebensqualität. Dabei versuchen Berufsgruppen wie Mathematiker, Biologen, Chemiker, Physiker, Ingenieure oder Mediziner nicht nur die Natur mit allen ihren Facetten zu erforschen, sondern auch Lösungen für aktuelle und zukünftige Probleme wie den Klimawandel zu finden.

 

Das Gustav-Stresemann-Gymnasium hat es sich daher zum Ziel gemacht, Schülerinnen und Schüler für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu begeistern bzw. naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler in den MINT-Bereichen mit Hilfe eines breiten Angebots stärker zu fördern. 

 

Auch das experimentelle Arbeiten im Regelunterricht stellt einen integrativen Bestandteil unseres MINT-Konzepts dar. Dies ermöglicht es unseren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in naturwissenschaftliche Arbeitsvorgänge zu erhalten und vermittelt ihnen Kompetenzen, die über den gewohnten Unterricht hinausgehen.

 

Die richtige Ausstattung ist uns wichtig! Daher verfügen unsere Naturwissenschaftsräume neben gut sortierten Sammlungen über internetfähige ActiveBoards und Dokumentenkameras, die uns beim Forschen und Entdecken helfen. Natürlich können unsere Schülerinnen und Schüler auch von einer Microsoft Kooperation profitieren, die ihnen nicht nur das aktuellste Betriebssystem zur Verfügung stellt, sondern auch immer eine aktuelle Office-Version garantiert.
Abgerundet wird unser Konzept durch Kooperationsverträge mit der Firma Weidemann GmbH (Standort Flechtdorf) und Continental GmbH (Standort Korbach), die zum einen über MINT-Berufe in den Berufsorientierungswochen informieren, aber auch jährlich interessierte Praktikumsstellen an interessierte Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe vergeben. Des Weiteren werden unsere Schülerinnen und Schüler der Oberstufe voraussichtlich ab dem Jahr 2017 die Möglichkeit haben, an einem Schnupperstudium der Universität Kassel teilzunehmen.

 

03.09.2018, geschrieben von M. Rüsseler

 

MINT-Koordinator

Chemie

Physik/

Mathematik

Informatik
   

Elternvertreter

Am Freitag, den 22.November 2019 wurde das Gustav – Stresemann -Gymnasium als „Digitale Schule“ ausgezeichnet.

 

Das Gustav-Stresemann-Gymnasium versteht das Zertifikat der „Digitalen Schule“ als wichtige Ergänzung zum Zertifikat der „MINTfreundlichen Schule“, welches es schon seit 2017 innehat, und als Bestätigung des Engagements, die Digitalisierung im Unterricht auch besonders in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik) umzusetzen. Beispielsweise wird in Mathematik bereits häufig mit dem Lerntool „Bettermarks“ gearbeitet und auch in den anderen Fächern halten Lernapps Einzug, besonders nach der Anschaffung von zwei mobilen Tabletkoffern.

 

(geschrieben von Marion Haase)

 

Bei der Veranstaltung, zu der die K+S Aktiengesellschaft in Kassel eingeladen hatte, wurden 11 hessische Schulen als „Digitale Schule“ geehrt. Das Signet ermöglicht es, durch einen Kriterienkatalog Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei einer entsprechenden Profilbildung kann von einer „Digitalen Schule“ gesprochen werden. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Module, die alle von den Schulen nachgewiesen werden:

 

1. Pädagogik & Lernkulturen
2. Qualifizierung der Lehrkräfte
3. regionale Vernetzung
4. Konzept und Verstetigung
5. Technik und Ausstattung.

 

Die Module sind orientiert an der KMK-Strategie „Digitale Bildung“ und wurden von Fachexperten und Wissenschaftlern der o.g. Verbände entworfen. Die Ehrung „Digitale Schule“ ist wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig.

 

Alle Schulen wurden heute für ihre Schwerpunktsetzungen ausgezeichnet.

 

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Berlin steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär.

 

Prof. Dr. Hannes Federrath, Präsident der Gesellschaft für Informatik: „Eine von Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung geprägte Welt bedarf eines umfassenden Bildungsverständnisses, das technische, gesellschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven gleichermaßen miteinbezieht. Die Auszeichnung ‚Digitale Schule‘ reflektiert diesen Ansatz. Wir danken den vielen Bildungsexpertinnen und -experten für die Begutachtung der zahlreichen Bewerbungen. Es ist erfreulich zu sehen, wie viele Lehrkräfte und Schulleitungen mit ihrem Engagement dazu beitragen, das von uns ausgezeichnete Bildungsverständnis zu etablieren.“

 

„Die ausgezeichneten Schulen öffnen sich stärker und stärker für Informatische Bildung und die Digitalisierung. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, haben wir die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet wollen wir das Engagement all der Schulleitungen und Lehrkräfte würdigen und bestärken, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen“, sagt Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

 

(Text von Benjamin Gesing, MINT Zukunft schaffen e.V.)