Radio-GSG Folge #14: Achtung, Medien!

 

Schnell noch mal das Smartphone checken, in den Sozialen Medien unterwegs sein oder beim Gaming mit den Freunden die Zeit vergessen – viele von uns nutzen Smartphone, Tablet und PC jeden Tag. In unserer neuesten Folge von Radio-GSG haben wir uns deshalb mit dem Thema Medien beschäftigt. Wir wollten von euch wissen, wie lange ihr täglich vor dem Bildschirm sitzt und ob ihr schon mal etwas von der Abkürzung FOMO gehört habt. Die Antwort gibt es in dieser Folge. Außerdem erzählen wir euch, warum soziale Medien schnell zur Sucht werden können und geben euch Tipps, wie ihr euer Smartphone auch mal zur Seite legen könnt. Hört doch mal rein! Eure Radio-AG

P.S.: Auf der Webseite www.ins-netz-gehen.de findet ihr jede Menge nützliche Infos rund ums Thema Medien und Medienkonsum. Dort könnt ihr auch einen Selbsttest zu eurem Medienverhalten machen, den wir auch für euch ausprobiert haben. Probiert ihn doch mal aus! Wenn ihr selbst zu häufig am Smartphone seid, findet ihr dort außerdem Tipps und Hilfe. Und natürlich könnt ihr euch bei Problemen auch immer euren Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und Freundinnen und Freunden anvertrauen.

Frühlingskonzert

Einladung: Erfahrungsaustausch Schulischer Schwerpunkt 2023/24 „Diagnose“

Donnerstag, 14.03.2024, 13:30-15:00 Uhr im Musischen Pavillon

Bewegliche Ferientage im Schuljahr 2024/2025

Das staatliche Schulamt hat die beweglichen Ferientage für das Schuljahr 2024/2025 verbindlich wie folgt festgelegt:

 

04.10.2024 (Freitag nach dem Tag der deutschen Einheit)

 

03.02.2025 (erster Montag im 2. Schulhalbjahr)

 

30.05.2025 (Freitag nach Himmelfahrt)

 

20.06.2025 (Freitag nach Fronleichnam)

Dänemark 2024 🇩🇰

 

Am 28.01.2024 startete für 25 SchülerInnen und 3 Lehrkräfte eine aufregende Reise nach Dänemark, die bis zum 01.02.2024 dauerte. Unsere Expedition folgte einem Austauschschema, doch statt Gastfamilien, erwartete uns eine gemütliche Jugendherberge – ohne nachträglichen Hausbesuch von den Dänen. Jeder von uns hatte dennoch seinen eigenen PartnerInnen, und unser Ziel war es, Sprachkenntnisse zu teilen, Dänemark kennenzulernen und vor allem eine bereichernde Zeit miteinander zu verbringen. 

 

Am Sonntag des 28.01. begann unsere Reise mit einer neunstündigen Busfahrt nach Herning. Die Atmosphäre war geprägt von Heiterkeit, während in jedem von uns eine Mischung aus Euphorie, Aufregung und Freude aufkeimte. Am Nachmittag erreichten wir schließlich die Jugendherberge, wo wir uns auf unseren Zimmern zusammenfanden und uns mit unserer Bleibe für die nächsten Tage vertraut machten. Der restliche Abend gehörte ganz uns; manche Gruppen erkundeten die Stadt, während andere den Abend behaglich ausklingen ließen und zur wohlverdienten Ruhe fanden.

 

Am Montagmorgen starteten wir den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück im Hostel, gefolgt von einem Besuch in der Schule, wo wir unsere AustauschschülerInnen und ihre Lehrerin Romana kennenlernen durften. Während des Rundgangs durch die Schule erhielten wir spannende Einblicke in ihre innovativen Lernmethoden. Nach einer erholsamen Pause, in der wir die gemütliche Atmosphäre der Cafeteria genossen, begann der Deutschunterricht unter der Leitung von Romana. Gemeinsam tauchten wir in verschiedene Aufgaben ein, um unseren dänischen FreundInnen bei ihrer sprachlichen Entwicklung zu helfen. Kurz darauf organisierte Romana in Zusammenarbeit mit der Schule eine herzliche Begrüßung. Die Gymnasiasten wurden informiert, dass Besuch anwesend ist, und wir erlebten gemeinsam den inspirierenden Ablauf einer Morgenversammlung, die unser aller Interesse weckte. Durch das harmonische Singen eines Liedes wurde das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und der Tag fand seinen Abschluss in einer Lateinstunde, der eine Sportstunde folgte. Beide Fächer brachten uns die Lernkultur näher und stärkten die Bindung zu unseren AustauschschülerInnen. 

Schlussendlich begaben wir uns auf eine individuelle Stadtrallye unter der Führung unserer AustauschpartnerInnen und lernten Herning kennen und schätzen.

 

Am nächsten Tag begaben wir uns auf eine Reise in die Vergangenheit und erkundeten das Flüchtlingsmuseum in Oksbøl. Rückblickend kann ich sagen, dass es ein wahres Privileg war, dieses Museum besuchen zu dürfen und über die Ereignisse unserer Vergangenheit zu lernen. Das Flüchtlingsmuseum ist ein Ort von großer historischer Bedeutung, der sich der Aufarbeitung und Dokumentation der Erfahrungen von Flüchtlingen widmet, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs. Es bietet einen Einblick in die Herausforderungen, denen Flüchtlinge gegenüberstehen sowie in ihre Geschichten und ihre Suche nach Sicherheit und Würde. Das Museum trägt dazu bei, das Bewusstsein für die Rechte und Bedürfnisse von Flüchtlingen zu schärfen und die Besucher für die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit Migration und Flucht zu sensibilisieren.

Wir erhielten Handys und Kopfhörer und wurden mit einem Audioguide durch das Museum geführt. In diesem multimedialen Museum wird nicht nur Wissen über die gesamte Flüchtlingsgeschichte Dänemarks vermittelt, sondern es werden auch Einzelschicksale von Flüchtenden erzählt. Der Rundgang ist extrem clever gestaltet und somit sehr kurzweilig. Beim Betreten eines neuen Raumes startet der Audioguide automatisch. Danach kann man sich im Raum individuell bewegen und die einzelnen Geschichten anhören. Diese Art von Führung brachte die benötigte Aufmerksamkeit und Emotionalität näher. Man wird mit Vergangenheit und Gegenwart gleichermaßen konfrontiert.

Es ist von entscheidender Bedeutung, sich über das Thema Flucht und Vertreibung zu informieren, um eine tiefere emotionale Verbindung zu den Geschichten und Erfahrungen der Betroffenen zu entwickeln. Die Geschichte von Flüchtlingen, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs, ist geprägt von unermesslichem Leid, Verlust und Hoffnung auf ein besseres Leben. Diese Geschichten sind nicht nur vergangene Ereignisse, sondern haben auch heute noch eine unmittelbare Relevanz für Millionen von Menschen weltweit, die auf der Flucht vor Konflikten, Verfolgung und Armut sind.

Indem wir das Flüchtlingsmuseum besuchen, geben wir den Opfern eine Stimme und ehren ihr Erbe. Wir erinnern uns an ihre Tapferkeit, ihren Überlebenswillen und ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Durch das Eintauchen in die Ausstellungen und die Betrachtung der Artefakte werden wir mit den realen menschlichen Geschichten konfrontiert, die uns dazu bewegen, uns für Gerechtigkeit, Mitgefühl und Solidarität einzusetzen.

Das Flüchtlingsmuseum dient nicht nur als Erinnerungsstätte, sondern auch als Mahnung für die Zukunft. Es erinnert uns daran, dass die Rechte und Würde jedes einzelnen Menschen geschützt werden müssen, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung. Indem wir uns mit den Erfahrungen der Vergangenheit auseinandersetzen, können wir eine bessere Zukunft gestalten, in der Flüchtlinge willkommen geheißen, geschützt und unterstützt werden, und in der wir uns für eine Welt einsetzen, die von Toleranz, Verständnis und Mitgefühl geprägt ist.

Es war eine Ehre, dieses Museum besuchende dürfen, und ich glaube, ich spreche im Namen aller SchülerInnen, wenn ich sage, dass wir die Gelegenheit dankbar angenommen haben, aus erster Hand von den Erfahrungen der Flüchtlinge zu lernen und ihre Geschichten zu würdigen.

Um dieses Ereignis zu reflektieren, verbrachten wir den restlichen Tag am Meer und erkundeten die Küsten Dänemarks. Ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe durchdrang jede und jeden von uns.

 

Um den bisher erfolgreichen Tag abzurunden, widmeten wir uns der schulischen Kultur durch einen Besuch einer schulischen Veranstaltung namens „Art Happens“. Diese Veranstaltung bot eine Plattform für die kreative Entfaltung verschiedener SchülerInnen, wodurch wir Einblick in das künstlerische, musikalische und schauspielerische Talent der TeilnehmerInnen erhielten. Darüber hinaus diente die Veranstaltung als Abbild des sozialen Lebens an der Schule in Herning. 

 

Am letzten offiziellen Tag in Dänemark erkundeten wir die Großstadt Aarhus, um unsere Reise gebührend abzuschließen. Angekommen, versammelten wir uns mit unseren AustauschpartnerInnen, um die Innenwände des Kunstmuseums Aros zu bewundern. Kurz darauf bot sich uns die Gelegenheit, einen Einblick in die Vergangenheit Dänemarks zu gewinnen, indem wir ein Museum besuchten, das einer Straße ähnelte, jedoch mit sorgfältig nachgebauten Häusern verschiedener Jahrzehnte ausgestattet war. Durch das Betreten dieser Häuser konnten wir die Einrichtung vergangener Epochen bestaunen und so ein lebendiges Bild vom alten Dänemark erhalten. Unser Ausflug fand seinen Abschluss in einer freien Zeit in Aarhus, gefolgt von einem gemeinsamen Essen in einer Streetfood-Halle. Um den Abschied angenehmer zu gestalten, organisierten einige Dänen eine Abschiedsfeier, bei der wir den Abend genossen und unsere Bindung zueinander stärkten.

 

Den Tag der Abreise begannen wir ein letztes Mal am Herning Gymnasium, wo wir Abschied von der Schule, den SchülerInnen und der Zeit nahmen. Rückblickend können wir alle sagen, dass sich die Reise für jeden von uns gelohnt hat und wir sind dankbar, daran teilgenommen zu haben. Ein besonderer Dank gebührt unseren Lehrkräften, die die Expedition durch ihre Planung noch angenehmer gestaltet haben und deren Einsatz wir zu schätzen wissen.

 

Text von: Ilayda Özdemir

DDR-Zeitzeuge besucht Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

Am 01. Februar 2024 besuchte Gilbert Furian, einer der bekanntesten DDR-Zeitzeugen, das Gustav-Stresemann-Gymnasium. Furian, der 1945 geboren wurde, berichtete in dem etwa einstündigen Vortrag vor allem von seiner Jugend in der DDR. Er selbst war schon damals andersdenkend und eckte deshalb immer wieder mit dem Staatssystem der DDR an. Ursprünglich wollte Gilbert Furian einmal Dolmetscher werden. Dies wurde ihm allerdings verwehrt, weil er durch abweichende politische Meinungen aus der „FDJ“ (Freie Deutsche Jugend) im Alter von 16 Jahren ausgeschlossen wurde. Außerdem war er Mitglied der Jungen Gemeinde der Evangelischen Kirche. Dadurch war er für sein Dolmetscherstudium nicht zugelassen und entschied sich letztendlich für eine Kaufmannslehre.

Schon während der Schulzeit trug er provokativ lange Haare (nach dem Vorbild der Beatles). Dieses Aussehen war in der DDR nicht geduldet, was Furian auch wusste. Als Konsequenz durfte er eine Prüfung erst ein halbes Jahr später antreten. 1967 wurde der gebürtige Görlitzer dann zum Philosophiestudium in Leipzig zugelassen, nur drei Jahre später allerdings exmatrikuliert, weil er den Einmarsch der Warschauer-Vertrags-Staaten in die CSSR öffentlich im Seminar kritisierte.

 

Später zog er nach Berlin, wo er in den 1980er Jahren Ost-Berliner-Punks interviewte. Diese Aufnahmen verteilte er an mehrere Freunde im Westen. Am 27. März 1985 inhaftierte man ihn und brachte ihn in die Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Hohenschönhausen. Ein Jahr später wurde er dann zu zwei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt wegen des „Anfertigens von Aufzeichnungen, die geeignet sind, den Interessen der DDR zu schaden“ (Anm.: Die Punkszene war in der DDR dauerhafter staatlicher Überwachung ausgesetzt, da diese Kulturszene als systemkritisch angesehen wurde). Daraufhin kam Furian in die Strafvollzugsanstalt in Cottbus, wurde im April 1986 von der Bundesrepublik freigekauft und auf eigenen Wunsch in die DDR entlassen. 

 

In seinem Vortrag zeigte Furian seine Sammlung über die Punkerszene und eindrückliche Materialien zu seiner Zeit in der DDR. Er zeigte den interessierten Schülerinnen und Schülern der Q3-Geschichtskurse und den Teilnehmern der UNESCO-AG auch sein Verhaftungsfoto. Der prominente Gast wurde von dem Leiter des Leistungskurses, Herrn Dr. Salzig, im Rahmen des an unserer Schule institutionalisierten „Stasi-Projekttages“ der Q3 eingeladen. Zum Abschluss beantwortete er auch noch einige Fragen zum Leben in der DDR und den Überwachungsmethoden der „Stasi“Seine Lebensgeschichte erzählt Gilbert Furian in seinen Büchern „Mehl aus Mielkes Mühlen“, „Der Richter und sein Lenker“ und „Auch im Osten trägt man Westen“. Seit 1994 führt er Besucher, im Rahmen der „Gilbert Furian Stiftung“, durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. 

 

Die Veranstaltung wurde von dem Verein der Freunde und Förderer des Gustav-Stresemann-Gymnasiums finanziell gefördert.

 

Text: Sebastian Buschmann
Fotos: Dr. Johannes Salzig

Handballturnier der Klassen 6

 

Am vergangenen Dienstag traten die Klassen 6 beim Schulturnier im Handball gegeneinander an. Der Modus sah vor, dass zunächst die Mädchen in der ersten Halbzeit gegeneinander spielten, wobei die Jungs der jeweiligen Klassen in der zweiten Halbzeit den Punktestand fortsetzten.

In Spiel 1 konnte sich die 6b mit 10:2 gegen die 6a durchsetzen. Gemäß des Relegationsmodus spielte die 6a anschließend gegen die 6c und gewann Spiel 2 mit 8:4. Im letzten Spiel der 6b gegen die 6c war also für alle Klassen noch alles drin. Trotz einer spektakulären Aufholjagd der 6c, setzte sich die 6b auch hier am Ende mit 7:5 durch und gewann den heiß begehrten Wanderpokal des GSG. Herzlichen Glückwunsch!

Besonders hervorzuheben ist einmal mehr das engagierte und zu jeder Zeit faire Spiel aller Klassen. Vielen Dank auch an die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter des Sport LK Q2, die die Spiele souverän leiteten.

 

Spannende Debatten beim „Jugend-debattiert“-Schulfinale 2024

 

Streiten will gelernt sein!

Dass sie sich auf der Basis von Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft konstruktiv mit unterschiedlichen Argumenten und miteinander auseinandersetzen können, zeigten die Schülerinnen und Schüler des Gustav-Stresemann-Gymnasiums auf beeindruckende Weise beim diesjährigen Schulfinale von „Jugend debattiert“.

Nachdem sich zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Mittel- und Oberstufe in ihren Klassen für den Schulwettbewerb qualifiziert hatten, konnten die Besten vom GSG ihre Fähigkeiten in der Aula unter Beweis stellen.   

 

Im Finale der Sekundarstufe I wurde die Frage „Sollen Schönheitswettbewerbe und Modelcastingshows in Deutschland verboten werden?“ debattiert. Lavanja Pernau und ihr Mit-Debattant Ibrahim Odat vertraten die Pro-Seite und betonten vor allem die Gefahren derartiger Shows für die psychische Gesundheit der Teilnehmer selbst, aber auch der Zuschauer. Es werde oftmals in diesen Wettbewerben ein falsches Idealbild suggeriert, was sich Jugendliche nicht zum Vorbild nehmen sollten. Die Contra-Position nahmen Amani Lidgett und Peer Leonhardt ein. Ihnen zufolge sei das Recht auf Selbstbestimmung der Teilnehmer an derartigen Wettbewerben ein wichtiges Gut, weswegen sie sich dagegen ausgesprochen haben. Die Debatte der Sekundarstufe I konnte Lavanja Pernau für sich entscheiden. Auf dem zweiten Platz landete Ibrahim Odat.

 

Die Sekundarstufe II beschäftigte sich im Schulfinale mit der Frage „Sollen Toilettenräume an Schulen grundsätzlich genderneutral sein?“. In der hitzigen Debatte kamen die Teilnehmenden aus der E-Phase nicht zu einer Einigung, wenngleich man aber versuchte einen Kompromiss zu finden, indem man beispielsweise drei Toilettenräume anbieten könne. Auf der Pro-Seite diskutierten Anton Hartenstein und Enna Sczech. Sie hoben die Vorzüge solcher Toiletten hervor, damit die LGBTIQ-Community fortwährend nicht mehr ausgegrenzt sei. Mit gemeinsamen Toiletten würde man Diskriminierung minimieren können und die persönliche Würde aller Personen auch nicht mehr verletzen. Die Contra-Seite, von Annouk Sonnborn und Phoebe Stör vertreten, machte an erster Stelle auf die hohen Kosten etwaiger Umbauten an Schulen aufmerksam, die so nicht zu bewältigen seien. Zudem seien andere Investitionen in den Schulen wichtiger und drängender. Auf den ersten Rang schaffte es in der Sekundarstufe II Phoebe Stör, Enna Szech belegte hinter ihr den zweiten Platz.

 

Die Erstplatzierten der beiden Schulfinals hatten sich damit zugleich für das Regionalfinale qualifiziert, bei dem sie gegen die Gewinner anderer Schulen der Region antreten. Zum Abschluss wurden allen Teilnehmern von der Schulleiterin, Iris Blum, sowie dem Projektkoordinator, Jannik Schwebel-Schmitt,  die Urkunden sowie kleine Präsente überreicht.

 

Der Schulkoordinator von Jugend debattiert, Jannik Schwebel-Schmitt, resümierte das schulinterne Projektjahr und dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den mitwirkenden Lehrkräften: „Wir haben auch dieses Jahr wieder einmal qualitativ hochwertige Debatten erleben dürfen. Ich danke allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern herzlich für ihr engagiertes Streiten und auch den Kolleginnen und Kollegen in besonderem Maße für ihren Einsatz im Unterricht und beim Jurieren. Es freut mich sehr, dass in Zeiten, wo friedliche und demokratische Auseinandersetzungen immer mehr an Bedeutung gewinnen, das Gustav-Stresemann-Gymnasium seinen Beitrag dazu leisten kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass derartige Projekte der Integrität der Gesellschaft ungemein nützlich sind“, so Schwebel-Schmitt abschließend.

Sportschülerinnen und Sportschüler legen erfolgreich das Deutsche Olympische Sportabzeichen ab

 

Im Rahmen des Sportschüler-Konzepts legten 20 Schülerinnen und Schüler das Deutsche Olympische Sportabzeichen erfolgreich ab.

In den Bereichen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination sowie der Schwimmfertigkeit zeigten sie Leistungen, die jeweils mindestens der Anforderung Bronze entsprachen und belegten damit ihre Vielseitigkeit in Teildisziplinen der Leichtathletik. Neben den klassisches Leichtathletischen Disziplinen zeigten die Kinder ihr können auch in Disziplinen wie Seilspringen, Turnen oder Standweitsprung.

Das Deutsche Olympische Sportabzeichen gilt als die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen.

Das Kollegium stand dem in nichts nach und legte in kleiner Runde immerhin 7 Sportabzeichen erfolgreich ab.

Herzlichen Glückwunsch zu und großen Respekt für diese tollen Leistungen.

Auch im neuen Jahr 2024 soll das Sportabzeichen weiter seinen Weg an unserer Schule finden.

 

Marcel Senger

(Sportlehrer)

Einladung: Schnuppertag am GSG am 29.01.2024 für an der Oberstufe Interessierte

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

am Montag, dem 29. Januar 2024 findet ein Schnuppertag für alle an der Oberstufe interessierte Schülerinnen und Schüler am Gustav-Stresemann-Gymnasium statt. Im Rahmen des Schnuppertages haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Schule kennenzulernen, am Unterricht in unterschiedlichen Fächern teilzunehmen und mit Mitgliedern der Schulleitung ins Gespräch zu kommen. Treffpunkt ist am Montagmorgen um 07:45 Uhr auf dem Schulhof.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, meldet sich bitte bis spätestens Freitag, 26.01.2024 unter Angabe des Namens, der mobilen Telefonnummer sowie Name und Klasse der zurzeit besuchten Schule bei Herrn Dr. Salzig an: jsalzig@stresemanngymnasium.de

 

Wir freuen uns auf Euch!

 

Herzliche Grüße

H. Müller, Studienleiter

Save the date: Elternsprechtag am Freitag, 09.02.2024

 

Am Freitag, dem 09.02.2024 findet der Elternsprechtag am Gustav-Stresemann-Gymnasium statt. Weitere Informationen zur Organisation und zum Ablauf werden in Kürze über unsere Schülerinnen und Schüler an ihre Eltern weitergegeben.

„Nicht Ketchup und Mayonnaise drauf! oder: Wie man Samenkörner zum Erblühen bringt…“ – Dritter Schreibworkshop mit Wolfgang Büscher am Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

Am 19.12.23 war der Autor Wolfgang Büscher zum dritten Mal an unserer Schule zu Besuch, um uns, 14 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 bis Q 3, in einem weiteren Schreib-Workshop mit Hilfestellungen und Schreibimpulsen zu unterstützen. Ziel war es, neue eigene Textkreationen zu entwerfen und die bereits entstandenen Texte zu verbessern. Herr Büscher hatte das Gustav-Stresemann-Gymnasium zuletzt am 12.01.2023 besucht und damals seine ersten Schreibimpulse an einige von uns weitergegeben. Damals sowie auch dieses Mal war das Thema unserer Texte nach Vorgabe Büschers „Reise“. Es gab aber auch weitere zum Schreiben anregende Impulse wie etwa die folgenden: „Wie sehr hatte ich mich auf dieses Wiedersehen gefreut, doch was ich dann sah, verschlug mir die Sprache“ oder: „Ich beschloss, diese Sache für immer abzuschließen, wie man ein Zimmer abschließt und den Schlüssel wegwirft. Es kam anders.“

 

Nach der Begrüßung von Frau Jericho besprach Herr Büscher zwei der Texte vom letzten Schreib-Workshop im Plenum, lobte diese und machte einige sehr konstruktive Verbesserungsvorschläge. Diese betrafen Aspekte wie etwa die Glaubwürdigkeit des Erzählten, die Konsistenz oder die erzählerischen Mittel. Seine häufigsten Tipps und Anregungen zur Schreibhaltung waren, dass wir mehr ins Detail gehen und konkreter werden sollten. Diese Details, etwa das Auserzählen der Atmosphäre der Kindheit, verleihen einer Erzählung mehr Lebendigkeit. Allerdings warnte der Autor und Journalist Büscher auch davor, Texte zu sehr auszuschmücken. Insbesondere bei ernsten Themen wie Tod oder Trauer sei es wichtig, „schlanke Sätze“ ohne viele Schnörkel zu bilden, um „der Erzählung ihre Würde zu lassen“, wie Büscher es formulierte: „Man wird nicht redselig im Angesicht des Todes“, brachte Büscher diesen Gedanken auf den Punkt und verdeutlichte das noch einmal eindrucksvoll mit seinem Appell „Nicht Ketchup und Mayonnaise drauf!“. Zudem ist er auf Fragen und Rückmeldungen von uns Schülerinnen und Schülern eingegangen. Anschließend ging es auch schon an das Verfassen und Redigieren der eigenen Texte. In einer gemütlichen Atmosphäre, gestärkt mit Lebkuchen, Plätzchen und Obst, schrieben wir an unseren Texten weiter und versuchten Wolfgang Büschers Anmerkungen mit einfließen zu lassen.

 

In einer anschließenden Leserunde haben einige Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit genutzt, ihre Zwischenergebnisse zu präsentieren. Herr Büscher hatte zuvor die Bedeutung des lauten Vorlesens der Texte erläutert und das Vorlesen als den „Moment der Wahrheit“ bezeichnet, in dem man falsche bzw. unpassende Wörter und Halbsätze selbst erkenne und manchmal sogar schon beim Lesen korrigiere. Einige von uns trauten sich und erhielten zu ihren Texten sehr aussagekräftiges und differenziertes Feedback des mehrfachen Literaturpreisträgers. Gemeinsam mit den anwesenden Schreib-Künstlerinnen und -Künstlern begab sich Büscher mit den literarisch geschulten Sinnen eines Schriftstellers auch hier auf die Suche nach den offensichtlichen und besonders den verborgenen Schätzen der Schreibentwürfe, um „die Samenkörner im Text zu finden und aufgehen zu lassen“.     

Dabei verschaffte er uns auch anekdotenhaft Einblicke in seine eigenen (Reise-)Erfahrungen, ob das die jugendlichen Abenteuer mit seinem ersten Auto, einem Fiat 770, waren, den er am Edersee zu Schrott fuhr, oder wundersame Geschichten, die er während seiner Reisen im Ausland erlebt hat. Eindrucksvoll schilderte er etwa einen Aufenthalt anlässlich seines Geburtstags in einem kleinen Restaurant in Portugal, in dem er plötzlich von einem fremden Mann Geschenke bekam, der gar nichts von seinem Geburtstag wusste.

 

Zusätzlich gab er uns hilfreiche Tipps, die über vereinfachte Verbesserungsvorschläge hinausgingen und Grundlage für weitere Texte bieten. Zudem empfahl Herr Büscher uns einige seiner Lieblingsautoren, deren Schreibstil er persönlich bewundert, wie zum Beispiel Patrick Leigh Fermor.

Nach den Rückmeldungen von Herrn Büscher und den anderen Anwesenden ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder an das Schreiben und die weitere Ausgestaltung der vorhandenen Textpotenziale. In einer Schlussrunde wurden die überarbeiteten Texte erneut vorgetragen sowie ganz neue Texte eingebracht. Auch hier gab es noch einmal Tipps des Autors zu Themen wie Symbolik, aber auch das Binden des Textes an einen besonderen persönlichen Moment, zum Beispiel eine Reiseerfahrung, wurde thematisiert.

 

Insgesamt können wir sagen, dass es ein sehr inspirierender Tag war, den wir in einer angenehmen Atmosphäre umgeben von Menschen, die dasselbe Hobby teilen und ihren Horizont beim Schreiben erweitern wollen, verbracht haben. Bis Mitte Februar werden die Texte noch überarbeitet und anschließend in einer Anthologie des Hessischen Kultusministeriums mit Texten von Schülerinnen und Schülern aus ganz Hessen veröffentlicht.

 

 

 

Text: Samya Arab, Swenja Bredemeier, Christoph Heise, Barbara Jericho und Katharina Pfeil

 

Fotos: Julia Roth

Neues Klangerlebnis am GSG dank großzügiger Spende des Fördervereins

 

Da der (gute) Ton die Musik macht und auch für das Gelingen zahlreicher anderer Veranstaltungen  entscheidend ist, hat der Verein der Freunde und Förderer des Gustav-Stresemann-Gymnasiums die Neuanschaffung eines Mischpultes mit 4000 EUR sowie die Einrichtung neuer Mikrofonanschlüsse im Bühnenbereich der Aula großzügig gefördert.   

 

Dank dieser umfangreichen finanziellen Unterstützung können die Mitglieder der Schulgemeinde sowie die zahlreichen Gäste die vielfältigen Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Darstellendes Spiel, Kunst, Literatur, Politik und Wirtschaft und vielen anderen mehr nun mit einem ganz neuen Klang erleben.

 

Vielen Dank im Namen der gesamten Schulgemeinde des GSG!

 

Essstörungspräventionsveranstaltung in Kooperation mit der pronovabkk und dem Spoken Word Theater.

 

Frau Marie-Theres Schwinn und Marie-Luise Gunst besuchten auf Einladung von Frau Böhne, der Beratungslehrkraft für Suchtprävention, das Gymnasium für drei Tage, um das Thema Essstörungen in der Jahrgangsstufe 9 und 10  an- und zu besprechen.

Christoph Heise, der sowohl eine Klasse 9 und auch eine Klasse 10 begleitet hat, zieht ein Fazit:

 

Feedback zum Workshop für Essstörungsprävention am 27. und 28.11.2023

 

Das vor- und nachbereitende Unterrichtsmaterial sowie der Workshop zur Essstörungsprävention haben den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern einen differenzierten Einblick in unterschiedliche Krankheitsbilder der Essstörungen sowie die dahinterliegenden Ursachen ermöglicht.

Ausgehend von persönlichen Assoziationen und Fragen zum Thema führten die Referentinnen die Jugendlichen im Rahmen der Veranstaltung sehr behutsam und immer ausgesprochen feinfühlig mit unterschiedlichen Achtsamkeitsübungen an körperliche Empfindungen und deren Aussagekraft heran.

Der als Gesprächsanlass dienende Film „Brechreiz“ über Bulimie wirkte auf die Teilnehmenden sehr eindrücklich und löste angesichts der dargestellten zahlreichen inneren Konflikte der Hauptfigur Sophie neben Betroffenheit auch viele Fragen nach dem richtigen Umgang mit solchen Krankheitsbildern als direkt oder indirekt Betroffene/r aus.

Die sich anschließende Reflexionsphase wurde daher von den Heranwachsenden bereitwillig in Anspruch genommen und auch hier zeigten sich die Referentinnen als interessierte und emphatische Gesprächspartnerinnen, die neben ihrer performativen Darstellungsleistung vor allem durch ihre Authentizität als ehemalige Betroffene sowie die sehr persönlichen Erfahrungsberichte beeindrucken und überzeugen konnten.

Einige Schülerinnen und Schüler nahmen daher auch das Angebot der individuellen Beratung hinsichtlich der Begleitung Erkrankter oder der Durchführung von Achtsamkeitsübungen in der Pause nach dem Workshop an, was einmal mehr den Nutzen dieser in mehrfacher Hinsicht gewinnbringenden Veranstaltung unterstreicht.

Christoph Heise, begleitender Fachlehrer

Stella Olivia Bauer gewinnt Vorlesewettbewerb

 

Spannender Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen am Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

Den Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen des Gustav-Stresemann-Gymnasiums in Bad Wildungen hat Stella Olivia Bauer (Klasse 6 b) gewonnen und sich damit für den Kreisentscheid qualifiziert. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 verfolgten am 5. Dezember in der Aula der Schule einen spannenden Wettbewerb. Zu Beginn der Veranstaltung berichtete die Vorjahressiegerin Stine Kunzemann, die im letzten Jahr die Schule in den nächsten Runden vertrat, über ihre Erfahrungen und gab den Teilnehmern noch einmal letzte Tipps für den Wettbewerb. Anschließend starteten sechs Schüler/innen, die sich in einem internen Klassenentscheid durchgesetzt hatten, ins Finale. Außer den selbst gewählten Vorlesebüchern mussten die Teilnehmer drei Minuten lang in der Kategorie „Unbekannter Text“ eine Passage aus „Ihr kriegt mich nicht“ von Mikael Engström vorlesen. Sowohl die Jury als auch die Zuhörer lauschten aufmerksam den unterschiedlichsten Textauszügen. Stella Olivia Bauer siegte mit knappem Vorsprung vor der Zweitplatzierten Adia-Sosan Ahrar. Beim Wahltext in der ersten Hälfte der Veranstaltung hatte sich Stella für eine Passage aus „Volle Fahrt ins Abenteuer“ von Katharina Reschke entschieden. Bei allen Teilnehmern wurde auf die Textgestaltung und die Lesetechnik geachtet. Versprecher wurden nicht überbewertet. Die Jury bildeten in diesem Jahr Frau Weiß, Frau Kühne, Herr Heise und die Vorjahressiegerin Stine Kunzemann. Am Ende erhielten alle Leser Urkunden; der Fördererverein des Gymnasiums unterstützte die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder mit Buchgutscheinen.

 

Text: Ralf Ginsberg

Gruppenfoto: Björn Buhl

Großer Berufsinformationsabend am GSG: Neuausrichtung ein voller Erfolg

 

Zum ersten Mal hat das Gustav-Stresemann-Gymnasium den alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Rotary Club Bad Wildungen-Fritzlar stattfindenden Berufsinformationsabend geöffnet und eine Neuausrichtung umgesetzt. So hatte Schulleiterin Iris Blum zusammen mit dem Koordinator für Berufs- und Studienorientierung, Dr. Johannes Salzig, im Vorfeld die Eltern und Ehemaligen der Schule angeschrieben und um Mitwirkung an der Veranstaltung gebeten. Erfreulicherweise folgten viele Eltern und Ehemalige dem Aufruf und signalisierten ihre Bereitschaft, sich an dem Berufsinformationsabend zu beteiligen. Erweitert wurde das Angebot in diesem Jahr erstmals durch eine Kooperation mit Soroptimist Club Bad Wildungen, deren Vorsitzende Bettina Schrauf mit großem Erfolg weitere Referentinnen und Referenten für die Veranstaltung gewann. Schließlich konnten den bis zu 200 Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe insgesamt 25 Berufsfelder angeboten werden, in die sie sich einwählen durften, z. B. Humanmedizin, Industrie und Technik, Künstliche Intelligenz, Forstwissenschaft, Förderschullehramt, Finanzwesen, Journalismus, Zahnmedizin, Jura, Apothekenwesen, Bundeswehr usw.

 

Schulleiterin Iris Blum eröffnete den Abend, indem sie die insgesamt 30 Referentinnen und Referenten sowie die zahlreich erschienen Schülerinnen und Schüler begrüßte und sich bei allen Mitwirkenden für ihr Engagement bedankte. Für die Teilnahme der Rotarier hatte Christian Lötzer in bewährter Weise die Organisation übernommen; für den Soroptimist-Club zeichnete Bettina Schrauf verantwortlich, die sich in der Begrüßungsrunde erfreut über die neue Kooperation äußerte und später noch selbst ihren Beruf präsentierte.

 

Anschließend wechselten die Referenten mit ihren kleinen Schülergruppen in die zugewiesenen Räume, um den jungen Erwachsenen ihre Berufe vorzustellen, ihre Fragen zu beantworten, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Nach 45 Minuten konnten die Schüler die Gruppe wechseln, um nach Interessenlage einen weiteren Beruf kennenzulernen. Im Foyer der Schule bestand vorher, zwischendurch oder im Nachgang die Möglichkeit, sich mit Info-Material zu den einzelnen Berufsfeldern einzudecken.

 

Eine Evaluation im Nachgang des Berufsinformationsabends offenbarte, dass die Neuausrichtung der Veranstaltung bei den Schülerinnen und Schülern gut angekommen war und es für sie hinreichend Möglichkeiten gegeben hatte, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen und sich in diesem Rahmen beruflich zu orientieren. Deshalb soll auch der nächste Berufsinformationsabend wieder in ähnlicher Weise organisiert und umgesetzt werden.

 

 

Text und Fotos: J. Salzig

Der Radio GSG-Adventskalender

 

Die Advents- und Weihnachtszeit steht vor der Tür und in diesem Jahr haben wir in der Radio-AG uns etwas Besonderes ausgedacht: Den Radio GSG-Adventskalender. Jeden Tag könnt ihr ein neues Türchen öffnen und euch ein kleines Audio von uns anhören. Es erwarten euch Gedichte, Weihnachtsgeschichten, weihnachtliche Filmtipps und noch viel mehr. Lasst euch jeden Tag überraschen! Wir wünschen euch viel Spaß mit unserem Adventskalender und eine schöne Adventszeit. Eure Radio-AG

 

Hier geht’s zum Adventskalender: https://radiorabauken.de/gsg-adventskalender

Informationsveranstaltung Rotarier

Ankündigung: Workshop Essstörungsprävention am GSG

 

27.11-29.11.23 Workshops für die Jahrgangsstufe 9 und 10 zur Prävention von Essstörungen

Referentinnen: Marie-Theres Schwinn und Marie-Luise Gunst

 

08.12.23 Workshop zu Medienschutz und Prävention von Mediensucht für die Jahrgangsstufe 6

Referentin: Anne Wilkening

 

Download:

Infoblatt Brechreiz

Einladung Abendveranstaltung

Terra X-Moderator begeistert Schülerschaft – Außergewöhnlicher Gast besucht das Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

Nahezu jeder Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe kennt den Mann, der in YouTube-Videos Themen zu Geschichte und Politik leicht verständlich und spannend erklärt. Die Rede ist von Mirko Drotschmann, gelernter Journalist, der seit elf Jahren seinen YouTube-Kanal „MrWissen2go“ betreibt und damit vor allem Jugendliche beim Lernen unterstützt. Er ist auch regelmäßig als Moderator in der ZDF-Sendereihe „Terra X“ zu sehen und erhielt kürzlich von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für seine Arbeit das Bundesverdienstkreuz.
„Es wäre interessant, wenn wir den mal persönlich kennenlernen dürften“, so sinnierten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte der Q3 vom Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen.

Sebastian Buschmann, der auch zu dieser Schülerschaft gehört, setzte diesen Wunsch in die Tat um, indem er Mirko Drotschmann kontaktierte und ein Treffen mit ihm in seiner Schule plante. Geschichtslehrer Dr. Johannes Salzig unterstützte ihn bei seinen Plänen und regelte die finanzielle Seite des Vorhabens zusammen mit Schulleiterin Iris Blum.


Am Vormittag des 7.Novembers 2023 war es dann endlich soweit und Mirko Drotschmann hielt vor gespannten Zuhörern der Oberstufe einen Vortrag zum Thema „Fake News“. Er erklärte, dass Falschinformationen vor allem in den sozialen Netzwerken oft gezielt eingesetzt würden, um Verwirrung zu stiften und um die Meinung der Nutzer in eine bestimmte Richtung zu lenken. Der Journalist zeigte im weiteren Verlauf einige Beispiele für gefälschte Videos aus dem Internet und informierte, wie man eben solche erkennen könne. Dabei verwies er z.B. auf die „Google-Rückwärtssuche“. Es sei besonders wichtig, so Drotschmann, dass man vor dem Teilen eines Videos in Chatgruppen den Inhalt auf Richtigkeit überprüfe. Falls das nicht gelinge, solle man davon absehen diese Medien zu teilen. Er führte an, dass sich vor allem bei WhatsApp, Instagram und TikTok die Anzahl der Fake News häuften, auch beeinflusst durch die Kriege in der Ukraine und in Israel. „Denn ein Krieg ist auch immer ein Informationskrieg“, warnte Drotschmann. Ebenfalls äußerte er sich kritisch zu der immer häufiger eingesetzten künstlichen Intelligenz, die oft genutzt werde, um Bilder und Videos aus dem Kontext zu nehmen oder zu verfälschen.


Zum Abschluss seiner Ausführungen durften die Zuhörer Fragen zum Inhalt des Vortrags oder auch zu seiner Person stellen. Dieses Angebot wurde sehr umfangreich genutzt, gefolgt von Selfie- und Autogrammwünschen. Publikumsnah zeigte sich Drotschmann auch während eines gemeinsamen Mittagessens in der Schulmensa mit den Mitgliedern des Geschichts-Leistungskurses. Sebastian Buschmann, der die Veranstaltung auch moderierte, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf des Besuches von Drotschmann.
„Wenn wir jetzt die Videos von MrWissen2go ansehen, werden wir uns immer an einen großartigen Vormittag am GSG mit ihm erinnern“, so waren sich alle einig.

 

 

Fotos: André Ferreira/ vamonos.digital

 
Text: Sebastian Buschmann

Podiumsdiskussion am Gustav Stresemann Gymnasium zur Landtagswahl 2023

 

Gut eine Woche vor der Landtagswahl am 08. Oktober fand im Gustav Stresemann Gymnasium eine aufregende Podiumsdiskussion statt. Die Diskussion wurde von drei kompetenten Moderatoren-Teams aus den Orientierungskursen und dem Leistungskurs PoWi geleitet: Anton Hartenstein, Phoebe Stör, Ruchita-Sophie Pernau, Max Heck sowie Colin Sporberg und Paula Ferraris.

 

An der Veranstaltung nahmen folgende Kandidaten aus dem Wahlkreis teil:

-Claudia Ravensburg (CDU)

-Dr. Daniela Sommer (SPD)

-Jürgen Frömmrich (GRÜNE)

-Stefan Ginder (AfD)

-Bastian Belz (FDP)

-Die Kandidatin der Linken musste aufgrund von Krankheit absagen.

 

Die Diskussion drehte sich um verschiedene zentrale Themen der Landespolitik. Zunächst konnten die Kandidierenden ihre Auffassungen zur digitalen Infrastruktur in Hessen und den Erfordernissen in diesem Zusammenhang darlegen. Bastian Belz von der FDP unterstrich die Notwendigkeit, mehr Fachkräfte für das Handwerk zu gewinnen, um die digitale Technik erfolgreich einbauen zu können. Dr. Daniela Sommer von der SPD drängte darauf, den Ausbau des Breitbands weiter zu beschleunigen und betonte: „Ein Breitband-Anschluss gehört heute genauso dazu wie ein Wasseranschluss.“

 

Die Kandidaten hatten ähnliche Ansichten darüber, welches Beförderungsmittel in unserer Region am besten geeignet sei. Bastian Belz (FDP) betonte die Bedeutung des Autos und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Claudia Ravensburg (CDU) bevorzugte AS-Taxis und unterstrich die Vorteile von Fahrrad und E-Bike in der Stadt. Stefan Ginder (AfD) plädierte für eine Analyse der Bus-Taktung und die Weiterentwicklung von AS-Taxis. Dr. Daniela Sommer (SPD) hob die Reaktivierung von Bahnstrecken im Landkreis hervor, während Jürgen Frömmrich (GRÜNE) betonte, dass ein gutes Verkehrsnetz alle Verkehrsmittel miteinander verknüpfen sollte und dies in einer benutzerfreundlichen App dargestellt werden sollte.

 

Uneinigkeit herrschte dagegen beim Thema „Energiewende“.  Während Stefan Ginder (AfD) für eine (Wieder-)Inbetriebnahme konventioneller Energieanlagen, einschließlich bestehender Atomkraftwerke plädierte, setzten die anderen Kandidaten eher auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Dr. Daniela Sommer (SPD) erklärte zudem, dass Kommunen auf ihrem Weg zur Energiewende besser begleitet werden sollten.

 

Einigkeit herrschte bei den Debattierenden über die Wichtigkeit der Wertschätzung von beruflicher Bildung. Claudia Ravensburg (CDU) verwies in diesem Zusammenhang auf das Projekt ProBe, welches Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Berufswelt ermögliche und auf ganz Hessen ausgeweitet werden solle. Für Jürgen Frömmrich (GRÜNE) gilt es bereits in der Schule bei Lernenden dafür zu werben, ein Handwerk zu ergreifen.

 

Bevor die Kandierenden zum Abschluss noch einmal Werbung für sich selbst und ihre Parteien machen konnten, drängte sich die Frage auf, was gegen den Lehrermangel getan werden könne – eine für die Zuhörerinnen und Zuhörer sehr bedeutende Frage. Stefan Ginder schlug in diesem Kontext die Schaffung von Finanzierungsmöglichkeiten für Bildungsprojekte vor, währenddessen Dr. Daniela Sommer sich für die Aufstockung von Studienplätzen und die Förderung des Quereinstiegs aussprach, gleichzeitig aber auch die Notwendigkeit von guten Arbeitsbedingungen und modernen Schulen betonte. Jürgen Frömmrich plädierte für eine Ausweitung von Schulsozialarbeiter-Programmen. Claudia Ravensburg schließlich konstatierte, dass es einen Bedarf für mehr Lehrerstellen geben und dass Lehrkräfte besser entlastet werden müssten, z.B. bei IT-Aufgaben. Für Bastian Belz ist der Lehrermangel abermals mit der Frage der Wertschätzung verknüpft. Er forderte eine sofortige Erhöhung der Gehälter für Grundschullehrer auf A13 und nicht aber eine stufenweise Anpassung. Monetäre Anpassungen und gesellschaftliche Wertschätzung seien wichtige Voraussetzungen, dass dieser Berufsstand attraktiver werde und somit von den Heranwachsenden auch vermehrt ergriffen wird.

 

Die Podiumsdiskussion am Gustav Stresemann Gymnasium bot den Schülern der Oberstufe eine wertvolle Gelegenheit, sich aktiv an politischen Diskussionen zu beteiligen und die Positionen der Kandidaten kennenzulernen. Die Schule freut sich darüber, einen Beitrag zur politischen Bildung ihrer Schülerinnen und Schüler geleistet zu haben und hofft auf eine rege Teilnahme an der Landtagswahl am 08. Oktober 2023.

GSG erneut als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet

 

Am 26. September 2023 wurden 50 hessische Schulen in Wiesbaden mit dem Titel „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Nach den Jahren 2017 und 2020 gehört das GSG in diesem Jahr zu den wenigen Schulen in Hessen, die diese Auszeichnung zum dritten Mal in Folge erringen können.

 

Die erneute Auszeichnung würdigt den beständigen Ausbau und die kontinuierliche Anpassung der Aktivitäten und Angebote am GSG rund um die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz: MINT). Anhand zahlreicher Kriterien konnten sich die Juroren unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz vom besonderen Stellenwert überzeugen, der dem MINT-Bereich am GSG zukommt. Dabei überzeugten nicht nur die curriculare Schwerpunktbildung mit Angeboten wie dem ICDL oder Praktische Informatik im Wahlpflichtunterricht, sondern auch das umfangreiche MINT-bezogene AG-Angebot für die gesamte Mittelstufe wie die AG „Medienwelten“ von Herrn Wendring in den Jahrgängen 5 und 6, die NaWi-AG von Herrn Dr. Rüsseler und Herrn Spiegelberg oder der Makerspace im ehemaligen Fotolabor. Außerdem profitieren die Schülerinnen und Schüler am GSG von vielfältigen MINT-bezogenen Events und Veranstaltungen.  Seit vielen Jahren ist die Teilnahme an Wettbewerben wie der Physik-Olympiade, dem Mathe-Känguru oder dem Informatik-Biber in den MINT-Fächern fest etabliert. Die Kooperation mit Institutionen und Unternehmen in der Region eröffnet den Lernenden insbesondere der Oberstufe Einblicke in die Arbeitswelt von Morgen und in die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft, die die Schülerinnen und Schüler des GSG z.B. beim Tag der Technik in Kassel, im XLAB in Göttingen oder in führenden Industriebetrieben Nordhessens (VW in Baunatal, SMA in Niestetal) gewinnen können.

 

Die Auszeichnung als MINT-freundliche Schule bedeutet für die gesamte Schulgemeinde, auf dem bisher erfolgreichen Weg weiter voranzugehen. Dazu brauchen wir Ihre und Eure kreativen Einfälle und Vorschläge. Sie haben/Ihr habt eine Idee oder einen Wunsch, der sich vielleicht unter dem MINT-Schwerpunkt umsetzen ließe? Dann wenden Sie sich/ wende Dich an die jeweilige Interessenvertretung (SV, Elternbeirat).

Radio-GSG Folge #13: Viele neue Stimmen

 

Hier könnt ihr euch Folge 13 von Radio-GSG anhören. Und in dieser Folge werdet ihr viele neue Stimmen hören, denn die Radio-AG hat in diesem Schuljahr einige neue Mitglieder bekommen. Damit ihr uns ein bisschen besser kennenlernen könnt, erzählen wir euch in kleinen Interviews von unseren Lieblingsbüchern, Lieblingsfilmen, Lieblingsfächern, Lieblingsmusikern und vielem mehr. Vielleicht ist ja auch der eine oder andere Tipp für euch mit dabei. Viel Spaß beim Zuhören wünscht euch die Radio-AG!

 

Gemeinsam für eine lebendige Demokratie – Auftakt des Wettbewerbsjahres von „Jugend debattiert“

Gemeinsam engagiert für den Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ (von links): Christine Teweleit (ALS Korbach), Lisa Siegel (CRS Bad Arolsen), Marcus Böth (ETS Frankenberg), Katharina Schmidt (SSJ Amöneburg), Jannik Schwebel-Schmitt (GSG Bad Wildungen), Astrid Lucas-Reiss (SSJ Amöneburg), Schulleiterin Iris Blum (GSG Bad Wildungen), Regionalkoordinator Christoph Heise (GSG Bad Wildungen) und Frank Engelhardt (Waldeck-Frankenberger Bank, Geschäftsstellenleiter Bad Wildungen). Auf dem Foto fehlt: Tanja Grebe (IGS Edertal).

 

Seit über 20 Jahren fördert das Programm „Jugend debattiert“ bundesweit an über 1.400 Schulen die sprachliche und politische sowie die Meinungs- und Persönlichkeitsbildung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Als größtes privat finanziertes Programm zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland leistet „Jugend debattiert“ einen wichtigen Beitrag zur Demokratieentwicklung der beteiligten Kinder und Jugendlichen.

 

Auch an den Schulen der Region wird seit einigen Wochen der sachgerechte, kritische, aber ebenso respektvolle Austausch von Positionen in Debatten trainiert. Dass dabei nicht einzelne Meinungen, sondern schlüssige Argumentationen im Zentrum stehen, lernen die Teilnehmenden im Unterricht und im Rahmen ihrer Vorbereitungen auf die einzelnen Wettbewerbsebenen. Mit der Schulung der Sachkenntnis, Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit sowie Überzeugungskraft im Rahmen der Debatten sind nicht nur zahlreiche Lehrkräfte am Projekt „Jugend debattiert“ beteiligt, sondern durch die Planung der Unterrichtsdurchführung, der Veranstaltungen und Termine auch die Koordinatorinnen und Koordinatoren der teilnehmenden Schulen.

 

Beim diesjährigen Auftakttreffen des nordhessischen Regionalverbundes am 12. Oktober 2023 freute sich die gastgebende Schulleiterin des Gustav-Stresemann-Gymnasiums Bad Wildungen, Iris Blum, über die gemeinsame Wettbewerbsteilnahme ihrer Schule mit der Alten Landesschule/Korbach, der Christian-Rauch-Schule/Bad Arolsen und der Integrierten Gesamtschule/Edertal. Zudem konnte sie mit den Schulkoordinatoren Astrid Lucas-Reiss und Katharina Schmidt von der Stiftsschule St. Johann aus Amöneburg und Marcus Böth von der Edertalschule in Frankenberg auch zwei Projektschulen im Wettbewerb begrüßen, die neu bzw. nach längerer Pause zum Regionalverbund hinzugekommen sind.  

 

Damit erstreckt sich der neue nordhessische Verbund vom Nordwesten des Landes bis nach Mittelhessen und umfasst nunmehr sieben weiterführende Schulen unterschiedlicher Schulformen, die ihre Schülerinnen und Schüler für die rhetorische Auseinandersetzung fit machen.

Angesichts des beachtlichen Erfolges des diesjährigen Bundessieges in der Sekundarstufe I im Landesverband Hessen Nord, auf den der Regional- und Landeskoordinator Christoph Heise verweisen konnte, startete auch der Regionalverbund Bad Wildungen/Edertal motiviert ins neue Wettbewerbsjahr.     

 

Dabei konnten sich die anwesenden Schulkoordinatoren sowohl über die Erfolge der Region informieren als auch über die möglichen Kooperationsnetzwerke auf Schul-, Regional- und Landesebene sowie die Termine und Fördermöglichkeiten für die Projektlehrkräfte und Schüler. Neben der Planung von Siegerseminaren und Wettbewerbsveranstaltungen stand auch die Fortbildungsplanung interessierter Lehrerinnen und Lehrer sowie der schulische Materialbedarf auf der Tagesordnung.     

Angesichts umfangreicher Ressourcenkürzungen seitens des Hessischen Kultusministeriums und neuer Herausforderungen im größeren Flächenverbund zeigten sich die Anwesenden besonders erfreut über die großzügige Mittelzusage der Waldeck-Frankenberger Bank in Höhe von 2.500 EUR, welche Frank Engelhardt als Geschäftsstellenleiter Bad Wildungen überbringen durfte.  

 

Die durch diese Förderung geschaffenen finanziellen Spielräume würden mit der Anschaffung neuer Unterrichtsmaterialien und Schulungsunterlagen, der Finanzierung von Fahrt- und Fortbildungskosten, von Seminaren für Lehrkräfte und Schüler sowie der Wettbewerbsveranstaltungen auch für die Qualität von „Jugend debattiert“ in der Region sorgen, so waren sich die Anwesenden einig.      

Die Einsicht, dass Demokratie stets bei jedem Einzelnen im Kleinen beginnt und durch die Mitwirkung anderer zu etwas Großem werden kann, steht dabei in mehrfacher Hinsicht programmatisch für das Projekt „Jugend debattiert“.

„Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Heinz-Nixdorf-Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Der Regionalwettbewerb Bad Wildungen/Edertal wird gefördert von der Waldeck-Frankenberger Bank.

 

Text: Christoph Heise (GSG)

Foto: Julia Roth (GSG)

Jahreshauptversammlung Verein Freunde und Förderer 2023/24

 

Die Einladung zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins finden Sie hier zum Download. Sie sind herzlich willkommen! 

Juniorwahl zur Landtagswahl am GSG: CDU gewinnt vor SPD, FDP und Grünen

 

Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder zahlreiche Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 8 bis Q3 an dem Projekt „Juniorwahl“ zur Landtagswahl in Hessen. Knapp 500 Jugendliche und junge Erwachsene waren aufgerufen, innerhalb der Woche vor der Landtagswahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Geplant und durchgeführt wurde die Wahl von dem PoWi-LK der Q1 unter der Leitung von Herrn Dr. Salzig, wobei auch aus den beiden PoWi-OKs der E-Phase und aus weiteren Kursen Schülerinnen und Schüler die Rolle des Wahlvorstands und der Wahlhelfer übernahmen, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Bis zu 30 Schülerinnen und Schüler halfen in der Mittagspause bei der Auszählung der Stimmen.
Inhaltlich vorbereitet wurde die Stimmabgabe insbesondere durch die PoWi-Lehrkräfte im Fachunterricht und durch weitere Projekte und Aktivitäten wie die federführend von Herrn Schwebel-Schmitt organisierte Podiumsdiskussion mit Landtagskandidaten in der Aula. 

Die Rückmeldungen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zu dem Projekt „Juniorwahl“ war abermals äußerst positiv.

Als UNESCO-Projektschule nimmt das GSG seit über 10 Jahren an den Juniorwahlen zu Landtags-, Bundestags- und Europawahlen teil.

 

Auf der Suche nach dem Unbedingten – Teilnahme am Literarischen Picknick in Frankfurt im Rahmen von „10 Jahren SchreibKunst“

 

Am 04.10.2023 nahmen sieben Schülerinnen und Schüler der Literatur-AG in Begleitung von Christoph Heise und Barbara Jericho an einem vom Hessischen Kultusministerium organisierten literarischen Picknick anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Landesprogramms „SchreibKunst“ teil.

 

Als eine von zwölf „SchreibKunst“-Schulen aus ganz Hessen durfte das Gustav-Stresemann-Gymnasium mit einer kleinen Delegation an den Feierlichkeiten teilnehmen. Die Schülerinnen und Schüler konnten an einem ganz besonderen Ort, dem (neuen) Deutschen Romantik-Museum in Frankfurt, ihre zuvor im Rahmen der Schreibworkshops mit Wolfgang Büscher zum Thema „Reisen“ verfassten Texte den Schülerinnen und Schülern der anderen angereisten Schulen sowie Museumsbesucherinnen und -besuchern präsentieren und mit ihnen gemeinsam darüber ins Gespräch kommen. Ebenso durften sie an weiteren im Museum verteilten Stationen den SchreibKünstlerinnen und SchreibKünstlern der anderen Schulen zuhören. Auch außerhalb der Lesungen ergaben sich beim stimmungsvollen Kissen-Picknick in den Gärten sowie beim inspirierenden Rundgang durch das Museum immer wieder Gelegenheiten zum Innehalten, zum Nachdenken über Geschriebenes, Gesagtes und Gezeigtes. So konnten sich die Schülerinnen und Schüler im Museum auch mit eigenen Ideen verewigen, etwa zu den Fragen: „Welches Zauberwort kann die Welt verwandeln?“, „Romantik und Politik – schließt sich das aus? oder „Muss die Welt romantisiert werden? Weshalb? Warum nicht?“

 

Außerdem bekamen die literarischen Nachwuchstalente des GSG passend zum Ort der Feierlichkeiten neue Schreibimpulse, welche die bei den Feierlichkeiten ebenfalls anwesende Journalistin, Kolumnistin und Buchautorin Dilek Güngör ausgehend von einem Novalis-Zitat entwickelt hatte: „Wir suchen überall das Unbedingte und finden immer nur Dinge.“ Den Schülerinnen und Schülern eröffnete sich die Gelegenheit, als „Suchende“ Texte mit fragmentarischem Charakter zu verfassen, in denen sie romantischen Dichterinnen und Dichtern folgend ihre Faszination etwa für das Unfertige, Unbewusste, Traumhafte oder auch für das Schreiben, die Lust am Schreiben ganz allgemein formulieren.

 

Der mit humorvollen Präsentationen der Poetry Slamerin Stella Jantosca umrahmte Tag endete beschwingt – das konzentrierte Arbeiten in den Schreibworkshops, die teilweise sehr persönlichen Texte selbst und der ernsthafte Austausch an diesem Tag zeigen, dass die Suche nach dem Unbedingten weitergeht und dass es sich lohnt, Schülerinnen und Schüler zu bestärken, schreibkünstlerisch tätig zu werden.

 

Barbara Jericho und Christoph Heise

 

GSG-Kurse besuchen Jubiläumsveranstaltung anlässlich Gustav Stresemanns Kanzlerschaft

 

Am 13. und 14. September 2023 hatten die Schülerinnen und Schüler des Geschichtsleistungskurses von Herrn Dr. Salzig zusammen mit drei ausgewählten UNESCO-AG Schülern die Möglichkeit das Gustav-Stresemann-Institut (GSI) in Bonn zum Thema „Republik zwischen Ruhrkampf und Rentenmark – Gustav Stresemann, Hyperinflation und die Rettung der Demokratie“ zu besuchen. Am ersten Tag konnten wir anlässlich des 100. Jubiläums der Kanzlerschaft Gustav Stresemanns, einen tieferen Einblick in die geschichtlichen Ereignisse vor der Kanzlerschaft Stresemanns werfen, um die Gründe für das Krisenjahr 1923 zu verstehen, durch welches er die Weimarer Republik in seinen 100 Tagen als Kanzler geführt hatte.

So beschäftigten wir uns nach einer kurzen Einführung und Begrüßung durch die Verantwortlichen des GSI mit Zeitzeugenberichten und Quellentexten aus der Zeit des ersten Weltkriegs und der Weimarer Republik, bevor wir einige szenische Darstellungen zu den damaligen Umständen entwarfen, welche wir den Besuchern des Projekttages am kommenden Tag vorstellen wollten.

 

 

Auf einen anschließenden Besuch der Bonner Innenstadt folgte am nächsten Tag eine Reihe von interaktiven Vorträgen und Informationsveranstaltungen, in denen auch wir Schüler selbst tätig wurden. Hauptthema war dabei die Hyperinflation aus dem Jahre 1923 und was als Lehre für die heutige Zeit aus diesem Thema hervorgeht. So präsentierten wir den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unsere Darstellungen, gefolgt von einem Podiumsgespräch mit dem Leiter der Abteilung für politische Bildung, Daniel Weber.

 

Beendet wurde die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion zu den Auswirkungen der Inflation auf unsere heutige Demokratie, welche von Dr. Guido Hitze (Leiter der Landeszentrale für politische Bildung), Dr. Thieß Petersen (Senior Advisor der Bertelsmann Stiftung) und Barbara König (Geschäftsführung Awo Bonn) geführt wurden. Dabei hatten auch wir Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit konkrete politische Fragen zu formulieren, z.B. wie mit der Inflation heutzutage umzugehen sei und wie sich Krisen wie der Klimawandel oder der Ukraine-Krieg auf die Inflation spezifisch ausgewirkt haben.  

 

Nach einer gemeinsamen Evaluation der zwei Tage ging es für uns zurück ans Gustav Stresemann Gymnasium, wobei die Teilnahme an der Partnertagung des GSI eine tolle Möglichkeit für uns war, in den Alltag zur damaligen Zeit lebender Zeitzeiten einzutauchen, unser geschichtliches Wissen zu erweitern und mehr über den Namenspatron unserer Schule, sowie seine Werke und Taten für die Verteidigung der ersten deutschen Demokratie zu lernen. Geschichte muss erlebt werden, um sie richtig zu verstehen und einzuordnen, weshalb die Veranstaltung des Gustav Stresemann Instituts und die Möglichkeit eines interaktiven Lernprozesses eine informative Ergänzung zum Geschichtsunterricht war. 

 



_____________________

Die Exkursion in das Gustav-Stresemann-Institut in Bonn wurde durch den Verein der Freunde und Förderer des Gustav-Stresemann-Gymnasiums finanziell gefördert.

 

Text: Nico Walter
Fotos: Dr. Salzig

Der Wahl-O-Mat Hessen 2023

Dieses Jahr bekamen 17 Jung- & Erstwählende aus ganz Hessen die Chance, ehrenamtlich am Wahl-O-Mat für die diesjährige Landtagswahl in Hessen 2023 mitzuarbeiten. Auch ich durfte mitwirken und gemeinsam mit institutionellen Trägern sowie dem wissenschaftlichen und pädagogischen Team des Wahl-O-Mat haben wir in zwei Workshops die 38 Thesen des Wahl-O-Mat erarbeitet und ausgewählt.  

   

Der Wahl-O-Mat ist ein Frage-und-Antwort-Tool, das zweigt, welche zu einer Wahl zugelassene Partei oder Wählergruppe der eigenen politischen Position am nächsten steht. Die 38 Thesen können mit „Stimme zu“, „Stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantwortet werden, welche dann auch von den Parteien und Wählergruppen beantwortet werden. Auf diese Weise können die Nutzerinnen und Nutzer die eigenen Antworten mit denen der Parteien und Wählergruppen abgleichen. Der Wahl-O-Mat errechnet daraufhin den Grad der persönlichen Übereinstimmung mit den ausgewählten Parteien und Wählergruppen.  

Vom 30.06. bis zum 02.07.23 fand der erste Wahl-O-Mat Workshop in Gießen statt. Dort verbrachte ich das Wochenende mit den anderen politikinteressierten Jungwählenden sowie dem restlichen Wahl-O-Mat-Team, um die ersten 80 Thesen für den Wahlhelfer herauszuarbeiten.  

 

In diesen zwei Tagen hat sich das Team in kleine Gruppen aufgeteilt, um sich mit einem bestimmten Bereich, wie zum Beispiel: Bildung & Familie oder Innenpolitik und Sicherheit besonders intensiv auseinander zu setzten. Am letzten Tag musste das Wahl-O-Mat-Team sich dann für die 80 Thesen entscheiden, die in die engere Auswahl kamen.  

In diesen zwei Tagen konnten schon die ersten Kontakte geknüpft werden und auch in privaten Gesprächen fand sich Raum für ausgewogene und interessante Diskussionen über Politik und gesellschaftlich aktuellen Themen.  

Zwischen dem ersten und dem zweiten Workshop wurden dann Feinformulierungen an den Thesen getroffen und diese dann an die Parteien versandet, damit sie ihre Antworten zu den Thesen zurückschicken konnten.  

In dem zweiten Auswahlworkshop, welcher am 28.08.23 online stattfand, wurden dann die 38 Thesen ausgewählt, die es letztendlich in den Wahl-O-Mat geschafft haben.

Am 07.09.23 hatte ich noch die Möglichkeit, nach Wiesbaden zu fahren, wo der Wahl-O-Mat im Rahmen einer Pressekonferenz für alle Bürgerinnen und Bürge online ging. Hierzu wurden die im Landtag vertretenden Parteien CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKEN, FDP & AfD eingeladen, welche den Wahl-O-Mat durchspielen konnten. Wir, als Wahl-O-Mat-Team, standen den Politikern bei Fragen zur Seite und konnten Ihnen und der Presse von unseren Erfahrungen im Wahl-O-Mat Workshop erzählen.  

_______________________
Text und Fotos: Anastasia Weigandt

Lernort Landtag

 

Wie kann man Politik live erfahrbar machen und wie schafft man es jungen Menschen Politik nahe zu bringen bzw. spannend zu gestalten? Das alles konnten Multiplikatoren durch einen schulübergreifenden Besuch im Hessischen Landtag erfahren.



Durch den Jugendkoordinator Manuel Schmidt der Stadt Bad Wildungen fand am 20. und 21. September 2023 ein schulübergreifender Besuch von Lehrkräften des Gustav-Stresemann-Gymnasiums, der Ense-Schule, der Gesamtschule Edertal, der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule und des Schulzentrums an der Warte im Hessischen Landtag in Wiesbaden statt.


Ziel der Veranstaltung war es, den Landtag als Lernort für Kinder und Jugendliche kennenzulernen und die Zusammenarbeit der Schulen zu intensivieren.


Themen der Veranstaltung waren:


– Vorstellung der Bildungsangebote des Landtages
– Besuch der Landeszentrale für politische Bildung
– Besuch der Plenarsitzung
– Erkundung des Plenargebäudes und von Teilen des historischen Stadtschlosses
– Aktiver Austausch mit Abgeordneten aller Fraktionen inklusive des Ministerpräsidenten zu jugendpolitischen Themen und zur aktuellen Bildungspolitik
– Gespräche mit der Landtagspräsidentin und dem Landtagsdirektor über ihre originären Aufgaben und den Verwaltungsapparat des Landtages


Alle Beteiligten der Veranstaltung empfanden die Fortbildung als sehr gelungen und haben sich vorgenommen, die kennengelernten Bildungsangebote in ihrem Unterricht aufzunehmen und den Landtag als Lernort mit ihren Klassen zu besuchen.

Deutsches Sprachdiplom I (DSD I)

 

Sechs Schülerinnen und Schüler der Intensivklasse 2 (Foto: Emmanuella Adelaja, Ardit Memeti, Mervan Zumberi, Kristof Gosztom, Sureja Zumberi und Büsra Bulut) haben am Ende des Schuljahres 2022/23 das Deutsche Sprachdiplom I (DSD I) erhalten. Die Schülerinnen und Schüler aus vier unterschiedlichen Herkunftsländern wurden im Unterricht zum DSD I (Lehrerinnen: Frau Bohn und Frau Yilmaz) in verschiedenen Kompetenzbereichen auf die Prüfung vorbereitet: Neben dem Aufsatztraining in der Zweitsprache Deutsch wurde die Sprech-, Hör-, Lesekompetenz geschult und eine Präsentation zu einem selbst gewählten Thema vorbereitet. Nachdem im Dezember 2022 alle die Probeprüfung erfolgreich abgelegt hatten, stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen in der Prüfung im März 2023 in den Bereichen Leseverstehen, Hörverstehen sowie schriftliche und mündliche Kommunikation unter Beweis. Das DSD I ist ein weltweit anerkanntes Sprachzertifikat, das die Niveaustufe A2/B1 bescheinigt. Alle sechs Schülerinnen und Schüler haben die Prüfung erfolgreich mit der Niveaustufe B1 absolviert und sind zum neuen Schuljahr in ihre jeweilige Regelklasse übergegangen.

               (Neveda Yilmaz)

ICDL: 12 Schülerinnen und Schüler des GSG bestehen ICDL-Prüfung

 

12 Schüler und Schülerinnen (auf dem Foto: Neele Küster, Celina Witt, Mia Rohleder, Mika Schnabel, Lukas Schorn, Lilly Horn, Emily Philipp, Enna Sczech, Luna Aichele, Gabriel Saliba und Anton Hartenstein; nicht auf dem Foto: Rio Strack) der Klassen 10bcd haben in diesem Schuljahr 2022/2023 im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts ihre ICDL-Zertifikate (Internationale Computerführerschein) erfolgreich absolviert. Sie haben in den letzten zwei Jahren vier Prüfungen in den Bereichen Textverarbeitung (Word), Präsentationen (Powerpoint), Tabellenkalkulation (Excel) und Computer & Online Essentials bestanden.

Radio-GSG Folge #12: Herzlich willkommen am GSG!

 

Herzlich willkommen am GSG, liebe neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler! In unserer neuesten Radiofolge geht es um euch: Wir haben in der Radio-AG einige Tipps für euch gesammelt, die euch den Start an eurer neuen Schule erleichtern sollen. Wir erzählen euch in dieser Folge, was das GSG besonders macht, wo ihr welche Räume findet, was es in der Mensa zu essen gibt und wann die Schule eigentlich anfängt. Außerdem lernt ihr unseren Schulsozialarbeiter Herrn Wendring und eure neue Schulleiterin Frau Blum kennen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören und einen tollen Start an eurer neuen Schule! Eure Radio-AG

 

 

P.S. Habt ihr auch Lust, bei der Radio-AG mitzumachen und Moderationen, Umfragen und Beiträge für unsere Folgen rund um das GSG zu gestalten? Dann freuen wir uns über eure Unterstützung. Wir treffen uns immer mittwochs, in der 7./8. Stunde im Raum E12. In der dritten Schulwoche geht’s los. Wir freuen uns auf euch!

Elternbrief zum Schuljahr 2023/2024

Sehr geehrte Eltern, liebe Schulgemeinde,

 

hinter Ihnen liegen hoffentlich schöne Sommerferientage, in denen Sie sich mit Ihrer Familie erholen und Kraft schöpfen konnten. Nun beginnt ein neues Schuljahr, auf das wir uns sehr freuen. Für 60.900 Erstklässlerinnen und Erstklässler beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Damit unsere Kinder und Jugendlichen den bestmöglichen Unterricht erhalten, haben wir weiter in unsere Schulen investiert. In den vergangenen Jahren haben wir uns darauf konzentriert, die Qualität der Bildung in den Fokus zu nehmen und einen stabilen und verlässlichen Rahmen für die Arbeit an den Schulen zu setzen. Diesen Weg werden wir im neuen Schuljahr weitergehen.

 

Auf mehr als fünf Milliarden Euro steigt der Bildungsetat im Jahr 2024. Das ist ein neuer Höchststand. Noch nie zuvor hat das Land Hessen so viel finanzielle Mittel für Bildung bereitgestellt. Das ist gut investiertes Geld. Wir bauen das Ganztagsangebot weiter aus. Zudem gibt es dank 3.300 neuer Lehrerstellen in diesem Schuljahr insgesamt so viele Lehrkräfte wie noch nie. Im Vergleich zum Jahr 2014 ist die Zahl der Stellen um rund 8.500 angewachsen. Damit weist die Relation zwischen den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern einen Spitzenwert aus. Hessen steht im Vergleich mit anderen Ländern sehr gut da. Der demografische Wandel, den alle Branchen spüren, macht auch vor den Schulen nicht halt. Deshalb wird es auch für die Schulen immer schwieriger, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden. Mit ganz konkreten Maßnahmen kümmern wir uns intensiv darum, dass alle Stellen besetzt werden können – durch höhere Studienplatzkapazitäten, Quereinstiegsprogramme, Werbekampagnen schon unter heutigen Schülerinnen und Schülern für den Beruf als Lehrkraft und vieles mehr. Die Lehrkräfte und Sie in Ihren Familien können selbst viel dazu beitragen, dass der Berufsstand der Lehrerinnen und Lehrer ein hohes Ansehen genießt und junge Menschen sich gerne und mit Stolz für diesen Berufsweg entscheiden. Gerade die Pandemie hat eindrücklich gelehrt, was fehlt und verlorengeht, wenn die Schule nicht in Präsenz stattfinden kann. Das unterstreicht die Leistung, die unsere Lehrkräfte tagtäglich erbringen.

 

Wir treiben die Digitalisierung und Innovation im Unterricht voran und stärken von Anfang an die grundlegenden Fertigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler in den Fächern Deutsch und Mathematik. Dies ist die Voraussetzung für einen erfolgreichen Bildungsweg. Die Vielfalt der Schulformen stellt sicher, dass jedes Kind nach seinen individuellen Begabungen und Talenten bestmöglich gefördert und gefordert wird. Gezielte Unterstützung, aber auch Fleiß, Anstrengungsbereitschaft und Leistung gehören zusammen.

 

Hessen ist eines der Länder mit dem höchsten Migrationsanteil. Auch deshalb kommt der Deutschförderung eine herausragende Bedeutung zu. Als Vorreiter für die Integration von Kindern, die eine andere als die deutsche Muttersprache sprechen, haben wir Strukturen geschaffen, die anderen Ländern als Vorbild dienen. Zum Beispiel erhalten schon vor der Einschulung Kinder ohne ausreichende Sprachkenntnisse bei uns eine verpflichtende Deutschförderung. Das stärkt die Bildungsgerechtigkeit.

 

Liebe Eltern, wir werden uns wie bisher unermüdlich für Ihre Kinder und eine gute Bildung einsetzen. Noch ausführlicher und über viele weitere Themen möchte ich Sie in diesem Elternbrief informieren.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr!

 

Herzliche Grüße

 

Ihr
Prof. Dr. R. Alexander Lorz
Hessischer Kultusminister

Literatur-Podcast der 9c

 

Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c, haben im Deutschunterricht zu dem Roman „Hardland“ von Benedict Wells einen Podcast erstellt. Hört doch mal rein … Viel Spaß😊!

 

Podcast hier abrufbar!

 

 

Sommerkonzert am GSG…

75 Jahre Währungsreform: GSG-Kurse begeistert von „Konklave Rothwesten“

 

Über die Exkursion der GSG-Schüler zum Demokratieort Währungsreform Fuldatal-Rothwesten berichtet die hessenschau am 20.06.2023 um 16:45 Uhr in einer kürzeren und um 19:30 Uhr in einer längeren Version.

 

Die Kurse des Geschichts LK´s (Q2), PoWi-OK´s (E2) sowie die „Unesco-AG“ von Herrn Dr. Johannes Salzig besuchten am 27.04.2023 das „Haus Posen“ in Fuldatal. An diesem Tag nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem speziellen Programm teil, welches so mit Sicherheit einmalig bleiben wird. Das Haus Posen ist eine ehemalige Kaserne des Fliegerhorstes Rothwesten. Im Frühjahr 1948 trafen sich dort Vertreter aus den USA und Deutschland, um eine Währungsreform (Einführung der „Deutschen Mark“ in Deutschland) zu verabschieden. Unter strenger Geheimhaltung wurde damals das Gebäude rund um die Uhr von Scharfschützen bewacht. Die Amerikaner brachten über 23.000 Kisten mit der neuen Währung nach Deutschland. Insgesamt tagten elf deutsche Finanzexperten unter der Leitung des jungen amerikanischen Volkswirtschaftlers Edward A. Tenenbaum in der Zeit vom 21. April bis zum 8. Juni 1948 in der Militärkaserne. Heutzutage wird an dieses geschichtsträchtige Ereignis erinnert, indem im gleichen Gebäude ein Museum errichtet wurde.

 

Zu Beginn begrüßte der Leiter des Hauses die Teilnehmer mit einer kurzen Einführungsrede. Anschließend durften sich die gespannten Schülerinnen und Schüler zunächst einmal selbst umsehen. Neben dem originalen Konferenztisch, alten D-Mark Scheinen und einem extra konzipierten Radio mit politischen Reden zur Währungsreform aus der damaligen Zeit, gab es viele weitere faszinierende Dinge zu besichtigen. Darunter waren auch zwei originale Koffer, in denen die D-Mark Scheine nach Deutschland transportiert wurden. Die ganze Aktion begleitete ein Team des „Hessischen Rundfunks“ (zu sehen in der Hessenschau am 20.06.2023, danach in der hr-Mediathek unter folgendem Link verfügbar: https://www.hessenschau.de/tv-sendung/75-jahre-d-mark-,video-184442.html ). Sie filmten den ganzen Tag über und nahmen selbst kurz an manchen Präsentationen teil. In einem Interview kamen auch einige Schülerinnen und Schüler vom GSG zu Wort, sowie Herr Dr. Salzig.

 

 

Des Weiteren wurde im ersten Stockwerk über das Leben und politische Wirken von Ludwig Erhard informiert. Zwei Vertreter der Ludwig-Erhard-Stiftung zeigten anhand von aufgestellten Informationstafeln wie die soziale Marktwirtschaft aufgebaut ist und was Erhard seiner Zeit umsetzte, um diese Wirtschaftsform zu etablieren und aufrechtzuerhalten. Insgesamt ergaben sich dabei spannende Einblicke in das Leben einer der wichtigsten Wirtschaftstheoretiker und Führungscharaktere der damaligen Zeit. Bei einer anschließenden Fragerunde konnten auf Fragen Interessierter noch spezifischer eingegangen werden. Zum Mittag gab es frische Bockwürste, Brötchen und selbstgebackenen Kuchen.

 

 

Frisch gestärkt ging es mit einer Präsentation von Shana Vierheilig, Mitarbeiterin bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt, weiter. Sie teilte ihr fundiertes Wirtschaftswissen und erklärte alles rund um den Begriff Geldpolitik. Zum Abschluss durften die Schülerinnen und Schüler bei einem Work-Shop selbst den „neuen“ Leitzins der EZB (Europäische Zentralbank) festlegen und so ihr erlerntes Wissen direkt anwenden. Dabei wurde ihnen in unterschiedlichen Gruppen ein Szenario mit der jeweiligen finanziellen Lage präsentiert und anhand verschiedener Früh-, Präsenz- und Spätindikatoren mussten dann Entscheidungen getroffen werden. Gegen 15:30 Uhr ging es dann mit dem Bus wieder zurück zum GSG.

 

Ermöglicht wurde das Event von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung. „Insgesamt ein sehr gelungener Tag“, fand auch Dr. Johannes Salzig, ohne den das GSG an diesem einmaligen Erlebnis nicht hätte teilnehmen können.

 

_________________________________________

Text: Sebastian Buschmann

Fotos: Dr. Johannes Salzig

Filmvorstellung „Wo ist Anne Frank?“

 

Am Freitag, den 26. Mai 2023 wurde am GSG der Film „Wo ist Anne Frank?“ gezeigt. Dabei handelt es sich um einen Animationsfilm, der sich mit der Geschichte von Anne Frank und ihrem Tagebuch beschäftigt und diese mit den aktuellen Diskussionen zu Menschenrechten und Flüchtlingen verknüpft.  Schüler*innen aus dem WPU-Kurs der Jahrgangsstufe 10 hatten dazu im Vorfeld eine kurze Moderation und auch ein Kahoot mit 17 Fragen rund um Anne Franks Leben erstellt. Auf diese Weise konnten alle teilnehmenden Schüler*innen sich auf das Thema einstimmen und ihr Vorwissen unter Beweis stellen. Im Anschluss an den 90-minütigen Film gab es außerdem noch eine kurze Feedbackumfrage, bei der der Film bewertet werden konnte.

Teilgenommen haben die Jahrgangsstufe 10 sowie weitere interessierte Schüler*innen aus den Klassen 8, E2 und Q2.

 

Text: Andrea Baumann

Fotos: Julia Roth

Radio-GSG Folge #11: Musik

 

In unserer elften Folge von Radio-GSG dreht sich alles rund ums Thema Musik. Wir wollten von euch wissen, in welchen Situationen ihr besonders gern Musik hört. Und was ist eigentlich euer aktueller Lieblingssong? Das habt ihr uns bei unserer Umfrage verraten. Außerdem spielen wir auch dieses Mal wieder eine Runde Lehrerquiz. Und auch da wird es musikalisch. Vielen Dank nochmal an Herrn Siegel fürs Mitmachen! Er hat uns außerdem auch noch verraten, warum er gern Musiklehrer ist, welche Musik er hört und warum es sich lohnt, am 14.06.23 bei der Bühnenshow der Kreativklassen 5a und 6a vorbeizuschauen. Hört doch mal rein! Viel Spaß beim Zuhören und bis zum nächsten Mal. Eure Radio-AG

 

Bühnenshow der Kreativklassen: „UNTER DEM MEER“ am 14.06.23

 

Liebe Schulgemeinde,

 

die Kreativklassen 5a und 6a präsentieren die Ergebnisse ihrer diesjährigen Projektarbeit zum Thema „Unterwasserwelt“.

 

Freuen Sie sich auf eine von SchülerInnen selbst entwickelte Geschichte rund um wilde Piraten und ihren spannenden Begegnungen „UNTER DEM MEER“. Auf Sie warten fantastische Tanzchoreografien, großartige Live-Musik sowie wundervoll gestaltete Kulissen und Kostüme.

 

Was?   –  Bühnenshow „Unter dem Meer“

Wann? – Am 14.06.23 um 19Uhr

Wo?     – In der Aula des Gustav-Stresemann-Gymnasiums

 

Wir laden Sie ein, den Abend gemeinsam mit uns zu genießen und  wir freuen uns über viele Zuschauer.  Der Eintritt ist wie immer frei. 

 

Toi, toi, toi…

 

Das Team der Kreativklassen 

Übergabe eines Klimakoffers an das GSG

 

Am 22.05.2023 besuchten Herr Siegel und Herr Pilz als Vertreter des Gustav-Stresemann-Gymnasiums eine Veranstaltung zum Thema „Klimaneutrales Waldeck-Frankenberg“.

 

Der Schulträger möchte im Bereich der Bildung einen Impuls setzen und spendete den Schulen des Landkreises jeweils einen Klimakoffer.

 

Der Klimakoffer stellt passendes Unterrichtsmaterial zur Verfügung, um die naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels zu verstehen. Wissenschaftliche Hintergründe und Folgen des Klimawandels können mit den Experimenten des Klimakoffers für Schülerinnen und Schüler experimentell erfahrbar gemacht werden. Mit relativ einfachen Aufbauten können damit, von der Absorption von Wärmestrahlung durch CO2, über den Albedo-Effekt, bis hin zur Versauerung der Meere, verschiedene naturwissenschaftliche Zusammenhänge in Schülerexpementen untersucht werden.

Initiiert wurde der Klimakoffer von Frau Dr. Scorza-Lesch, Fakultät der Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

Die Übergabe des Klimakoffers wurde begleitet durch einen beeindruckenden Vortrag „Die Erde 2023: Kippt nun alles?“ des bekannten deutschen Astrophysikers und ZDF-Experten, Herrn Prof. Dr. Harald Lesch, der uns einmal mehr unmissverständlich aufgezeigt hat, in welch besorgniserregender Lage wir uns befinden.

 

Herr Siegel hat schon angekündigt, dass der Klimakoffer demnächst in der Nachhaltigkeits AG und im Physikunterricht der Klassen 10 zum Einsatz kommen wird.

 

 

(Daniel Pilz)  

GSG ist Spendenpartner von dm – jetzt abstimmen!

Das Gustav-Stresemann-Gymnasium wurde als UNESCO-Projektschule vom dm-Drogeriemarkt Bad Wildungen im Rahmen der dm-Zukunftsinitiative als Spendenpartner ausgewählt. dm hatte sich in der Vergangenheit bereits an der Finanzierung der schuleigenen Klimastation beteiligt und unterstützt unsere Schule jetzt bei der Realisierung eines klimafreundlichen Schulhofes mit einem Schulgarten.

 

Wir freuen uns über jede Stimme, die im dm-Markt in bad Wildungen für unser Projekt abgegeben wird! Eine Teilnahme ist bis zum 31.05.2023 möglich.

 

Das im dm-Markt ausgestellte Plakat ist hier zu sehen: Plakat dm

Theo Draude wird Schach-Schulmeister am GSG

 

Ohne Niederlage nach sechs spannenden Runden entschied der Fünftklässler Theo Draude die erstmals am Bad Wildunger Gustav-Stresemann-Gymnasium ausgetragenen Schach-Schulmeisterschaften für sich. Als einer der stärksten hessischen Spieler seiner Altersklasse und Landesklassenspieler in der ersten Mannschaft der Schachfreunde Korbach war Theo ohnehin als Favorit ins Rennen gegangen.

 

Nach drei Runden mit einer Bedenkzeit von zehn Minuten hatten noch vier der 31 Teilnehmer eine weiße Weste, während nach Runde vier nur Theo und Sebastian Buschmann über ein volles Punktekonto verfügten.

 

In Runde fünf musste dann Sebastian gegen Theo Federn lassen, sodass der Wettkampf schon vor der letzten Runde nahezu entschieden war.

 

Nachdem Theo in der Schlussrunde auch gegen den bis dahin mit nur einer Niederlage im Spitzenfeld liegenden Sechstklässler Eren Saltan erfolgreich geblieben war, gelang es noch Damian Meissner und Malte Schreff, sich durch Siege auf die Podestplätze zwei und drei vorzuschieben.

 

Einig waren sich Teilnehmer und Turnierleiter Käding, dass dieser Schulmeisterschaft möglichst noch weitere folgen sollten.

 

_______________________

Text und Fotos: Wolfgang Käding

„Risse, dunkle Silhouetten und eine beleidigte Sonne…“ – Lyrikwettbewerb Expressionismus 2023

 

Beim diesjährigen, von der Fachschaft Deutsch organisierten Lyrikwettbewerb zum Thema „Expressionismus“ stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe Q 3/4 der Herausforderung, eigene Gedichte mit epochentypischen Merkmalen zu verfassen und einen subjektiv geprägten, lyrischen Aufschrei gegen die als bedrückend oder unzureichend empfundenen Zustände zu gestalten.

Bei der Preisverleihung am 31. März 2023 konnten in der Aula des Gustav-Stresemann-Gymnasiums schließlich die besten Texte aus den Deutsch Grundkursen und dem Leistungskurs von der Jury, bestehend aus Frau Kühne, Herrn Wicke und Frau Wohltmann, prämiert werden.  

Dabei ist es dem Preisträger und den Preisträgerinnen eindrucksvoll gelungen, das expressionistische Lebensgefühl in eine eindringliche Sprache zu gießen und in die Gegenwart zu übertragen.

Für die besten Texte des Lyrikwettbewerbs wurden an ihrem letzten offiziellen Schultag folgende Abiturient*innen ausgezeichnet:

–          Gabriel Pereira Oliveira (1. Platz)

–          Malina Ledderboge (2. Platz) 

–          Ruta Strasunskaite (3. Platz)

 

Dank der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein des Gustav-Stresemann-Gymnasiums konnten den Gewinnerinnen und dem Gewinner zur Förderung ihrer literarischen Fähigkeiten Büchergutscheine im Wert von 60,00 EUR überreicht werden.


Gabriel Pereira Oliveira: Du riechst so gut

 

Ein Riss im Herz von Nord nach Süd,

östlich kämpfen und im Westen wird gestorben.

Wo kein Wasser ist, da trinken sie Blut und Schlamm.

Donars Schläge haben Gott längst vertrieben.

 

Die fetten Schweine schicken Küken ins Schlachthaus und im Entenmarsch folgen diese dem Befehl.

Erst singen, dann hungern, weinen, beten, kämpfen, sterben.

Die Mechanik zerwolft sie bis zur Unkenntlichkeit.

 

Wenn Ihr eure Toten nicht vergraben könnt,

dann beerdigt eure Seele und Moral.

Wenn Ihr dann eure Seele und Moral vergessen habt,

ist das Leben so schön wie der Tod.

 

Wozu für ein Ende kämpfen, wozu leben,

wenn man selbst ein Ende setzen kann?

Die Nase blutet, weil der Tod riecht stechend,

der Tod riecht lebendig gut.


Malina Ledderboge: Nichtbekanntsein. Nichtgenanntsein. Namenslosigkeit 

 

Dunkle Silhouetten zeichnen sich

auf den glücklichen Masken.

Bekannte Routine

Und doch so leer.

Häuser gleichen Kerkern,

Das Atmen fällt schwer.

Mit kindlicher Euphorie kamen wir für mehr

als nur zum Übernachten.

 

Nicht selten verlieren wir uns

in der Möglichkeit

ein neues Wir zu schaffen.

Ein Netz aus Lügen,

um jemand zu sein,

der ich nicht bin.

Unberührt vom Leid des anderen,

ach, was sind wir Laffen!

Taubheit durchströmt manch einen

von den Spitzen

bis ins Kinn.

 

Frei

Und dennoch gefesselt.

Klare Sicht

Und dennoch aussichtslos.

Hier bin ich Mensch,

das darf nicht sein!

 

Die dunklen Gassen

saugen

uns

auf!

Ein Korn auf kaltem Boden,

Prost!

Niemand

würde uns missen,

hörten wir einfach

auf.


Ruta Strasunskaite: Die zweite Sonne

 

Die Wolke fährt allein vorbei,

Da sie mit ihren Schwertern stritten.

Die  Mutter – Sonne dreht sich  um,

Und fühlt sich beleidigt nun.

Und wieder gar kein Strahl,

gar kein!

An                meine  blaue    Wange  prallt…

Doch dauert es nicht lange Zeit,

Bis        Mensch sich selbst      die    zweite  Sonne

schafft.

Nun kann die alte trotzen bis die Ewigkeit,

Niemand wird sie merken.

Auch wenn am solchen Tag man gern’ die

zweite Sonne hätte,

Doch wäre für die Menschlichkeit deshalb das

Pech und Ende.

 

 

Text: Christoph Heise

Foto: Lisa Kühne

„Vorsicht, Handy! China und die digitale Diktatur“ – Autorenlesung von Kai Strittmatter am Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

Der Literarische Frühling Nordhessen stand in diesem Jahr unter dem Motto: ,,Die Zeit läuft – Wie schaffen wir Wandel?‘‘ und ermöglichte den  Schülerinnen und Schülern des Gustav-Stresemann-Gymnasiums eine Autorenlesung von Kai Strittmatter, der am 27.03.2023 sein Sachbuch ,,Die Neuerfindung der Diktatur‘‘ auf besondere Art und Weise in der vollbesetzten Aula präsentierte.

 

Kai Strittmatter ist nicht nur Autor, sondern vor allem Journalist der Süddeutschen Zeitung, arbeitete 20 Jahre lang in Peking als Korrespondent und verfasste mehrere Artikel rund um China und dessen Herrschaftsform. Aufgewachsen im Allgäu ging er 1997 nach China und konnte so hautnah miterleben, wie sich der Staat im Laufe der Jahre auf vielfältige Weise entwickelte. So erlebte er auch die Amtszeit von Xi Jinping, die bis heute anhält. Laut Strittmatter sei dieser ,,mit einem Fuß noch in den 50er Jahren, mit dem anderen bereits weit in der Zukunft‘‘ und somit eine ,,geniale Mischung aus dem Roman ,,1984‘‘ von George Orwell sowie ,,Schöne Neue Welt‘‘ von Huxley‘‘.

 

Strittmatters Sachbuch entstand aus seinen eigenen Erfahrungen, gesammelt aus langjährigen Besuchen in China. Seine Autorenlesung lief etwas anders ab, als es sicherlich viele der anwesenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und E erwarteten. Er begann nicht damit, sein Buch aufzuschlagen und zu lesen, sondern es war vielmehr ein Vortrag über seine Erlebnisse und seine Meinung zur chinesischen Politik, vor allem in Bezug auf die digitale Entwicklung Chinas.

Strittmatters Vortrag begann mit einer Anekdote seiner Assistentin vor Ort, als diese in einer Schule zu Besuch war und dabei selbst erleben konnte, wie weit die Technologien des chinesischen Staates reichen und dass diese durchaus beängstigend wirken können.

 

Er berichtete, dass in den Großstädten Chinas niemand ohne Handy auf die Straße gehen darf und China so eine hohe Überwachung der Bevölkerung erreicht. Zum einen biete das Sicherheit als wirksames Mittel gegen Kriminalität und gleichsam Hauptargument diktatorischer Systeme, zum anderen könne aber niemand etwas tun, ohne sich dabei beobachtet zu fühlen. In einigen Teilen Chinas gibt es ein Punktesystem für alle Bürger. Mit der Geburt startet jeder bei einem Stand von 1.000 Punkten und kann sich mit gutem Verhalten nach oben arbeiten. Dadurch erlangt man Vorteile wie die Nutzung einer Fast-Lane am Bahnhof oder Rabatte bei Onlineshops. Verschlechtert sich der Punktestand allerdings, so wird man in seiner Freiheit eingeschränkt.

 

Kai Strittmatter gelang es eindrücklich, seine Begeisterung, aber auch Besorgnis angesichts der technischen Möglichkeiten des totalen Überwachungsstaates zu vermitteln. Er erzählte von einem Abend, an dem er sich per „WeChat“ (Pendant von „WhatsApp“) mit einem chinesischen Freund für ein Interview verabredet hatte. Es kam allerdings nie zu dem Treffen, weil die Polizei den Chat mitlas und den Freund in Gewahrsam nahm.

 

Der Bericht seiner außergewöhnlichen Erfahrungen und die geschilderten Auswirkungen der digitalisierten Diktatur in China wird den Zuhörenden sicherlich noch nachhaltig in Erinnerung bleiben. Mit Strittmatters Vortrag warnte er uns, dass China und die damit einhergehenden Gefahren mitten unter uns sind. Er gab uns mit auf den Weg, dass der chinesische Einfluss in Zukunft bei uns immer stärker zu spüren sein wird und wir die Augen offenhalten sollen oder, um es mit den Worten des Theodor-Wolf-Preisträgers zu sagen: „Fürchten müssen wir nicht China, fürchten müssen wir nur uns selbst.“

 

 

 

Text: Swenja Bredemeier, Jakob Syring

Fotos: Julia Roth

Turnier im Turmbasketball der 5. Klassen

 

Am Montag, den 27.03.23 fand nach der Corona-Pause wieder das Turnier im Turmbasketball der 5. Klassen im Modus jeder gegen jeden am GSG statt. Dabei stellte jede Klasse zwei Mannschaften. Gespielt wurde mit vier Feldspielern und zwei Spielern auf kleinen Kästen, wobei nur von den Kästen auf den Korb geworfen werden durfte. Die Zuschauer sahen spannende, umkämpfte aber faire Spiele, bei denen jeder sein Bestes gegeben hat. Schüler vom Sport OK von Herrn Senger leiteten die Spiele als Schiedrichter.

Zuerst spielte eine Mannschaft einer Klasse 20 Minuten und danach die andere Mannschaft der Klasse ebenfalls 20 Minuten. Nach der Halbzeit wurde der Spielstand der Mannschaften weitergeführt bis zum Endergebnis.

Im ersten Spiel gewann die 5b mit 9:7 gegen die 5a. Das zweite Spiel endschied die 5c mit 14: 4 gegen die 5a für sich. Im entscheidenden 3. Spiel gewann die 5c mit 10:7 gegen die 5b und freute sich über den Gewinn des Turniers.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Foto: Julia Roth/Text: Dr. I. Gerding

Schulmeisterschaften am GSG am 12.05.2023 um 13.15 Uhr in E 04

 

Nimm teil!

 

Pokale für die drei Erstplatzierten!

Jeder spielt 5 Partien (6 Partien bei mehr als 15 Teilnehmern) mit einer Bedenkzeit von 10 Minuten.

Wegen der Vorbereitungen (Spielsätze, Uhren, Aufbau im Raum) sind frühzeitige Voranmeldungen (Name, Vorname, Klasse) wünschenswert.

Vorangemeldete und kurzentschlossene Teilnehmer müssen um 13.15 Uhr anwesend sein. Siegerehrung gegen 16.15 Uhr.

Anmeldungen bitte an Wolfgang Käding, 0163 69 89 267 (WhatsApp) oder wokaeding@gmx.de

Ich erteile auf Wunsch Auskunft über den aktuellen Anmeldestand.

 

Wolfgang Käding, Schach-AG

Frühlingskonzert am GSG

Impressionen:

Radio-GSG Folge #10: Guten Appetit! – Rund um Essen und Trinken

 

Hallo liebe Hörerinnen und Hörer. In unserer zehnten Folge von Radio-GSG geht es rund um das Thema Essen und Trinken. Wir stellen euch ein traditionelles Gericht aus der Türkei vor und nehmen euch beim Crêpes-Backen mit. Außerdem haben wir ein paar skurrile Fakten rund um das Thema Essen und Trinken dabei, die ihr bestimmt noch nicht kanntet. Oder wusstet ihr, dass die Zuckerwatte ausgerechnet von einem Zahnarzt erfunden wurde? Außerdem gibt es in dieser Folge die zweite Runde unseres Lehrerquiz. Dieses Mal war Herr Spiegelberg dabei, der in unserer Challenge seinen Geschmackssinn unter Beweis stellen musste. Seid ihr jetzt auch hungrig geworden? Dann viel Spaß beim Zuhören! Eure Radio-AG

 

 

Übrigens, die Rezepte aus unserer Folge könnt ihr hier runterladen und zuhause nachmachen:

Rezeptdownload

Auf den Spuren der alten Griechen: Theaterprojekt im Geschichtsunterricht

 

„Ikarus, sei im Flug vorsichtig und komme der Sonne nicht zu nah, sonst wird der Wachs, der die Federn deiner Flügel zusammenhält, schmelzen!“. Diese bekannten Worte des Daidalos sowie der Mythos des tragischer Helden Ikarus, der in jugendlichem Übermut sein Leben aufs Spiel setzt und nach welchem die Insel Ilaria benannt wurde, beeindrucken alte und junge Menschen seit jeher. Schüler/innen der sechsten Klasse setzten sich mit dieser Sage und der von Philemon und Baucis in einem Geschichtsprojekt innerhalb des Unterrichts auseinander.

Nach dem Vorbild des antiken griechischen Theaters wurden die Sagen in Gruppen inszeniert. Hierfür wurden die Rollen der Schauspieler und des Chors verteilt, die Texte geschrieben und das Schauspiel sowie der anspruchsvolle Wechsel zwischen den Szenen und den Überleitungen des Chors eingeübt. Abschließend wurden die Masken gebastelt sowie Requisiten organisiert.

Die Präsentation war ein eindrucksvoller Beweis für die Kreativität der Klasse sowie die Faszination der griechischen Geschichte bis in die Gegenwart.

Florian Gläser-Hoede

Förderverein des GSG finanziert Trickboxen

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitglieder des Förderverein des GSG und die Vorsitzende Frau Anke Arnold!

Zu Beginn des 2. Schulhalbjahres konnte unsere Schule durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins 5 Trick-Boxen und 5 iPad-Halterungen für die kreative Medienarbeit anschaffen.

Mit Hilfe der Trick-Boxen und der iPad-Halterungen erhalten die Schüler Einblick in die vielen Möglichkeiten der Stop Motion Produktion. Bei dieser Technik werden mit vielen Einzelbildern Kurzfilme produziert. Das „Bühnenbild“ wird nach jedem Foto minimal verändert, sodass am Ende bspw. Legofiguren, Dinge aus Knete, oder Selbstgemaltes zum Leben erweckt wird und Bewegungen entstehen. Der Kreativität der Schüler sind dabei fast keine Grenzen gesetzt.

Derzeit wird die Stop Motion Produktion in einer AG durchgeführt. In Planung ist die dauerhafte Implementierung im regulären Kunstunterricht im Jahrgang 7.

Ebenso eignen sich die Trick-Boxen aber auch zur Fotografie, da Exponate in ihnen sehr gut beleuchtet werden können.

Nochmals vielen herzlichen Dank an den Förderverein des GSG!

 

Dänemarkfahrt 2023

 

 

Zusammen mit Herrn Spiegelberg, Frau Baumann und 19 Schüler*innen der E-Phase haben wir an einem Austausch mit dem Oberstufengymnasium in Herning, Dänemark teilgenommen. Dieses Jahr erfolgte dieser Austausch jedoch nur einseitig, es folgt also kein Rückbesuch. Unsere Reise nach Dänemark begann am 28.01.2023 mit einer 9- stündigen Zugfahrt. Wider erwarten war diese wirklich angenehm, gemeinsam haben wir entweder Schulaufgaben gemacht, Filme geschaut oder gelesen. In Herning wurden wir dann von unseren Gastschülerinnen in Empfang genommen und zu unseren jeweiligen Familien gefahren. Den restlichen Tag haben wir entspannt mit Auspacken, Essen und einem ersten Kennenlernen in den Gastfamilien verbracht.

 

Am Sonntag haben wir uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt angesehen, darunter die große Künstlerskulptur „Elia“, von der man eine schöne Sicht auf Herning hatte. Auch Angligården, eine Art Garten, in welchem man beim Betreten mit Musik und künstlerischen Bemalungen an den Mauern rundherum begrüßt wurde, war eine sehr interessante Erfahrung. Da in Dänemark die Geschäfte auch sonntags geöffnet haben, sind einige von uns danach in einen Supermarkt einkaufen gegangen und haben dort viele dänische Spezialitäten kennengelernt.

 

Den ersten Schultag im Herning Gymnasium begannen wir mit einer Schulführung und der Vorstellung des Direktors. Wir alle kamen aus dem Staunen kaum mehr heraus, so beeindruckend war die Einrichtung und Gestaltung der Schule. Ausgestattet mit viel Kunst in den Fluren, gemütlichen Sofas zum Lernen und einem vielfältigen Mensa-Angebot bot diese Schule eine schöne Lernatmosphäre.

 

Am Dienstag fuhren wir alle zusammen an die Westküste. Trotz starkem Wind und Kälte stellte dieser Ausflug für viele Schüler*innen das Highlight der Fahrt dar. Wir liefen am Meer entlang, sammelten Muscheln und bewunderten die bildschöne Landschaft, in der wir uns befanden. Direkt danach ging es zur „Naturkraft“, einem Erlebniscenter, in welchem wir uns mit verschiedenen Aufgaben rund um das Thema Natur und Nachhaltigkeit befassten. An diesem Abend fand außerdem ein Event namens „Art Happens“ in der Schule statt. Hier präsentierten einige Schüler*innen ihr Können in den Fachbereichen Musik, Kunst und Schauspiel. Gemeinsam mit Eltern, Schüler*innen und Lehrer*innen schauten wir den leidenschaftlichen Darbietungen zu, bestehend aus selbstkomponierten Songs, Minifilmen und verschiedensten Kunstprojekten. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich, diese Veranstaltung werden viele von uns sicherlich nicht so schnell vergessen.

 

Der Mittwoch war etwas anstrengender, da wir beinahe den gesamten Tag damit verbrachten Deutschunterricht mit unterschiedlichen Klassen durchzuführen und den dänischen Schüler*innen dabei zu helfen ihre Deutschkenntnisse zu optimieren. Dafür gab es am Nachmittag Entspannung bei Gesellschaftsspielen und leckeren Snacks in den Familien. Hierbei war besonders ein Spiel unter deutschen und dänischen Schüler*innen gleichermaßen beliebt: „Partners“, ein Brettspiel, welches dem deutschen „Mensch-ärgere-dich-nicht“ ähnelt.

 

Den Tag der Rückfahrt starteten wir mit einem abschließenden, gemeinsamen Frühstück in der Schule. Als es dann am Bahnhof zum Moment des Abschiedes kam, waren wir alle sehr traurig, aber gleichzeitig auch glücklich und dankbar für all die schönen Erfahrungen, die wir machen durften. Die Reise nach Dänemark war nicht nur sehr lehrreich, sondern auch wunderschön und ein Erlebnis, was noch lange in unserem Gedächtnis bleiben wird.

 

 

Text: Vanessa Pick

 

 

Was springt denn da?

 

Wenn in der Stadt Bäume mit Hohlräumen gefällt werden müssen, weil Sicherheit natürlich vorgeht, was passiert dann mit den Vögeln? Es werden immer weniger, weil trotz vorhandener Bäume Nistmöglichkeiten fehlen. Dass dies für den Schutz der Arten nicht hinnehmbar ist, ist klar. Und der NABU kümmert sich genau um solch eine wichtige Angelegenheit. Er hängt Nistmöglichkeiten auf. Doch diese müssen auch gewartet werden, und da kam die Klasse 7d des GSG von Frau Manuela Salzig ins Spiel.

Geführt durch Madeleine Hohlstamm und Bernd Hannover inspizierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d zusammen mit Katja Bender und Manuela Salzig die unterschiedlichsten Nistkastentypen und reinigten diese anschließend. Dabei wurden viele der Schülerinnen und Schüler immer wieder überrascht. So lag in einem Nistkasten ein verwester Vogel, der sich offenbar noch zum Bebrüten auf sein Nest gerettet hatte, in einem anderen fand sich ein filigran geformtes, verlassenes Hornissennest. Sie größte Aufmerksamkeit erhielt allerdings eine Maus, die sich in einem gewagten Hechtsprung vor dem Reinigungstrupp rettete und an den Schülern vorbei in die Büsche sprang.

 

Insgesamt wurde für alle deutlich, wie wichtig die Aufgabe des NABU ist und wie unverzichtbar das Ehrenamt in unserer Gesellschaft ist. Zur Verbesserung der Ernährungssituation der Vögel hat die Klasse 7d anschließend noch Futterhilfen hergestellt, um den Tieren im Winter Fett und Energie zu liefern. Zum Schluss wurden die Futterhilfen auf dem Schulhof aufgestellt.

 

Text und Fotos: Manuela Salzig

BSO-Woche am GSG

 

Am 23.01. startete die diesjährige BSO-Woche am GSG. Erneut standen den Schülerinnen und Schülern der Q1 elf verschiedene BSO-Module mit unterschiedlichem Stundenumfang zur Auswahl, darunter auch der durch die Sparkasse Waldeck-Frankenberg und den Förderverein des GSG finanziell bezuschusste Berufswahltest mit Potentialanalyse.  Parallel nahmen über 20 SuS am Schnupperstudium in Kassel teil.

 

Im Anschluss an eine Auftaktveranstaltung durch Frau Manuela Salzig erläuterte Frau Tanja Althaus von Volunta – einer Tochtergesellschaft des Deutschen Roten Kreuzes – alle Möglichkeiten rund um den Bundesfreiwilligendienst, zu dem man sich im Inland quasi jeden Tag anmelden könne und der auch im Ausland durchführbar sei, entweder in Europa oder mit Weltwärts zum Beispiel in Afrika.
Im Anschluss daran stellte Herr Schäfer von der IBA in Kassel das Duale Studium mit all seinen Vor- und Nachteilen vor, welches in Kassel in den Bereichen Sozialmanagement und BWL angeboten wird. Überdies wurden die 14 Fachrichtungen BWL schwerpunktartig vorgestellt. Selbiges gilt auch für die Sozialpädagogik, in welcher auch staatliche Anerkennungen erworben werden können.

 

Am zweiten Tag der BSO-Woche besuchte die Q1 den Tag der Ausbildung in der Wandelhalle, bei der eine Vielzahl von Ausstellern Ausbildungsberufe, potentielle Arbeitgeber oder Anlaufstellen für das Duale Studium vorstellten. Hier war das Angebot zum Teil so umfangreich, dass viele Schülerinnen und Schüler noch länger blieben. 
Abgeschlossen wurde der Tag durch Berufsmöglichkeiten im kreativen Bereich. Erstmalig konnte das GSG Frau Dana Güttler von der Academy of fine Arts aus Bad Homburg gewinnen. Für insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen E1, Q1 und Q3 stellte Frau Güttler im Anschluss an generelle Voraussetzungen für künstlerisch-kreativen Berufe die konkreten Berufs- und Studienmöglichkeiten vor. Im Verlauf der Veranstaltung präsentierte Frau Güttler die Voraussetzungen an die Mappe für das Kunststudium und gab wertvolle Tipps.

 

Am Mittwoch bearbeiteten die Schülerinnen und Schülern ein Orientierungskonzept der Uni Duisburg-Essen und informierten sich anschließend über Karriere und Ausbildung bei der Polizei. Beides präsentierte Herr Luxenburger sehr praxisnah. Besonders eindrucksvoll wies er daraufhin, welche Fähigkeiten ein Polizist bzw. eine Polizistin benötigt, um sich immer wieder auf unterschiedliche Situationen und Menschen sozial und interkulturell einzustellen. In Bezug auf die Studiengänge stellte Herr Luxenburger Schutz- und Kriminalpolizei vor. Hierbei thematisierte er die „Allrounder“-Fähigkeiten der Schutzpolizei, die im 12-Stunden-Schichtdienst arbeitet, und verwies auf die Kriminalpolizei, die als „Spezialisten“ an einzelnen Fällen arbeitet. 
Abschließend gab es wertvolle Tipps zum Eignungstest, zur Gruppenaufgabe und dem Einzelinterview der Polizei.

 

Den Abschluss des Tages vollzog Frau Fleischmann von der Bundesagentur für Arbeit mit ihrem Vortrag zum Dualen Studium. Inhaltlich skizzierte sie unterschiedlichste Wege nach dem Abitur und vertiefte Studium plus Ausbildung an einer Fachhochschule oder Berufsakademie. Hier wurden Vor- und Nachteile ebenso beleuchtet wie Praxisbeispiele gegeben.

 

Am Donnerstag, 26.01. stellte Hauptmann Thomas Kaiser den Arbeitgeber und die Karriere bei der Bundeswehr vor. Im Anschluss an einen eindrucksvollen Film verdeutlichte Hauptmann Kaiser, dass nur 12 – 15% in Kampftruppen eingesetzt seien, der Rest befinde sich im Bereich der Verwaltung des großen Bereiches der Bundeswehr.

 

Im Anschluss daran nahm eine Interessiertengruppe von 20 Schülerinnen und Schülern am Bewerbungstraining der Sparkasse, geleitet durch Frau Madleen Wenzel, teil. Nach einer Selbstpräsentation folgte eine Übung zum Selbst- und Fremdbild, bei welcher eine eigene Einschätzung und die des Nachbarn formuliert werden sollte. Danach ging es um das Bewerbungsgespräch im Konkreten.

 

Text und Foto: Manuela Salzig

Menschenrechte – jeden Tag!

 

Am 10. Dezember eines jeden Jahres wird der Tag der Menschenrechte gefeiert und an die Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erinnert. Doch nicht nur an diesem Tag sollten Menschenrechte eine Rolle spielen – sie sind universell und immer aktuell. Aus diesem Grund haben sich am GSG unterschiedlichste Klassen vertiefend mit Menschenrechtsverletzungen weltweit, der Todesstrafe, Positionen von Philosophen und der Politik befasst. Neben kreativen Zeichnungen zu den Menschenrechtsartikeln der Unterstufe und wissenschaftlichen Plakaten der Mittel- und Oberstufe nahmen zahlreiche Schülerinnen und Schülern am Amnesty Briefmarathon teil und präsentierten ihre Arbeitsergebnisse der Schulgemeinde im Rahmen einer mehrwöchigen Ausstellung. 

 

Text und Foto: Manuela Salzig

Schnee, Sport und viel Sonne – Der Skilehrgang des Gustav-Stresemann-Gymnasiums zu Gast in Südtirol

 

Wie immer war die Aufregung groß, als sich am Donnerstagabend an der Stresemannstraße die Schüler/innen der zehnten Klassen des Gustav-Stresemann-Gymnasiums trafen, um mit dem Betreuerteam in den Bus in Richtung Italien zu steigen.

Seit Wochen und Monaten bereiteten sich die Klassen im Sportunterricht auf Inlinern vor und erarbeiteten sich auf diese Weise optimale Voraussetzungen für die sportlichen Herausforderungen der Fahrt.

Nun ging die Fahrt los und die Aufregung fiel spätestens in der Nacht beim Verlassen Deutschlands ab. Als der Bus bei strahlendem Sonnenschein am nächsten Morgen das beschauliche Trafoi am Fuße des mächtigen Ortlers erreichte, war die Vorfreude auf die kommenden Tage und Ereignisse überall spürbar.

 

Die kommenden sieben Tage waren geprägt von Sonnenschein, großen Lernerfolgen bei den Anfängern auf den anfänglich noch unbekannten und ungewohnten Ski sowie schnellen bis rasanten Abfahrten der Fortgeschrittenen-  und Profigruppe, die bereits am dritten Tag vom kleinen Hausgebiet in Trafoi in das große Skigebiet nach Sulden wechselte.

Zwei Skitage verbrachten alle Gruppen gemeinsam auf den sonnigen Pisten Suldens und besonders die (ehemaligen) Anfängergruppen fuhren sichtlich beeindruckt von der hochalpinen Bergkulisse und mittlerweile in hohem Tempo auf den langen und breiten Pisten des Skigebiets, welches bis auf 3250m hinauf reichte.

 

Häufig äußerten die Schülerinnen und Schüler Erstaunen über die atemberaubende Landschaft und die enormen sportlichen Fortschritte und Erfolge, die gemeinsam intensiv erlebt wurden.

Die Zeit nach dem Skifahren verbrachten die Schüler/innen in den Appartements, Beim Tischtennis und Kickern, oder die beanspruchte Muskulatur wurde in der Sauna und im Whirlpool unter dem Sternenhimmel des Nationalparks Stilfser Joch regeneriert.

An einem Geschichtsabend erarbeiteten Sport- und Geschichtslehrer Hr. Gläser-Hoede gemeinsam mit dem Gastgeber und einer Schülergruppe die bewegte Vergangenheit Südtirols und klärten unter anderem die Frage nach der deutschen Sprache auf autonomem italienischem Staatsgebiet.

 

Als der Bus am Freitagabend wieder am Gymnasium ankam, konnten die Eltern ihre glücklichen „großen Kinder“ nach einer ereignisreichen Woche in Empfang und mit nach Hause nehmen, es gab viel zu erzählen.

Da es, bis auf eine Schürf- und eine Schnittwunde, keine Verletzung gab, war das Resümee vom Fahrtleiter Hr. Gläser-Hoede entsprechend positiv: Dank an das Lehrer- und Betreuerteam und besonders an unsere Schülerinnen und Schüler, die ein tolles Zeichen der sportlichen Gemeinschaft in Südtirol gesetzt haben.

 

ABI-Plakate 2023

 

Auch in diesem Jahr können wieder Motivationsplakate für die AbiturientInnen aufgehängt werden.

Der Starttermin dazu ist der 21.04.2023 (letzter Freitag der Osterferien).

Die Plakate können an folgenden Orten angebracht werden:

  • an die extra dafür aufgestellten Bauzäune
  • an der Leine unter der Brücke (hier dürfen die Plakate nur oben, aber nicht unten befestigt werden)
  • beidseitig an den Ballfanggittern
  • von außen (!) an der NaWi-Treppe (ACHTUNG: hier handelt es sich um eine Fluchttreppe, daher bitte Anbringungen nur außen am Geländer)
  • an die Geländer bei der Turnhalle und beim Eingang Mensa

Bitte daran denken: Der Platz muss für alle reichen. DANKE!

Wichtiger Hinweis: Plakate, die vor dem 21.04.2023 aufgehängt werden oder an Stellen hängen, die nicht frei gegeben wurden, werden abgehängt.

Wir freuen uns auf viele motivierende Plakate

Die Schulleitung

Handballturnier im Jahrgang 6

 

Am Dienstag kämpften die drei 6. Klassen im Modus jeder gegen jeden um die Jahrgangsmeisterschaft im Handball am GSG. Zunächst spielten die Mädchen 20 Minuten und danach die Jungen ebenfalls 20 Minuten gegeneinander, wobei die Tore beider Halbzeiten addiert wurden. Das erste Spiel gewann die 6b gegen die 6a mit 13 zu 6 Toren. Im zweiten Spiel konnte sich die 6c gegen die 6a mit 16 zu 10 durchsetzen, sodass das letzte Spiel zwischen der 6b und 6c einem Endspiel gleichkam. Beide Mannschaften wurden lautstark von ihren Mitschülern angefeuert, aber die 6b konnte das umkämpfte und spannende Spiel mit 11 zu 7 für sich entscheiden und freute sich sehr über den Meistertitel.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Foto/Text: G. Papenfuss

Fair streiten, sachkundig debattieren!

 

Vier Schülerinnen und Schüler qualifizieren sich beim Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ am Gustav-Stresemann-Gymnasium für die Landesebene

Bad Wildungen, 08.02.2023.

 

„Jugend debattiert bietet mir die Möglichkeit, meinen Horizont zu erweitern, indem ich mich mit wichtigen und aktuellen Themen beschäftige und anschließend spannende Debatten dazu führen kann.“, so Enna Sczech, Finalistin des diesjährigen Regionalwettbewerbs von „Jugend debattiert“.

Mit Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft hat sie sich mit anderen Debattantinnen und Debattanten dem Entscheid der nordhessischen Region am Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen mit Bravour gestellt.

 

Nachdem sich in vorausgegangenen Qualifikationsrunden in zwei Altersgruppen am 25. Januar die Schulsiegerinnen und Schulsieger der Alten Landesschule Korbach (ALS), der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen (CRS), der Gesamtschule Edertal (IGS) sowie des Gustav-Stresemann-Gymnasiums (GSG) gemessen hatten, standen sich die besten Debattantinnen und Debattanten schließlich im Regionalfinale am 8. Februar gegenüber.

 

Im Anschluss an die musikalische Eröffnung der Veranstaltung durch „die Band“ des GSG unter der Leitung von Daniel Galmarini verwies die gastgebende Schulleiterin, Iris Blum, auf die aktuellen realpolitischen Bedrohungen wie den Krieg in der Ukraine oder die Lage in Russland. Sie seien eine ständige Erinnerung an die Kostbarkeit einer liberalen Demokratie und die Notwendigkeit der Vermittlung von gutem und fairem Streiten und Debattieren.  

Insofern trage auch „Jugend debattiert“ wesentlich dazu bei, die Demokratie lebendig und widerstandsfähig zu erhalten.  

 

Anhand der Debattenfrage: „Soll eine Obergrenze für den täglichen Wasserverbrauch pro Person eingeführt werden?“, stellten zunächst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sekundarstufe I ihre demokratische Streitkultur unter Beweis.

Hier gewann Luc Göbel von der Alten Landesschule knapp vor Jasmin Al Sharif und Enna Sczech vom Gustav-Stresemann-Gymnasium sowie Pauline Wagner von der Christian-Rauch-Schule. 

 

Aus den Jahrgangsstufen 11 bis 13 setzten sich Sophie Marie Wensel vom Korbacher und Lena Meyl vom Bad Wildunger Gymnasium als Gewinnerinnen gegen Max Henkler (ALS Korbach) und Sophie Smid (GSG Bad Wildungen) durch. Sie debattierten das Thema: „Sollen auch Privathaushalte zur Katastrophenvorsorge verpflichtet werden?“.

 

Anhand ihres Sachwissens und ihrer rhetorischen Fähigkeiten zeigten die Regionalfinalistinnen und -finalisten in den Debatten, dass sich ihre Vorbereitungen im Unterricht, ihre Recherchearbeit und ihr Ringen um die besten Argumente in den Vorrunden ausgezahlt hatten.

„Man lernt in einem Streitgespräch aufrichtig zu kommunizieren, seine Meinung und seinen Standpunkt zu vertreten und gewöhnt sich daran, neue und meist unbekannte Themen zu hinterfragen. Das Debattieren und der freie Austausch vor einem Publikum bietet einem persönlich auch die Möglichkeit, über sich hinauszuwachsen.“, so resümierte auch Max Henkler den Wettbewerb am Ende. 

Gemeinsam mit Iris Blum und Frank Engelhardt als Vertreter der Waldecker Bank konnte auch der Regional- und Landeskoordinator, Christoph Heise, den stolzen Gewinnerinnen und Gewinnern nicht nur zu den wertvollen Erfahrungen gratulieren, sondern neben Urkunden auch einen Siegerpokal und Büchergutscheine überreichen.

Zudem gewannen die Erst- und Zweitplatzierten beider Altersgruppen mit ihrer Qualifikation für den Landeswettbewerb ein mehrtägiges professionelles Rhetorik-Training, das sie auf die nächste Wettbewerbsstufe vorbereitet.

Damit haben sie die Möglichkeit, sich am 16. März 2023 in Wetzlar für das Landesfinale am 30. März 2023 im Hessischen Landtag zu qualifizieren. 

„Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Heinz-Nixdorf-Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Der Regionalwettbewerb Bad Wildungen/Edertal wird gefördert von der Waldecker Bank.  

 

Text: Christoph Heise

Fotos: Julia Roth

 

Volleyballturnier der Oberstufe

 

Nach zwei Jahren Coronapause nahmen am 8. Februar 2023 mit 14 Mannschaften fast die gesamte Oberstufe am Volleyballturnier teil. In der Vorrunde der Einführungsphase konnte sich die IK II von Frau Yilmaz mit vier Siegen durchsetzen. Bei der Qualifikationsphase II stellte der Sport LK von Frau Dr. Gerding den Jahrgangsmeister. Der Meister in der Qualifikationsphase IV wurde der Mathematik LK von Frau Pilz. Diese Mannschaft setzte sich auch im Viertel- und Halbfinale durch und gewann im spannenden Endspiel das Turnier gegen den Englisch LK von Herrn Dr. Ulm aus der Q II.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Foto/Text: G. Papenfuss

Digitales Denkmal für die Opfer von nationalsozialistischer Verfolgung: PoWi-OK beteiligt sich an der Initiative „#everynamecounts“

Auch in diesem Jahr beteiligte sich das Gustav-Stresemann-Gymnasium wieder an der Initiative „#everynamecounts“ der Arolsen Archives, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Opfern und Überlebenden der nationalsozialistischen Herrschaft ein digitales Denkmal zu errichten.

 

 

Nach einer kurzen inhaltlichen und methodischen Einführung durch den UNESCo-Schulkoordinator Herrn Dr. Salzig begannen die Schülerinnen und Schüler des PoWi-Orientierungskurses der E-Phase, Namen und Daten von NS-Opfern zu erfassen. Zuvor konnten sie wählen, ob sie sich eher mit dem Themenfeld #Gefangenschaft, #Vernichtung #Konzentrationslager, #Verfolgung oder #Flucht, #Familie, #Schutzorganisationen, #Suche beschäftigen wollten.

Schnell entwickelten sich die beteiligten Schülerinnen und Schüler zu regelrechten Experten bei der Auswertung der Dokumente, tauschten sich untereinander aus, wenn sie den Namen oder den Wohnort eines Häftlings nicht richtig lesen konnten, oder nutzten Suchmaschinen, um Abkürzungen zu entschlüsseln. So konnten pro Person innerhalb einer guten Stunde bis zu 20 Dokumente ausgewertet werden. Damit konnte der PoWi-OK einen messbaren Beitrag zu dem fortlaufenden Projekt leisten und sich im Rahmen der aktiven Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte einsetzen.

 
Text und Fotos: Dr. Johannes Salzig

Energiewende im Unterricht – Planspiel in der E-Phase zu den Themen Photovoltaik und Windkraft

 

Das Land Hessen hat das Ziel, bis 2045 Strom und Wärme allein aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Die aktuellen politischen Entwicklungen verstärken die Notwendigkeit dieses Ziels eindrucksvoll. Doch wie können wir dieses Ziel in Hessen erreichen? Eine Herausforderung für uns alle!


Mit zwei speziell konzipierten Planspielen für den Einsatz an hessischen Schulen haben die CIVIC GmbH – Institut für internationale Bildung und die LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH, finanziert durch das Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, ein Angebot zum Einsatz im Unterricht geschaffen, um diese Diskussion zu bereichern.
So boten sie Mitte Dezember 2022 den Schülerinnen und Schülern der E-Phase des Gustav-Stresemann-Gymnasiums die Möglichkeit, die wichtigen Themen Photovoltaik und Windkraft als energietechnisches und -politisches Feld auf interaktive und zugleich herausfordernde Weise im Unterricht näher kennenzulernen.
Die Szenarien der Planspiele sind auf kommunaler Ebene angesiedelt und befassen sich mit alltäglichen Herausforderungen von Entscheidungsprozessen zur Investition in erneuerbare Energien vor Ort. Die Planspiele haben einen fiktionalen Charakter auf Grundlage realer Diskussionen und Entscheidungsverfahren im Land Hessen zu den Themen Photovoltaik und Windkraft.

Der nachfolgende Bericht wurde von einer teilnehmenden Schülerin verfasst.

 

 

Im Rahmen eines vom UNESCO-Schulkoordinator Herrn Dr. Salzig organisierten Projekttages haben sich die Schüler und Schülerinnen der 11. Klasse mit dem Thema „Windenergie“ beschäftigt. Das Planspiel befasste sich mit der Frage „Sollten in Windigstadt Windräder gebaut werden?“

 

Zuerst wurde ein kurzes Quiz über das Allgemeinwissen zur Windenergie abgefragt. Danach begannen die Schüler und Schülerinnen mit dem Planspiel, sie wurden zu Bürgern und Bürgerinnen in Windigstadt. Das fiktive Windigstadt ist eine hessische Kleinstadt, die stark am Ausbau einer klimafreundlichen Energieversorgung interessiert ist. Demnächst steht die Sitzung des Gemeinderates bevor, der die Entscheidung treffen wird.

 

Daraufhin wurden alle in Gruppen gelost, es gab 5 Parteien und 5 Bürgerinitiativen, dazu zählten ein Forschungsinstitut, ein Touristenverband und eine Werbegemeinschaft. Zu den Parteien zählten die „Bürger von Windigstadt“, „Grünes Windigstadt“, „Die Sozialen“, „Liberales Windigstadt“ und „Unsere Heimat“. Zu den Bürgerinitiativen gehörten „Wir wider Wind“, „Institut für nachhaltige Energie“, „Blümchen & Bienen“, „Die Perfekte Brise“ und der „Handelsverband WIS“. Nachdem sich die Parteien und die Bürgerinitiativen in den eigenen Gruppen ausgetauscht hatten über deren eigene Ansichten bezüglich des Bauens von Windrädern und über die allgemeine Ansicht der Parteien, ging es in der Sitzung des Gemeinderates um die Entscheidung, ob in Windigstadt Windräder gebaut werden. Es wurde eine offene Diskussion geführt, in der alle Ihre Standpunkte äußern und mit Argumenten gestützt werden können. Weiterhin konnten die anderen Bürger und Bürgerinnen zu den Argumenten Fragen, Einwände und Gegenargumente liefern. 

Ebenfalls wurden generelle Fragen geklärt, wie z. B., wohin die Windräder gebaut werden sollten, da es gesetzliche Vorgaben dafür gab, wie beispielsweise Abstandsregelungen, aber auch Fragen zu den entstehenden Kosten.

 

 

Am Ende stimmten die Parteien über all diese Fragen ab und kamen zu dem Ergebnis, dass Windräder mit absoluter Mehrheit in Windigstadt gebaut werden.   

 

Das Planspiel sollte uns mehr über Windenergie lehren und wie man diese effektiv nutzen kann. Ebenfalls sollte es unsere Interessen bezüglich Windenergie wecken, sodass wir uns in Zukunft weiterhin mit erneuerbaren Energien beschäftigen. 

 

 

Bericht: Paula Braun

Fotos: Julia Roth

 

Hier geht es zu einem Zeitungsartikel, den die an dem Planspiel beteiligte Schülerin Luisa Schreiber erarbeitet hat: Windigstadt Aktuelle

Buenos días Valencia

Unser Schüleraustausch mit zwei Schulen im Raum Valencia konnte nach zwei Jahren Coronapause diesen Januar wieder aufgenommen werden. 34 SchülerInnen der 8. Und 9. Klassen konnten 9 Tage lang einen Einblick in das spanische Schul- und Familienleben bekommen und ihre Spanischkenntnisse anwenden. Außerdem durften wir Valencia mit ihrer malerischen Innenstadt, ihrer modernen „Ciudad de Artes y Ciencias“, den Nationalpark „Albufeira“ sowie den Stadtstrand und Hafen kennenlernen.

Text: Monika Ferraris

Fotos: Monika Ferraris & Julia Roth

 

Radio GSG Folge #9: Lehrerquiz und Lieblingswitze

 

Hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Da sind wir wieder mit der neunten Folge von Radio GSG. Dieses Mal haben wir uns von euch eure Lieblingswitze erzählen lassen. Außerdem gibt es am Ende der Folge wieder unsere besten Outtakes der vergangenen Wochen. Es gibt also einiges zu lachen in dieser Folge. Wir wollen aber auch euer Wissen auf die Probe stellen: Wisst ihr zum Beispiel wie viele Schüler eigentlich auf das GSG gehen? Nein? Dann macht mit bei unserem Schulquiz rund um das GSG und zeigt, wie viel ihr über eure Schule wisst. Auch Frau Baumann musste sich unseren knallharten Fragen stellen. Sie war unsere erste Kandidatin im neuen Lehrerquiz. Wie sie sich beim Test rund um Schulwissen und in einer Runde Doppel-Padauz geschlagen hat, erfahrt ihr, wenn ihr euch die Folge anhört. Wir wünschen euch viel Spaß dabei! Eure Radio-AG

 

Mathewettbewerb Sieger 1. Runde 2022

 

Alle Schüler der achten Klassen des Gustav-Stresemann-Gymnasiums haben im Dezember 2022 am hessischen Mathematik-Wettbewerb teilgenommen. Jetzt stehen die Schulsieger fest. Die beste Mathematikerin des GSG ist Nebahat Büsra Bulut (Klasse 8c, Bildmitte), sie erzielte sensationelle 46 von 48 Punkten. Den zweiten Platz teilen sich Ronja Marina Reckhart (Klasse 8c, rechts im Bild) und Paul Busenius (Klasse 8b, links im Bild), sie erzielten beide jeweils 44,5 Punkte. Die Schulsieger erhalten neben ihrer Urkunde im März 2023 die Gelegenheit in der zweiten Runde des Mathematik-Wettbewerbs gegen die anderen Schulsieger der hessischen Gymnasien anzutreten. Wir wünschen viel Erfolg 🙂

Ein Hauch von Kardamom in dieser oft so grau erscheinenden Welt – „SchreibKunst“-Workshop mit Wolfgang Büscher am Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

Der Autor und Journalist Wolfgang Büscher gab im September 2022 anlässlich einer Lesung am Gustav-Stresemann-Gymnasium einen Einblick in sein eigenes literarisches Schaffen. Er berichtete eindrucksvoll von seinen abenteuerlichen Reisen nach Russland und Amerika.

 

Am 12.01.23 bekamen nun 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis Q 4 mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins des GSG die Gelegenheit, angeleitet von Wolfgang Büscher selbst schreibend zu reisen. Thematisch vorgegeben war nur, dass im Zentrum der Texte das Thema „Reisen“ stehen sollte. Gemeint waren nicht ausschließlich touristische Reisen, sondern Reisen im allerweitesten Sinn. Die Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer, dankbar für die ihnen überlassene thematische Freiheit, begaben sich sehr konzentriert und motiviert an die Arbeit und nutzten die ruhige Schreibphase, um ihre, teilweise ersten, Schreibversuche zu Papier zu bringen.

 Vor der Präsentationsphase lockerte Wolfgang Büscher die Atmosphäre durch eine amüsante Anekdote aus einer seiner Deutschstunden als Schüler auf, in der er als Schreibender kläglich versagt hatte. So nahm er den Schülerinnen und Schülern die Angst vor dem Vorlesen der eigenen, teilweise sehr persönlichen Texte. Diese wurden nach dem Vortrag ausführlich besprochen und gewürdigt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren auf diese Weise, wie vielfältig das Thema umgesetzt werden konnte. Von ganz klassischen touristischen Reisen über Zeitreisen, Reisen ins eigene Ich bis hin zu „letzten Reisen“ war alles dabei. Die Zuhörenden erlebten an diesem Donnerstagnachmittag etwa einen an Faust erinnernden Wissenschaftler, der mithilfe einer erfundenen Zeitmaschine eine Reise durch Multiversen unternimmt, eine weitere Zeitreisende, die läuft, ehe sie krabbeln kann, eine 11-Jährige, die auf einer Indienreise das magische Land ihrer Vorstellung in der Realität ganz anders erlebt, eine junge Mutter, die die Reise ihrer Mutterschaft trotz aller Widrigkeiten als größtes Glück erlebt, oder eine Ich-Erzählerin, die die letzten Atemzüge ihrer sterbenden  Schwester in einem Krankenhaus  in Amman begleitet.

 

Ein Gedicht verdeutlicht die positive Entwicklung der Verfasserin poetisch verdichtet am Jahreszeitenkreislauf und findet in dem lebensbejahenden Vers „Das Efeu in mir ist immer grün“ seinen vorläufigen Höhepunkt.

 

 

Die vorgetragenen Texte der Mitschülerinnen und Mitschüler wurden von den Teilnehmenden je nach Inhalt teils erheitert-belustigt, teils stumm-betroffen sowie stets respektvoll und wertschätzend aufgenommen. Wolfgang Büscher begegnete den Schreibenden auf Augenhöhe, kommentierte die Texte sensibel und gab natürlich auch den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag mit auf den Weg: die Spannung lange genug aufrechterhalten, Klischees und abgenutzte Wörter vermeiden, sich vorstellen, für wen man schreibt, stilistisch knapp sein, lieber erzählen, statt zu behaupten usw. Konkrete Hinweise Büschers zu einzelnen Texten wie z.B. „Ich würde noch stärker in Richtung ‚toter Hund‘ gehen“, sorgten für allgemeine Erheiterung und eine gute Atmosphäre. Wolfgang Büscher, der sehr aufmerksam zuhörte, gab die Rückmeldungen stets nach seiner Devise „Was steckt an verborgenen Knospen in den Texten, die noch nicht erblüht sind?“ Die Schülerinnen und Schüler wurden hierdurch motiviert, ihre Texte zu redigieren und weiterzuschreiben. Beim nächsten Workshop werden die literarischen Produkte für die Veröffentlichung in der vom Hessischen Kultusministerium herausgegebenen „SchreibKunst“-Anthologie fertiggestellt.

 

Dass Schülerinnen und Schüler so offen und ehrlich Persönliches preisgeben, sich selbst und ihre Erfahrungen sprachlich so eindrucksvoll und facettenreich formulieren und präsentieren, kommt im Schulalltag nicht oft vor. Ohne diesen von den Lehrkräften Christoph Heise und Barbara Jericho organisierten Workshop wären die „Textknospen“ der jungen Sprachkünstlerinnen und -künstler vielleicht nie aufgekeimt. So lag nicht nur über dem Leben einer der Teilnehmerinnen nach ihrer poetisch beschriebenen Indienreise, sondern auch über diesem Workshop mit Wolfgang Büscher „ein Hauch von Kardamom in dieser oft so grau erscheinenden Welt“.

 

Barbara Jericho und Christoph Heise

Überzeugend und ausdrucksstark!

 

Vier Schülerinnen qualifizieren sich beim Schulfinale „Jugend debattiert“ für den Regionalwettbewerb

 

Beim diesjährigen Schulwettbewerb von „Jugend debattiert“ am 11. Januar 2023 traten insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler aus beiden Altersklassen gegeneinander an, nachdem sie sich bereits in etlichen Vorrunden gegen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler in Klassen- und Kursentscheiden durchgesetzt hatten.

Im Anschluss an die Qualifikationsrunde zum Thema „Soll ein Schulfach ‚praktische Lebensführung‘ eingeführt werden?“ standen schließlich jeweils vier Schülerinnen und Schüler im Schulfinale.

 

Im Wettbewerb der Klassen 8 bis 10 gewannen Enna Sczech (Klasse 10d) und Jasmin Al Sharif (Klasse 9d) knapp vor Phoebe Stör und Mobina Akbari (beide Klasse 10c). Mit überzeugenden Argumenten diskutierten sie die Frage, ob „für größere Autos höhere Parkgebühren vorgeschrieben werden“ sollen.

 

 

In einer ebenso hitzigen Debatte der Sekundarstufe II setzten sich Lena Meyl (Jgst. Q1) und Sophie Smid (Jgst. E1) vor Inés Lorer und Colin Sporberg (beide Jgst. E1) mit Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft als Gewinnerinnen durch. Sie debattierten das Thema: „Soll die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen aufgehoben werden?“.

 

Bereits im Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler auf den Wettbewerb vorbereitet: Sie lernen, ein Thema umfassend zu recherchieren und tragfähige Argumente zu identifizieren. In den Debatten verbessern sie ihre rhetorischen Kompetenzen, die es dann in einem fairen Schlagabtausch im Rahmen der Wettbewerbe zu erproben gilt.

 

„Jugend debattiert ist ein hervorragendes Programm, durch das junge Menschen die demokratische Debatte erleben und so ein tieferes Verständnis einer fairen, öffentlichen Auseinandersetzung gewinnen. Es ist schön zu sehen, wie Schülerinnen und Schüler durch Jugend debattiert Selbstbewusstsein gewinnen. Sie können sich besser ausdrücken und lernen, frei vor anderen zu sprechen.“, so Christoph Heise, Koordinator für den Schulwettbewerb am GSG.

Die Erst- und Zweitplatzierten beider Altersgruppen vertreten nun das Gustav-Stresemann-Gymnasium beim Regionalwettbewerb und -finale am 25.01.2023 und 08.02.2023.

 

Text: Christoph Heise

Fotos: Achim Sünnemann

Wichtige Informationen zum Halbjahreswechsel

 

03.02.2023

Zwischenzeugnisse –

Ausgabe durch die Klassenlehrkräfte in der 3. Stunde

Unterrichtsschluss nach der 3. Stunde

06.02.2023Beweglicher Ferientag
07.02.2023         Beginn des 2. Halbjahres – Unterricht nach Plan
10.02.2023Elternsprechtag – Informationen werden über die Klassenlehrkräfte ab dem 16.01.2023 verteilt

Unterschriften-Aktion für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

 

Im Rahmen des Weihnachtsmarktes am 25. November 2022 hat die Schulgemeinde des Gustav-Stresemann-Gymnasiums ihr Versprechen für eine aktive Teilhabe am Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erneuert. Dazu konnten alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie alle Gäste mit ihrer Unterschrift auf der Plakatwand sichtbar machen, dass sie sich gemeinsam gegen Rassismus und für Courage einsetzen. Das fertige Plakat hängt nun im Gang des A-Trakts der Schule und soll auch im Alltag an das Versprechen und den aktiven Einsatz erinnern. Das GSG ist bereits seit 2019 Mitglied im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Text und Fotos: Andrea Baumann

 

Französisch-Vorlese-Wettbewerb Regionalentscheid

 

Wir gratulieren herzlich Florine Brauer und Linda Röhner zu ihrer erfolgreichen Teilnahme am Regionalentscheid des Französisch-Vorlesewettbewerbs 2022.

 

Linda Röhner belegte einen sehr guten fünften Platz und Florine Brauer schaffte es sogar auf den zweiten Platz. Das GSG ist sehr stolz, von den beiden so gut vertreten worden zu sein.

 

 

Im Folgenden ein Erfahrungsbericht der beiden Teilnehmerinnen persönlich:

 

„Auch in diesem Schuljahr stand wieder der Französisch-Vorlesewettbewerb der Jahrgangstufe 9 an. Zunächst wählten wir die besten Vorleser/innen innerhalb unseres Französischkurses aus. Diese bereiteten dann eine Buchpräsentation vor und stellten diese dem Rest des Kurses vor. Man einigte sich schnell, dass wir, Florine und Linda, die Schule in der nächsten Runde vertreten sollten.

 

Am 30. November 2022 fuhren wir dann mit Frau Förster nach Oberurff. Dort wurden wir freundlich empfangen und trafen auf die anderen Schulsieger/innen. Alle waren sehr aufgeregt und haben sich so gut wie möglich auf das anstehende Vorlesen vorbereitet. Da aus jeder Schule zwei Kandidaten/Kandidatinnen vertreten waren, gab es aus organisatorischen Gründen zwei Jurys. Die Jurys bestanden aus jeweils zwei Französischlehrer/innen und zwei Schüler/innen aus dem Französisch Leistungskurs der Christopherus-Schule.

 

In den Pausen haben wir in einem Klassenraum gewartet, welcher in den Farben der französischen Flagge dekoriert war. Außerdem gab es typisch französisches Gebäck und einen Kuchen, den die Schüler/innen für uns gebacken hatten. Hier haben wir uns viel mit den Schüler/innen der anderen Schulen unterhalten und uns über die Bücher und vieles mehr ausgetauscht. Auch wenn der Lesewettbewerb nun längst vorüber ist, haben wir immer noch guten Kontakt zueinander.

 

Als dann alle Teilnehmer/innen mit der ersten Runde fertig waren, haben die beiden Jurys die vier besten Leser/innen ausgewählt. Diese mussten dann nochmals vor allen vorlesen.

 

Im Anschluss gab es dann die Siegerehrung. Zunächst hat der Schulleiter ein paar Worte an uns gerichtet und dann die ersten fünf Plätze bekannt gegeben. Nach dem – unserer Ansicht nach wohlverdienten – ersten Platz für eine Schülerin der Ursulinenschule hat Florine den zweiten Platz erreicht. Auch Linda hat unsere Schule mit dem fünften Platz gut vertreten. Als Preis bekam jede/r Teilnehmer/in eine Urkunde und die ersten beiden Plätze zusätzlich einen Kinogutschein.

 

Es war ein aufregender Vormittag, der uns viel Spaß gemacht hat und wir danken der Christopherus-Schule für den großartigen Aufenthalt.“

 

(Linda Röhner und Florine Brauer)

Schön war’s – Drittortbegegnung 2022 in Breisach

 

Wir, der Französischkurs der Jahrgangsstufe 9, traf sich in Breisach in einer Jugendherberge mit einer französischen Klasse und ihren Lehrerinnen zur einer Drittortbegegnung. Dabei treffen sich zwei verschiedensprachige Klassen meist in einer Jugendherberge, um Sprache und Kultur des anderen Landes durch viele Begegnungen, Gespräche und Aktivitäten wie Ausflüge, Museumsbesuche, Stadtführungen und vieles mehr kennenzulernen.

 

Im Vorfeld hatten wir bereits mit der Klasse Kontakt aufgebaut und uns online etwas kennengelernt. Dadurch war unsere Vorfreude auf die Begegnung groß. Schließlich wollten wir unsere Sprachkenntnisse verbessern, aber auch Spaß haben.

 

Anfangs fiel uns die Kommunikation schwer, jedoch dauerte dies nicht lange an.

 

Durch die Erkundungstour in Strasbourg in deutsch-französischen Gruppen, die Team-Tasks in gemischten Mannschaften und auch die Stadtführungen in Breisach und Neuf Brisach sind unsere Sprachbarrieren schnell gefallen.

 

Abends haben wir gemeinsam gespielt und wir haben von den Franzosen Begriffe gelernt, die wir im Unterricht sicher nie gelernt hätten.

 

Obwohl wir nach den langen Tagen sehr erschöpft waren, haben wir doch gern die Abende in lustiger Runde mit den Franzosen verbracht.

 

Die Verabschiedung war sehr emotional und wir wären gern länger geblieben.

 

Aber wir freuen uns schon sehr auf die bevorstehenden Austauschreisen, wo wir unsere neuen Freunde wiedersehen können.

 

(Sahri Weinrich, Lene Weyel, Charlotte Klein, Niklas Ehrenfelder, Sven Schreiter, Angelina Waid, Hannah Schreff, Hassan Albokaai)

 

Team – Tasks: deutsche und französische Schüler/innen gemischt

 

 

Deutsche und französische Schüler/innen auf dem Affenberg; im Hintergrund die Haut-Koenigsbourg

 

Im Folgenden einige Schüler/innen – Meinungen:

 

„Seine Schätze findet man auch in anderen Ländern“ (Hassan)

 

„Andere Länder, andere Sitten. Ein Schock für manche.“ (Karolin)

 

„Eine kurze Zeit reicht manchmal schon um fremde Menschen in sein Herz zu schließen.“ (Angelina)

 

„Sprache ist nicht immer wichtig.“ (Hannah)

 

Radio-GSG Folge #8: Weihnachtszeit

 

Hallo liebe Hörerinnen und Hörer! Da sind wir wieder – zurück mit einer neuen Folge von Radio-GSG. Heute wird es ganz besonders weihnachtlich. Mia, Summer und Koray nehmen euch mit auf eine Reise rund um die Welt und erzählen euch, wie das Weihnachtsfest in Grönland oder Japan so aussieht. Außerdem verraten wir euch, wie unser Weihnachtsfest abläuft, warum sich Kinder in der Türkei besonders auf Silvester freuen und wir haben euch auf dem Schulhof gefragt, welche Weihnachtslieder ihr am liebsten hört und was ihr euch wünscht. Und ein paar unnütze Fakten rund ums Weihnachtsfest haben wir auch noch dabei. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Reinhören, frohe Weihnachten und schöne Ferien! Eure Radio-AG

 

Weihnachtspost 2022

 

Zum Öffnen der Weihnachtspost klicken Sie bitte hier: Weihnachtspost 2022

 

Informationen zu den Weihnachtsferien

 

Die hessischen Weihnachtsferien sind vom 22.12.2022 bis zum 07.01.2023.

 

Am letzten Schultag (Mittwoch, den 21.12.2022) endet der Unterricht nach der 3. Stunde.

 

Organisation des letzten Schultages:

1./2. Stunde       Unterricht nach Plan

3. Stunde            Weihnachtlicher Abschluss in den Klassen und Tutorenkursen

 

 

Testangebot Weihnachtsferien

 

Wie bereits in den Sommer- und Herbstferien werden auch für die Zeit der Weihnachtsferien wieder Antigen-Selbsttests für die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das weitere Personal an Schulen unentgeltlich vom HKM für die freiwillige Testung zur Verfügung gestellt werden.

 

Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften sowie dem sonstigen schulischen Personal werden vor den Weihnachtsferien drei Tests zur freiwilligen Mitnahme nach Hause zur Verfügung gestellt. Damit soll ein möglichst sicherer Schulstart gewährleistet werden.

Im Anschluss an die Weihnachtsferien werden für die Dauer von zwei Wochen ebenfalls wie gewohnt drei Tests pro Woche angeboten.

Daraufhin bleibt es bis auf Weiteres bei dem regulären Testangebot von zwei Tests pro Woche.

 

 

Erreichbarkeit in den Weihnachtsferien

 

Seitens des Staatlichen Schulamtes haben sich landesweit das HKM sowie regional der Schwalm-Eder-Kreis und der Landkreis Waldeck-Frankenberg darauf verständigt, dass in den Weihnachtsferien das Gebäude des Staatlichen Schulamtes und alle Schulgebäude – also auch das Gustav-Stresemann-Gymnasium – vom 27.12.2022 bis 01.01.2023 komplett schließen.

 

Das Sekretariat des Gustav-Stresemann-Gymnasiums ist nur

am Mittwoch, den 04.01.2023, von 10 Uhr bis 12 Uhr und

am Freitag, den 06.01.2023, von 10 Uhr bis 12 Uhr besetzt.

 

In dringenden Fällen erreichen Sie die Schulleitung unter

iblum@stresemanngymnasium.de

Einladung zum Weihnachtsbasar am Freitag, 25. November 2022

 

Der mittlerweile traditionelle Weihnachtsbasar am Gustav-Stresemann-Gymnasium öffnet am

 

Freitag, dem 25. November 2022 ab 14.00 Uhr

 

seine Tore, die sich um 18.00 Uhr wieder schließen.

 

Das GSG lädt dazu alle, die die Schule einmal besonders bunt, lebendig und abwechslungsreich erleben möchten, ein.


Für das leibliche Wohl, Verkaufsstände, Spiele und vielfältige Aktionen ist gesorgt. Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, sich mit Impressionen und schönen Dingen für die Advents- und Weihnachtszeit einzudecken.

 

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer freuen sich auf viele Besucher bei adventlicher Stimmung!


Der Erlös des Weihnachtsbasares fließt wie immer in soziale Projekte und in Anschaffungen für die Schule.

 

Heimkehr zu einer literarischen Weltreise: Wolfgang Büscher zu Gast am Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

#offen geht – so hieß das Motto der Interkulturellen Woche, die vom 25.9. bis 2.10.2022 in Bad Wildungen stattfand.

 

Das GSG steuerte mit seinem bunten Aktionstag am 29. September 2022 ein vielfältiges Programm zu diesem Motto bei.

 

Als vom Hessischen Kultusministerium unterstützte Schule mit besonderer Förderung der Literatur setzte das GSG am Vormittag mit einer von Christoph Heise und Barbara Jericho organisierten Lesung des vielfach ausgezeichneten Journalisten und Autors Wolfgang Büscher einen besonderen literarischen Auftakt. Büscher, der aus Volkmarsen im Landkreis Waldeck-Frankenberg stammt, kehrte aus seinem Wohnort Berlin in seine Heimat zurück und las in der vollen Aula des GSG für Schülerinnen und Schüler der Einführungs- und der Qualifikationsphase aus dreien seiner Werke. Gleich zu Beginn wurde klar, dass seine Neugier auf die Welt, das Reisen, bei Büscher und in seinem Werk eine besondere Rolle spielen: Er erzählte dem aufmerksamen Publikum von seiner Sehnsucht nach dem anderen und Fremden, von seiner Suche nach Erkenntnis fernab des Alltäglichen und kündigte an, dass seine literarische Weltreise die Zuhörenden von Berlin nach Moskau und über Amerika zurück nach Waldeck-Frankenberg führen wird.

 

Büscher startete mit einer Lesung aus dem Reisebericht „Berlin-Moskau“, in dem er ausführt, wie er, zuvor vielfach für sein Vorhaben belächelt, drei Monate unterwegs in Richtung Osten war. Zu Fuß wanderte er, teils entlang Napoleons Weg, teils an dem des Heeres der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs, bis nach Moskau. Er thematisierte die historischen Schrecken, die auf seinen Wegen stattgefunden haben und beschrieb den Anwesenden eindrucksvoll, dass diese Gräueltaten für ihn zum Zeitpunkt der Wanderung wie selbstverständlich der Vergangenheit angehörten, weil schlicht nicht vorstellbar war, dass Ähnliches sich im Jahr 2022 noch einmal wiederholen könnte. Lebendig wurde die Lesung durch von Büscher immer wieder eingeschobene Anekdoten, etwa vom Höhepunkt seiner Wanderung nach Russland, der Ankunft in Moskau, wo er, vom Regen triefend nass und weinend vor Glück, einen Laternenpfahl umarmte.

 

 

Auch bei seiner Fußwanderung durch Amerika, der zweiten Station seiner literarischen Reise, ließ Büscher sich, diesmal von Norden nach Süden, treiben, um einzutauchen in die amerikanische Kultur, um Länder und Menschen zu erforschen. Hier schilderte der Autor etwa die Skepsis seiner amerikaerfahrenen Bekannten, die ihn zuvor warnten vor unüberwindlichen Straßenkreuzungen und misstrauischen Sheriffs. In seiner Lesung aus dem Werk „Hartland“ wurde deutlich, dass Büscher als Fußgänger im automobilisierten Amerika tatsächlich auffiel und Schwierigkeiten hatte. Dies zeigte sich, als er vorlas, wie er bei seiner Einreise von misstrauischen Grenzbeamten stundenlang verhört wurde, bevor er schließlich die Grenze passieren durfte, hinter der er – jenseits der bei Europäern beliebten touristischen Pfade – u.a. den verlassenen Ort Hartland entdeckte. Gleichzeitig, so erzählt Büscher, dass gerade das Unterwegssein als Fußgänger ihm erlaubt habe, auch im positiven Sinn mit Menschen in Kontakt zu kommen, die er sonst nie getroffen hätte.

 

Den Abschluss der faszinierenden literarischen Reise bildete eine Lesung aus Büschers 2020 erschienenem Werk „Heimkehr“, in dem er schildert, wie er seinen Kindheitstraum wahrgemacht und mehrere Monate allein in einer Waldhütte seiner Heimat Waldeck-Frankenberg verbracht hat: „Das Abendlied der Waldvögel in den Baumkronen erstarb, die Nacht übernahm den Wald nun ganz. Nur noch ein Getröpfel von Nebelschwaden war zu hören, ein Rascheln im Laub dann und wann. Sie machten die Stille noch stiller.“ Mit diesen Worten endete Büschers Lesung der dritten Station seiner literarischen Reise.  

 

Büscher trug, unterbrochen von Einblicken in seine schriftstellerische Tätigkeit, immer wieder Passagen vor, die von spannenden Begegnungen mit Menschen handeln, die ihm teils skeptisch-ablehnend, teils aber auch sehr hilfsbereit und warmherzig begegneten und ihm von ihren Sorgen, Hoffnungen und Träumen erzählten. Er berichtete von seinen vielfältigen Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Landschaften und Kulturen, die ihn zu dem Menschen gemacht haben, der an diesem Tag vor den Schülerinnen und Schülern des GSG stand: einem eigenwilligen Menschen ohne Klischees, der sich weigert, sich dem zu beugen, was gemeinhin als „normal“ betrachtet wird, und der diese Haltung – ohne den Zeigefinger zu erheben – poetisch verdichtet oder schonungslos dokumentarisch zum Ausdruck bringt.

 

 #offen geht – Büscher hat dies auf seiner biografisch-literarischen Weltreise am GSG authentisch und literarischeindrucksvoll bewiesen, indem er gezeigt hat, dass Grenz-Erfahrungen und Grenz-Überschreitungen zwar herausfordernd sind, aber häufig in die Freiheit führen.

 

 

Barbara Jericho und Christoph Heise

„Wo das Wünschen hilft…“ – Märchenwettbewerb 2021/22 in der Jahrgangsstufe 5

 

Auch in diesem Jahr traten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 in einem Wettbewerb um die besten Märchentexte gegeneinander an. Sie dachten sich Heldinnen und Helden aus, die zahlreiche Abenteuer und Prüfungen bestehen und sich gegen feindliche Völker, Räuber oder böse Bergzwerge zur Wehr setzen mussten, am Ende aber für ihren Mut, ihre Geduld, ihre Liebe oder die weise Auswahl ihrer Wünsche belohnt wurden.

 

Und so stand auch die Wettbewerbsjury der Fachschaft Deutsch, bestehend aus Frau Kühne, Frau Yilmaz und Herrn Krempasky, vor der Herausforderung, die gelungensten Märchentexte zu prämieren.

 

Am Donnerstag, dem 15.09.2022, war es dann endlich soweit. In der vollbesetzten Aula des Gustav-Stresemann-Gymnasiums wurden die teilnehmenden Klassen durch Herrn Krempasky begrüßt, der von der schwierigen Entscheidungsfindung der Jury berichtete und über typische Märchenmerkmale sowie die Entstehung von Märchen mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kam.

 

Anschließend verkündete Frau Weiß als Fachbereichsleiterin und Vertreterin der Schulleitung die Erstplatzierten und belohnte die Leistung der folgenden jungen Autorinnen und Autoren mit Büchergutscheinen:

 

1. Platz:

Johanna Gans (Klasse 5c) mit dem Märchentext „Die alte Lampe“

 

2. Platz:

Michel Draude (Klasse 5b) mit dem Märchentext „Der friedliche Emil“

 

3. Platz:

Louis Heinzemann (Klasse 5a) mit seinem Märchen „Die treue Bäuerin“

 

 

Nachdem jede teilnehmende Klasse eine Gewinnerin oder einen Gewinner beglückwünscht hatte, schloss Johanna Gans mit der Lesung ihres Siegertextes die Preisverleihung und zeigte einmal mehr, dass sich Wünsche auch erfüllen können…

 

Text: Christoph Heise

Foto: Julia Roth

 

 

Die alte Lampe

 

Es war einmal eine arme Bauerstochter. Die lebte mit ihren Eltern auf einem Bauernhof und musste jeden Tag auf den Feldern hart arbeiten.

 

Eines Tages ging sie an der Schlafzimmertür ihrer Eltern vorbei und hörte, wie diese sich unterhielten. Der Vater sprach: „Die Bergzwerge greifen immer öfter Bauernhöfe und sogar ganze Dörfer an. Wenn das so weitergeht, wird auch unser schöner Bauernhof in naher Zukunft zerstört werden. Ich habe große Angst um das Leben unserer Tochter. Sie ist doch noch ein Kind!“ „Wie können wir die Bergzwerge nur aufhalten?“, fragte die Mutter verzweifelt. „Wenn ich das nur wüsste!“, seufzte der Vater resigniert.

 

Als die Bauerstochter das hörte, bekam sie es mit der Angst zu tun. Doch gleichzeitig wurde sie auch sehr wütend und dachte: „Ich werde diese schrecklichen Bergzwerge finden und besiegen!“ Vorsichtig schlich sie von der elterlichen Tür weg und packte ihre Sachen. Außer etwas Proviant und einer alten Lampe nahm sie nichts mit. Dann machte sie sich auf den Weg.

 

Als es Abend wurde, gelangte sie an eine alte Eiche. Dort stellte sie ihren Beutel ab und rieb den Dreck von der alten Lampe. Plötzlich wurde es gleißend hell und ein Flaschengeist erschien. „Du, du, du bist ein Flaschengeist!“, stotterte die Bauerstochter. „Bravo, du bist ja eine Schnellmerkerin!“, spottete der Flaschengeist. „Darf ich mir jetzt etwas wünschen?“, fragte die Bauerstochter zaghaft. „Diese Jugend! Tse, tse, tse! Natürlich darfst du dir etwas wünschen. Du hast drei Wünsche frei. Sag einfach nur: Eins, zwei, drei, komm herbei und nenne deinen Wunsch.“ „Ich hebe mir meine Wünsche noch auf“, beschloss die Bauerstochter, legte sich unter die alte Eiche und schlief sofort ein.

 

In der Nacht hatte sie einen seltsamen Traum. Sie stand am Ufer einer Bergquelle und eine tiefe Stimme flüsterte ihr zu: „Finde die Karte des Bösen! Suche an allen düsteren Orten dieser Welt! Diese Karte wird dir den Weg zu den Bergzwergen weisen.“ Als die Bauerstochter am nächsten Morgen erwachte, machte sie sich sofort auf die Suche. Sie suchte alle dunklen Orte ab, die sie kannte, bis sie nach sieben Tagen zu einem sehr alten Schloss gelangte. Das Schloss sah wirklich finster aus. Teile der Mauern waren bereits eingestürzt und manchen Türmen fehlte das Dach. Vorsichtig schlich sie über die Zugbrücke in den Innenhof des Schlosses. Nach langem Suchen fiel ihr plötzlich ein Mosaik im Boden auf. Sie kratzte die Spinnenweben weg und bemerkte, dass die roten Steine wie ein Pfeil aussahen. Der Pfeil zeigte nach Norden. An seiner Spitze befand sich ein loser Stein. Vorsichtig hob sie ihn hoch und fand eine sonderbare Karte. Sie war dunkel und zeigte die Berge Tanadas. Auf der Karte stand in weißer Schrift nur ein Wort: BERGZWERGE. „Ah, die Bergzwerge leben also in den Bergen Tanadas“, dachte die Bauerstochter und machte sich auf den Weg.

 

Nach zwölf Tagen erreichte sie ihr Ziel. „Eins, zwei, drei, komm herbei!“, rief sie und rieb dabei an der alten Lampe. „Uah, warum störst du mich? Ich brauche doch meinen Schönheitsschlaf“, beschwerte sich der Flaschengeist. „Ich benötige deine Hilfe und wünsche mir ein unsichtbares Schwert, das auch mich unsichtbar werden lässt!“, rief die Bauerstochter aus. „So soll es sein!“, entgegnete der Flaschengeist. Nachdem sie nun das Schwert erhalten hatte, überlegte sie, dass es wohl am klügsten wäre, den Anführer der Bergzwerge zu töten und den Rest der Zwerge mit einem Zauber zu belegen, damit sie nie wieder Unheil anrichten könnten. Und so machte sie sich auf den Weg.

 

Mit Hilfe der Karte fand sie bereits nach drei Stunden die Bergzwerge in einer großen Höhle, wo sie ihren letzten Raubzug feierten. Sie schlich sich vorsichtig an und musste sich anstrengen, um nicht laut loszuprusten. Die Bergzwerge trugen pinke Hosen, rosa Schuhe mit hohen Absätzen und ihre Stimmen klangen wie schlecht geölte Türen. Außerdem hatten sie schlimmen Mundgeruch und ihre Haut hing in Fetzen herunter. Ihr Anführer trug eine goldene Hose und sah ansonsten genauso aus wie der Rest der Gruppe. Nachdem sie den bestialischen Gestank der Zwerge wahrgenommen hatte, wusste sie nun auch, wie diese ihre armen Gegner besiegten. Wahrscheinlich mussten die Bergzwerge nur einmal rülpsen und man fiel tot um. Eine einfache, aber wirkungsvolle Taktik.

 

Fast lautlos schlich sich die Bauerstochter bis zum Anführer, überrumpelte ihn und stieß ihm ihr Schwert in sein schwarzes Herz. Er torkelte heftig und fiel tot um. Als die anderen Bergzwerge das sahen, bekamen sie Panik und liefen wild durcheinander. Währenddessen rieb die Bauerstochter die alte Lampe und flüsterte: „Eins, zwei, drei, komm herbei! Ich wünsche mir, dass die Bergzwerge diese Höhle nie wieder verlassen können!“ „Dein Wunsch sei dir erfüllt“, brummte der Flaschengeist.

 

„Und wie lautet dein letzter Wunsch?“, fragte er. „Ich möchte nach Hause“, sprach sie und schon befand sie sich vor dem Bauernhaus ihrer Eltern. Diese staunten sehr, als plötzlich ihre Tochter gesund und munter vor ihnen stand. Strahlend nahmen sie sie in Empfang, herzten und drückten sie fest. Noch lange feierten sie den Sieg über die Bergzwerge und ein gewisser Flaschengeist sorgte schnell für die Verbreitung des Abenteuers der Bauerstochter.

 

Und wenn sie nicht gestorben sind, so feiern sie noch heute.

 

 

Johanna Gans, Klasse 5c

Debatten früh beginnen – Auftakt des Wettbewerbsjahres von „Jugend debattiert“

Bereit für den Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ (von links): Julian Timm (CRS Bad Arolsen), Schulleiterin Iris Blum (GSG Bad Wildungen), Regionalkoordinator Christoph Heise (GSG Bad Wildungen), Frank Engelhardt (Waldecker Bank, Geschäftsstellenleiter Bad Wildungen), Alexandra Kohl (GSG Bad Wildungen), Kirsti Reichelt (KHS Fritzlar) und Christine Teweleit (ALS Korbach)

 

Der bundesweite Wettbewerb „Jugend debattiert“ fördert die sprachliche und politische Bildung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und soll sie dazu befähigen, kritisch Fragen zu stellen, dem Gegenüber zuzuhören und Streitpunkte zu benennen.

 

Dabei trainieren seit einigen Wochen die Jugendlichen der Alten Landesschule/Korbach, Christian-Rauch-Schule/Bad Arolsen, der Gesamtschule Edertal sowie des Gustav-Stresemann-Gymnasiums/Bad Wildungen diese Fähigkeiten, um am Ende in fairen Debatten mit ihrer Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft punkten zu können.

 

Auch wenn „Jugend debattiert“ meist ab der Jahrgangsstufe 8 durchgeführt wird, ging es am 20. Oktober 2022 beim diesjährigen Regionaltreffen am Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen um die Frage einer früheren Vorbereitung der künftigen Debattantinnen und Debattanten. Denn auch jüngere Schülerinnen und Schüler sollten an sie betreffenden Themen lernen, eine eigene Position begründet zu entwickeln und mit ihr in einen fairen Austausch zu treten.  

 

So zeigten sich die anwesenden Schulkoordinator*innen der Region davon überzeugt, Debattierfähigkeit und Sprachkompetenz zu fördern – so früh wie möglich.

 

Die Entwicklung dieser Fähigkeiten bereits ab Klasse 5 war damit ein Kernanliegen der nordhessischen Schulvertreter*innen, die bei ihrem Treffen am GSG von der gastgebenden Schulleiterin Iris Blum herzlich begrüßt wurden. Diese freute sich über die herausragende Förderung des Projektes durch die anwesenden Projektlehrkräfte, aber auch die Waldecker Bank als Hauptsponsor des Wettbewerbs, vertreten durch Frank Engelhardt als Geschäftsstellenleiter aus Bad Wildungen.

 

Und auch der Regionalkoordinator des GSG, Christoph Heise, konnte nicht nur mit Lisa Siegel und Julian Timm von der Christian-Rauch-Schule sowie Alexandra Kohl vom Gustav-Stresemann-Gymnasium personelle Neuzugänge im Regionalteam begrüßen, sondern auch mit der Aufnahme der Stiftsschule Amöneburg eine Vergrößerung des Regionalverbundes ankündigen.

 

Zudem wurden im Rahmen des Auftakttreffens angesichts der unklaren pandemischen Entwicklung die Herausforderungen verschiedener Präsenz- und Onlinevarianten diskutiert sowie die Abläufe und Termine des Wettbewerbsjahres geplant.

 

Dabei konnte Frank Engelhardt im Namen der Waldecker Bank eine großzügige finanzielle Projektförderung zusagen, welche die Wettbewerbsdurchführung auf Klassen-, Schul- und Regionalebene sicherstellt. Dabei werden durch diese Unterstützung auch die Anschaffung neuer Unterrichtsmaterialien für ein frühes Debattiertraining ab der Jahrgangsstufe 5 sowie die rhetorische Kompetenzentwicklung in den Sprachlerngruppen der nordhessischen Regionalverbundsschulen ermöglicht.  

 

Schließlich – und darin waren sich alle Anwesenden einig – zeigte sich am Ende des Auftakttreffens die Notwendigkeit eines frühen Beginns nicht allein hinsichtlich der Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten bei den Schülerinnen und Schülern. Auch die frühzeitige Planung und der frühe Start ins neue Wettbewerbsjahr erwiesen sich als sehr gewinnbringend. 

 

„Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Heinz-Nixdorf-Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Der Regionalwettbewerb Bad Wildungen/Edertal wird gefördert von der Waldecker Bank.

 

Text:  Christoph Heise

Foto: Julia Roth

Mit Sprache und Auftreten überzeugen – Professionelles Rhetorikseminar am Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

Wie und vor allem wodurch überzeuge ich meine Gesprächspartner? Wie kann ich meine Argumente so gestalten, dass sie nachvollziehbar und schlüssig erscheinen? Was sind die Merkmale wirkungsvoller Rhetorik? – Am 15. und 16. September 2022 beschäftigten sich mit diesen und ähnlichen Fragen 16 Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Rhetorikseminars am Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen.

Dank der großzügigen finanziellen Förderung des Soroptimist-International-Clubs Bad Wildungen wurden die diesjährigen Finalistinnen und Finalisten des Regionalwettbewerbs von „Jugend debattiert“ mit diesem Seminargeschenk ausgezeichnet, da sie pandemiebedingt im vergangenen Frühjahr nicht am Landes- und Bundeswettbewerb teilnehmen konnten.

Umso mehr freuten sich die Finaldebattantinnen und -debattanten am Donnerstagvormittag darüber, von Felix Dölp und Mika van Eeden, zwei geschulten Rhetoriktrainern und ehemaligen Jugend-debattiert-Teilnehmern auf Bundesebene, hilfreiche Tipps und professionelle rhetorische Anleitungen zu erhalten.    

Im Anschluss an die Begrüßung der Teilnehmenden der Christian-Rauch-Schule/Bad Arolsen sowie des Gustav-Stresemann-Gymnasiums/Bad Wildungen durch die gastgebende Schulleiterin, Iris Blum, und den Regional- und Landeskoordinator von „Jugend debattiert“, Christoph Heise, hießen nicht zuletzt die  Vertreterinnen des SI-Clubs Bad Wildungen die Anwesenden auch mit einem spendierten Buffet herzlich willkommen. Gerne engagiere man sich für die Bildung und die sprachliche Förderung junger Menschen in der Region, da beide Aspekte wichtige Elemente persönlicher und gesellschaftlicher Entwicklung darstellten, so die Präsidentin der Soroptimistinnen, Bettina Schrauf, zur Seminareröffnung.

Nach einem ersten rhetorischen Schlagabtausch in Form einer Übungsdebatte wurden im Verlauf der Veranstaltung in Kleingruppen die wesentlichen Aspekte sprachlicher und nichtsprachlicher Überzeugungskraft behandelt. 

So richteten Felix Dölp und Mika van Eeden den Fokus einerseits auf den Aufbau und die Gewichtung von Redebeiträgen und damit das überzeugende Argumentieren und Debattieren, andererseits trainierten sie das sichere und souveräne Auftreten und brachten den Teilnehmenden die große Bedeutung von Körperhaltung und Blickkontakt für die Wirkung des Gesagten näher.

Die Schülerinnen und Schüler probten in vielfältigen Debatten, (Stehgreif-)Reden und Improvisationen variantenreiche, aber gleichfalls starke Auftritte und den überzeugenden Einsatz von Gestik, Mimik und auch der eigenen Stimme, wobei sie nicht nur den Grundlagen professioneller Rhetorik, sondern an vielen Stellen auch sich selbst begegneten.    

„Die Trainer stimmten dabei die Atmosphäre lebendig und positiv zugleich, sodass jeder von uns und alle zusammen Fortschritte machen konnten. Es wurde Raum geschaffen für Zusammenarbeit, konstruktive Kritik und Selbstreflexion. Das Ganze war eine Freude, denn ich war umgeben von freundlichen und genauso begeisterten Mitdebattantinnen und -debattanen.“, resümierte die Jugend-debattiert-Regionalsiegerin Ruchita-Sophie Pernau vom GSG am Ende den Erfolg dieses Seminars.

Und auch Christoph Heise äußerte den Wunsch, die Teilnehmenden im Bann der anspruchsvollen und souveränen rhetorischen Auseinandersetzung halten zu können. Denn wie bedeutsam wirkungsvolle Rhetorik gerade auch für die eigene Karriereentwicklung sein kann, unterstrich die Journalistin Bettina Schrauf auch anhand eigener biografischer Beispiele abschließend noch einmal eindrucksvoll.       

Text: Christoph Heise

Fotos: Achim Sünnemann

Einladung zum Aktionstag „Interkulturelle Woche“ am 29. September 2022: Buntes Programm am GSG

 

#offen geht – so heißt das Motto der Interkulturellen Woche 2022, die in dieser Woche in Bad Wildungen mit einem vielfältigen Programm stattfindet. Das Ziel dieser Veranstaltung, die zum 47. Mal stattfindet, ist, auf Menschenrechte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie aufmerksam zu machen sich gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu stellen.

 

Als anerkannte und zertifizierte UNESCO-Projektschule (Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) ist es für das Gustav-Stresemann-Gymnasium eine Freude und Selbstverständlichkeit, aktiv mit Projekten und Aktionen an der Interkulturellen Woche 2022 teilzunehmen.

Mit einem „Tag der offenen Tür“ lädt die Schulgemeinschaft des GSG am Donnerstag, den 29.9.22 ab 13:30 Uhr in die Stresemannstraße ein. Ein Organisationsteam, unter der Leitung von Neveda Yilmaz und Sarah Bernhardt, beide verantwortlich für die Intensivklassen des GSG, hat ein buntes, interkulturelles Programm aus Aktionen, Präsentationen und Aufführungen zusammengestellt. Lehrkräfte, die Schulleitung, Schülerinnen und Schüler, aber auch die Elternschaft unter der Leitung der Schulelternbeiratsvorsitzenden Kerstin Lidgett haben mit vielen Ideen die Veranstaltung gemeinschaftlich geplant und gestaltet.

 

„Mit diesem Aktionstag wird von der gesamten Schulgemeinschaft klar Stellung bezogen für Offenheit, Integrität, Toleranz sowie Vielfalt und vor allem gegen Ausgrenzung sowie Rassismus.“, so die Elternbeiratsvorsitzende. „Als UNESCO Projektschule stehen wir für Toleranz und kulturelle Vielfalt. Die vielen unterschiedlichen Nationen, aus denen unserer Schülerinnen und Schüler kommen, machen unsere Schule bunt, facettenreich und unser Schulleben zeigt, wie harmonisch viele Kulturen miteinander leben und lernen können“, ergänzt Neveda Yilmaz.

 

Das Programm ist vielversprechend: Ausstellungen und Begegnungsräume, Aufführungen, Gesprächsrunden, Kulinarisches aus aller Welt, Kreatives, Informatives – auch das „Dschungelbuch“ ist mit von der Partie. Zum Abschluss des Nachmittages wird um 16:30 Uhr das Theaterstück „I can´t breathe“ von der Theater AG aufgeführt. Alle Einnahmen und Spenden von diesem Tag werden zur „Kulturellen Teilhabe“ für bedürftige Schülerinnen und Schüler verwendet. Alle sind herzlich eingeladen, in das Gustav-Stresemann-Gymnasium zu kommen. Der Eintritt ist frei!

 

Das Programm ist hier zu finden: Übersicht der Aktionen am GSG 29.09.

Weitere Informationen unter folgendem Link: Tag der offenen Tür am GSG.

 

KL/27922

Interkulturelle Woche: Tag der offenen Tür am 29. September 2022

Am Donnerstag, dem 29. September 2022 öffnet das Gustav-Stresemann-Gymnasium anlässlich der Interkulturellen Woche der Stadt Bad Wildungen ab 13:30 Uhr seine Tore! Unsere Gäste erwarten unterschiedlichste offene Angebote und die Theateraufführung „I can’t breathe“. Herzliche Einladung!

 

 

Hier geht es zum Werbespot: GSG_Werbefilm

 

Kommunal… Was? PoWi-Projekt der Klasse 9b

 

Am 14.7.2022 haben wir, die Klasse 9b von Frau Henke, an einem Projekt in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für Toleranz und dem Jugendhaus Bad Wildungen teilgenommen. Ziel des Projektes war es, über ein Planspiel kommunalpolitisches Handeln nachzuvollziehen und auf diesem Weg das Demokratieverständnis zu fördern. Angeleitet wurden wir dabei durch Frau Violetta Bat, die von Manuel Schmidt und Sophie Homberger unterstützt wurde.

  

In einer anfänglichen Vorstellungsrunde sollten wir gleich sagen, was uns an unserem Wohnort gefällt und was nicht. Negativ wurden häufig die wenigen Busverbindungen bewertet. Positiv empfanden viele die Natur und die Landschaft. Dies diente als Überleitung zu unserem Thema: Die Kommunalpolitik.

 

Als nächstes wurden in zwei Gruppen Fragen über die Kommunalpolitik diskutiert. Beispielsweise welche Parteien in Bad Wildungen vertreten sind und welche Entscheidungen eine Kommune treffen darf, beispielsweise ob ein neues Schwimmbad gebaut wird oder ob es einen Jugendbeirat gibt. Andere Entscheidungen, beispielsweise wann Wahlen stattfinden oder welche Fächer in der Schule unterrichtet werden, dürfen die Kommunen dagegen nicht entscheide

 

Anschließend wurde uns das Planspiel erklärt, welches spielerisch die Kommunalpolitik erklären und nachstellen sollte. Die Rollen wurden verteilt und es wurde unterschieden zwischen Parteien, verschiedenen Vereinen und der Presse. Die einzelnen Parteien haben eine Mappe mit ihren zu vertretenden Interessen und Zielen bekommen. Die Vereine Vorschläge für mögliche Projekte mit zusätzlichem Infomaterial. Die Presse hatte die Aufgabe, über eine Klassengruppe regelmäßig Bericht über den Stand der Auseinandersetzungen zu berichten. Um richtig in die Rollen eintauchen zu können, hatten wir auch die Möglichkeit, uns zu verkleiden. Frau Bat hatte einen Koffer voller entsprechender Kleidungsstücke dabei, die wir begeistert überstreiften.

 

Die Parteien fingen an, sich in ihren politischen Standort einzuarbeiten, ein Bürgermeister und eine Vorsitzende wurden gewählt und in einer ersten Besprechung sollten die Parteien über einen möglichen Jugendbeirat für die Stadt diskutieren. Im Laufe der Besprechungen wurden Kompromisse geschlossen und Kriterien für den beschlossenen Jugendbeirat zusammengetragen.

 

Die Vereine haben derweil an ihren Projekten und deren Vorstellung gearbeitet, mit denen sie die Parteien überzeugen wollten, 5000€ an sie zu spenden, denn das war der zweite Handlungsstrang: eine Spende für einen Verein in ein neues Projekt für die Jugend. Nach der Ausarbeitungszeit konnten die Vereine ihre Ideen und Pläne samt Kosten vorstellen. Danach konnte jedes Parteimitglied für ein Projekt stimmen. Gewonnen hat der Sportverein, welcher geplant hat, einen Fußballplatz, Tore, Bälle, Tischtennisplatten- und Schläger anzuschaffen.

 

In einer abschließenden Auswertung wurde gemutmaßt, warum dieses Projekt überzeugen konnte, und ob das ganze Planspiel realistisch gestaltet war. Eine Feedbackrunde und eine Vorstellung des Jugendforums in Bad Wildungen durch Manuel Schmidt, klärten uns noch über die Möglichkeit auch echte Kommunalpolitik in unserer Heimat zu gestalten und dort etwas zu bewegen, auf.

 

Insgesamt war es ein interessanter und ereignisreicher Tag, an dem wir spielerisch viel über Kommunalpolitik lernen konnten.

 

Carlotta Leonhardt, Annika Büttner, Anouk Sonnborn

DialogP: die Brücke zwischen Jugend und Politik … auch am GSG!

 

„DialogP ist ein gutes Mittel gegen Politikverdrossenheit. Von der DialogP-Veranstaltung waren die Schüler*innen begeistert und fühlten sich auf Augenhöhe mit den Abgeordneten ernst genommen“, so lautete der Kommentar der Oderbruch-Oberschule Neutrebbin in Brandenburg. Tatsächlich zeigte sich diese Begeisterung auch seitens der Schüler der 10. Jahrgangsstufe des Gustav-Stresemann-Gymnasiums sowie ihrer betreuenden PoWi-Lehrer Frau Rubis, Herrn Trevisan und Herrn Dr. Salzig, der diese Veranstaltung auch leitete.

 

 

Am 18.07.2022 wurde die Wandelhalle von politischen Diskussionen förmlich belebt. Im Zuge des PoWi-Unterrichts bietet Kumulus e.V. die Veranstaltung DialogP an, um eine Brücke zwischen Jugend und Politik zu bauen. Dazu wurden die hessischen Landtagsabgeordneten Heide Scheuch-Paschkewitz (Die Linke), Dr. Daniela Sommer (SPD), Claudia Ravensburg (CDU), Claudia Papst-Dippel (AfD), Wiebke Knell (FDP) und Daniel May (Grüne) nach Bad Wildungen eingeladen.

 

 

 

Obwohl die Schüler eine mehr oder weniger interessante Veranstaltung erwarteten, stellten sie schon während der Diskussionszeit mit den Politikern fest, dass es ihnen doch Spaß macht, sich die verschiedenen Meinungen über ihre Themen anzuhören und darüber zu diskutieren. Denn die Argumentationen der einzelnen Politiker schienen sehr unterschiedlich ausgefallen zu sein. Dieser direkte Austausch von Meinungen gefiel den Schülerinnen und Schülern am meisten. Jedoch bestätigten viele, einschließlich der Politiker, dass die Diskussionszeit schon viel zu knapp war. Gerne hätten sie sich mehr Zeit gewünscht, um die einzelnen Aspekte detaillierter zu erklären und mehr Fragen zu beantworten.

 

 

Trotzdem war es für die Zehntklässler, für ihre Lehrer und sicherlich auch für die Abgeordneten eine bereichernde Erfahrung. Denn diese Veranstaltung hält, was sie verspricht: eine Brücke zwischen Jugend und Politik zu bauen.

 

 

 

Text: Samya Arab

Fotos: Presseteam

„Die Waffen nieder!“ – Bertha-von-Suttner-Friedensprojekt

 

Dem Selbstverständnis des Gustav-Stresemann-Gymnasiums als UNESCO-Projektschule und „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ entsprechend, ist ein Religionskurs der Jahrgangsstufe 10 dem Aufruf der Deutschen Friedensgesellschaft gefolgt und hat sich an dem diesjährigen Friedensprojekt „Die Waffen nieder!“ beteiligt.

 

Ausgehend von dem programmatischen Weltbestseller der Schriftstellerin, Nobelpreisträgerin und Friedensaktivistin Bertha von Suttner sind die teilnehmenden Schulen dazu aufgerufen gewesen, sich in methodisch und medial vielfältigen Projekten nicht nur mit dem Pazifismus, der Kriegsproblematik und den Schrecken des Krieges, sondern auch mit den jeweiligen Motiven und Handlungsoptionen auseinanderzusetzen.

 

In diesem Kontext haben die Schülerinnen und Schüler des Kurses von Herrn Heise in verschiedenen Projekten exemplarisch historische Bezüge von Krieg und Frieden u.a. in Form einer filmischen Biografie und eines fiktiven Interviews mit Bertha von Suttner erarbeitet. Ein weiteres Themenfeld haben die vielfältig motivierten Erscheinungsformen von Rassismus und Antisemitismus früher und heute gebildet. Zudem haben sich die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer auch mit gegenwärtigen Problemfeldern wie dem Rechtspopulismus auseinandergesetzt und anhand eines Podcasts über Stolpersteine oder eines Videobeitrages zu gegenwärtigen Friedensprojekten mögliche Lösungsperspektiven aufgezeigt. 

 

Das von Luca Dressler und Katharina Pfeil organisierte Interview mit einer aus Syrien geflüchteten Mitschülerin hat für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Religionskurses und des daran teilnehmenden Ethikkurses von Frau Rubis die existenziellen biografischen Auswirkungen von Kriegs- und Friedenserlebnissen sehr anschaulich gemacht.     

 

Im Rahmen einer interaktiven Ausstellung dreier Projektgruppen hatten am 19. Juli 2022 schließlich auch andere Kurse und Klassen des GSG die Gelegenheit, sich von Alicia Barth, Damian Deist oder Felix Homberger über die Positionen zu Waffenlieferungen, von Michelle Hesse und Amelie Kluth über Friedensprojekte und -initiativen oder von Jeannine Gill und Felix Hessler über die Erscheinungsformen von Rassismus informieren bzw. anhand eines eigenen künstlerischen Beitrages dafür sensibilisieren zu lassen. Dabei haben die Plakat-, Video- und künstlerischen Ergebnisse anschaulich widergespiegelt, wie vielfältig Rassismus und Frieden sein können.

 

Und nicht zuletzt ist im Spannungsfeld verschiedener politischer, ethischer und religiöser Positionen zu den Rüstungsexporten deutlich geworden, dass die Wege zum Frieden oft sehr herausfordernd sind und keineswegs immer gradlinig verlaufen.       

 

 

Text und Fotos: Christoph Heise

Lebendige Demokratie – starke Debatten!

Doppelsieg des Gustav-Stresemann-Gymnasiums beim Regionalwettbewerb  „Jugend debattiert“ in beiden Altersgruppen

Bad Wildungen, 01.07.2022.

 

 

Eine Demokratie braucht junge Menschen, die ebenso gut zuhören wie kritische Fragen stellen können. Wenn sie dann noch ihre Meinung äußern und die der anderen ebenso fair und sachlich debattierend aushalten, ist für unser gesellschaftliches Zusammenleben bereits viel getan.

Mit genau diesen Fertigkeiten haben die Debattantinnen und Debattanten der Christian-Rauch-Schule/Bad Arolsen (CRS), der Gesamtschule Edertal (IGS) und des Gustav-Stresemann-Gymnasiums/Bad Wildungen (GSG) beim Regionalfinale des Schülerwettbewerbs „Jugend debattiert“, einem der größten Wettbewerbe für sprachliche und politische Bildung in Deutschland, am 1. Juli 2022 überzeugt.

 

Die gastgebende Schulleiterin des Gustav-Stresemann-Gymnasiums, Iris Blum, wies in ihren Grußworten der Finalrunde auf die zentrale Bedeutung des Debattierens für die Demokratieerziehung sowie das Funktionieren demokratischer Gesellschaften hin.

Und kurz darauf zeigten die Finalistinnen und Finalisten, dass sie gelernt hatten, sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen intensiv auseinanderzusetzen und auch selbst das Wort zu ergreifen.

„Soll die schulische Wochenarbeitszeit von Schülerinnen und Schülern begrenzt werden?“ – Um diese Frage rangen im Anschluss an bereits vorausgegangene Qualifikationsdebatten die Teilnehmer*innen der Sekundarstufe I, wobei Ruchita Pernau und Felix Homberger vom GSG die ersten beiden Plätze belegten.

Mit ihren Hinweise auf die Effizienz und Individualität von Lernprozessen sowie ihrer Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft konnten die beiden Vertreter der Contra-Position die Jury besonders überzeugen. Doch auch Robin Heck von der IGS Edertal (3. Platz) und Mareike Mihm von der CRS Bad Arolsen (4. Platz) haben mit ihren Argumenten unter Beweis gestellt, dass sich ihre schulische Wochenarbeitszeit für „Jugend debattiert“ ausgezahlt hat.

 

Musikalisch umrahmt von „Der Band“ des GSG unter der Leitung von Daniel Galmarini wurde auch die sich anschließende Finaldebatte der Altersgruppe 2 zum Thema: „Soll Deutschland wieder in die friedliche Nutzung der Kernenergie einsteigen?“.     

Mit ihrer breiten Sachkenntnis sowie überzeugender Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit konnte sich Lara Singh vom Gustav-Stresemann-Gymnasium als „Regionalsiegerin Jugend debattiert“ behaupten und holte damit neben Ruchita Pernau den zweiten Siegerpokal nach Bad Wildungen.

In der hitzigen Diskussion um Laufzeiten der Kernkraftwerke sowie Energie- und Ökobilanzen siegten Elias Barbosa Hofeditz und Tom Sieslack von der CRS Bad Arolsen  auf dem 2. und 3. Platz knapp vor Tristan Meuser vom Gustav-Stresemann-Gymnasium. Sie konnten sich wie die anderen Platzierten über zahlreiche Preise und Buchgutscheine freuen, die ebenso wie die Veranstaltung selbst von der Waldecker Bank finanziert wurden.  

 

„Auch wenn am Ende nur eine Regionalsiegerin jeder Altersgruppe ermittelt worden ist, können alle Teilnehmer*innen auf ihre Leistung – auch angesichts der coronabedingten Belastungen – sehr stolz sein!“, so der Regional- und Landeskoordinator von „Jugend debattiert“, Christoph Heise.

Abschießend freute sich auch Bettina Schrauf als Jurorin und Präsidentin des Soropitmist International Clubs Bad Wildungen, den Teilnehmer*innen des Regionalwettbewerbs 2022 die Finanzierung eines professionellen zweitägigen Rhetorikseminars im September in Aussicht stellen zu können.

Und schließlich haben die qualitativen Ergebnisse gezeigt, dass sich der vielfältige Einsatz auf Seiten der engagierten Schülerinnen und Schüler, aber auch der zahlreichen Jugend-debattiert-Lehrer*innen und Juror*innen an den Schulen der Region sowie der Sponsoren auszahlt. Denn mit Debatten, welche den respekt- und niveauvollen Austausch mit Andersdenkenden fördern, haben alle gewonnen und einen wichtigen Beitrag zur lebendigen Demokratie geleistet.   

 

 „Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Heinz-Nixdorf-Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Der Regionalwettbewerb Bad Wildungen/Edertal wird gefördert von der Waldecker Bank.   

 

 

Text: Christoph Heise

Fotos: Achim Sünnemann

Radio GSG Folge #7 – Wer weiß denn sowas?!

 

Hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Habt ihr euch schon mal gefragt, ob Fische auch seekrank werden können? Wie die Löcher in den Käse kommen oder warum man mit den Zähnen klappert, wenn man friert? Nein?Wir schon! Und deshalb präsentieren wir euch in unserer siebten Folge jede Menge kuriose Infos und Fakten rund um Dinge, die wir uns alle vielleicht noch nie gefragt haben. Neben den Antworten auf diese Fragen laden wir euch auch in einem kleinen Quiz zum Miträtseln ein und stellen euer Wissen auf die Probe und wir versorgen euch mit jeder Menge weiterem unnützen Wissen. Viel Spaß beim Zuhören, Staunen und Mitraten! Und natürlich schöne Sommerferien! Eure Radio AG

 

Theaterfestival 1. Teil

I can’t breathe am 06.07.2022, 19:30 Uhr in der Aula des Gustav-Stresemann-Gymnasiums.

 

Neuer Termin: Theater-Festival am 06.07. und 21.07.2022

 

Besuch von Armin Schwarz am Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

Anlässlich des diesjährigen EU-Projekttages nahm der CDU-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Lehrer des GSG, Armin Schwarz, an einer Podiumsdiskussion mit den Schülerinnen und Schülern der E-Phase teil. Der Austausch zwischen Herrn Schwarz und den Lernenden fokussierte sich vor allem auf den völkerrechtswidrigen Einmarsch Russlands in die Ukraine, sowie auf die Modernisierung der Bundeswehr, da Herr Schwarz Mitglied des Verteidigungsausschusses ist.

 

Die Veranstaltung begann mit einem interessanten und aufschlussreichen Vortrag des Abgeordneten zur aktuellen Situation in der Ukraine. Dabei betonte Schwarz, dass Europa infolge des russischen Angriffskrieges so eng wie schon lange nicht mehr zusammengerückt sei und dass Europa und das westliche Bündnis „geschlossen stark“ auf die Aggression Russlands reagiert habe. Diese Einigkeit gelte es zu bewahren. Nur so könne man den Aggressor in die Schranken weisen.

 

Nach dem Eröffnungsvortrag hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit selbst Fragen zu stellen, die zuvor in den PoWi-Kursen gemeinsam formuliert wurden. Herr Schwarz beantwortete die Fragen sehr ausführlich und erläuterte die wichtigsten Zusammenhänge. Entsprechende Fragen waren u.a. wieso die Bundeswehr unter einer CDU-Regierung lange vernachlässigt wurde und weshalb sich die Bundesrepublik in der Vergangenheit so sehr von anderen Ländern in Fragen der Rohstoffversorgung abhängig gemacht hat? Dabei räumte der CDU-Politiker auch durchaus Fehler der vorherigen CDU-geführten Bundesregierung ein und sprach selbstkritisch über vergangene politische Entscheidungen, die natürlich im Kompromiss mit dem Koalitionspartner getroffen wurden.

 

Nach dem 90-minütigen, anspruchsvollen und facettenreichen Austausch über die aktuellen sicherheits- und außenpolitischen Herausforderungen der derzeitigen Krise wurde Herr Schwarz mit den dankenden Worten von Herrn Dr. Salzig und der Schülerinnen und Schülern verabschiedet.

 

 

Text: Nico Walter

Fotos: Herr Dr. Salzig

 

_______________________________

Hintergrund: Das Gustav-Stresemann-Gymnasium ist anerkannte UNESCO-Projektschule und Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weshalb bei uns Demokratiebildung und Menschenrechtserziehung im Unterricht wie auch in außerschulischen Aktivitäten ein besonderer Stellenwert beigemessen wird.

Dazu zählt auch der jährlich stattfindende EU-Projekttag, zu dem wir u.a. Politikerinnen und Politiker der im hessischen Landtag vertretenen Parteien zu Diskussionsrunden mit Schülerinnen und Schüler einladen.

In diesem Jahr wurde die Veranstaltung von den PoWi-Kursen der E-Phase von Frau Riemann, Herrn Spiegelberg und Herrn Trevisan vorbereitet und gestaltet. Die Begrüßung und thematische Hinführung erfolgte durch Schulleiterin Iris Blum, die Gesamtorganisation oblag dem Fachvorsitzenden Politik & Wirtschaft, Herrn Dr. Salzig. 

Radio-GSG Folge #5: Unser eigenes Märchen-Hörspiel

 

Herzlich Willkommen zur mittlerweile sechsten Folge von Radio GSG. Dieses Mal haben wir keine ganz gewöhnliche Radiofolge für euch vorbereitet, sondern wollen euch unser eigenes Hörspiel vorstellen. Die Geschichte, um die es in unserem Hörspiel geht, ist schon ziemlich alt. Es ist ein Märchen von den Gebrüdern Grimm aus dem Jahr 1819, das von einem Esel, einem Hund, einer Katze und einem Hahn handelt: Die Bremer Stadtmusikanten. Bevor ihr unsere Version des Märchens hört, haben wir uns aber auch mal bei euch auf dem Schulhof umgehört, welche Hörspiele ihr gerade hört oder welche Erinnerungen ihr an frühere Hörspiele habt. Eine ganze Folge rund ums Hörspiel also – viel Spaß beim Zuhören! Eure Radio-AG

 

 

Bild: Adriana Piatke

Musik: Auditorix-Musikbox (www.auditorix.de)

Hörspiel-Text: Thomas Kirsche (www.kirschproduktion.de)

 

 

Die Wildunger „Vipers“ am GSG

 

Am letzten Dienstag besuchten drei Handballspielerinnen von der 1. Bundesligamannschaft der „Vipers“ die Sport-AG im Jahrgang 5 und trainierten mit den 36 Schülerinnen und Schülern eine Doppelstunde lang.

 

Nach dem allgemeinen Aufwärmen, Passen, Fangen, Torwurf, Tricks und Drills wurde in vier Mixedteams ein kleines Handballturnier gespielt.

 

Am Ende der Stunde hatten die Schüler/innen dann die Möglichkeit den jungen Profis Fragen zu stellen und sich Autogramme geben zu lassen. Auf der Bank sieht man von links die drei Spielerinnen Jana Scheib, Julie Hafner und Annika Hampel (Oberstufenschülerin am GSG).

 

„Es ist ein Privileg, anderen Menschen helfen zu können.“

 

Genau mit diesem Gedanken hat die SV des Gustav-Stresemann-Gymnasiums eine Sachspendenaktion für ukrainische Hilfsbedürftige ins Leben gerufen. Uns geht es besser als den vielen Kriegsflüchtlingen der Ukraine und deshalb wollten wir die Möglichkeit ergreifen, zu helfen. In Zusammenarbeit mit Fr. Roth (einer Lehrerin unserer Schule) haben wir uns bei den Maltesern, welche die Sachspenden dann direkt in die Ukraine weiterleiten würden, erkundigt, welche konkreten Spenden benötigt werden. Zeitnah haben wir mithilfe einer Durchsage und Infozetteln, die auf unsere Aktion aufmerksam machen sollten, den Start des Projekts verkündet.

Drei Tage lang konnten Schüler und Schülerinnen in den Pausen Sachspenden bei der SV abgeben. Die Hilfsbereitschaft war unglaublich hoch. Wir hätten niemals gedacht, dass an manchen Pausenanfängen sogar lange Schlangen von Schülern vor dem SV-Raum anstehen würden, um Hygieneartikel, haltbare Nahrung oder medizinische Utensilien abzugeben. Der Lagerraum füllte sich stetig und wir hatten fast die Befürchtung, dass die Kartons nicht mehr reichen würden. Die Spenden wurden dann zu den Maltesern gebracht, wobei auch Elternvertreter geholfen haben.

 

Aber nicht nur diese Aktion, sondern viele andere kleine und große Hilfs-, Solidaritäts- und Friedensprojekte wurden ins Leben gerufen. Dazu gehörte u.a. eine Spendenaktion, geleitet von der Lehrerin Fr. Rubis und ihrem Team, das gegen eine finanzielle Spende kleine Solidariätsschleifen ausgab. Dabei kam ein Erlös von 750 Euro für die Nothilfe des Deutschen Roten Kreuzes zusammen.

 

Als anerkannte UNESCO-Projektschule fühlt sich das Gustav-Stresemann-Gymnasium einer Kultur des Friedens in besonderer Weise verpflichtet. Deshalb war nach dem Beginn des Ukraine-Krieges für die Teilnehmenden der UNESCO-AG unter der Leitung von Herrn Dr. Salzig sofort klar, dass sie ein Zeichen der Solidarität für die Menschen in der Ukraine setzen wollen. So entstanden zahlreiche Friedenstauben mit Botschaften des Friedens und der Verbundenheit, gegen Gewalt und Aggression, z. B. „#StandWithUkraine“, „Stop War“, „Völkerrecht“, „Solidarität“, „Frieden“ oder „Europa“. Anschließend befestigten die Schülerinnen und Schüler die beschrifteten, in gelb, blau und weiß gedruckten Friedenstauben in den verschiedenen Trakten des Schulgebäudes. Auf dem Schulgelände sprühten die Neunt- und Zehntklässler*innen mit Kreidespray Friedenstauben auf die Zuwegung der Schuleingänge, damit die gesamte Schulgemeinde beim Kommen, Gehen und Verweilen die Möglichkeit hat, innezuhalten und sich gedanklich oder im Gespräch mit Anderen mit dem Geschehen auseinanderzusetzen.  

 

Zudem hat die Schulpfarrerin Fr. Bernhardt zusammen mit der Referendarin Fr. Jäger ein Gesprächsangebot initiiert, um Raum und Zeit für Sorgen, Bitten und zum Krafttanken zu ermöglichen.

Im Wahlpflicht-Kurs „Compassion“ wurden kreative und poetische Zeichen der Solidarität gestaltet, Friedensaufrufe formuliert und Orte für Sorgen, Hoffnungen und Bitten geschaffen.

 

Auch die unmittelbare Hilfe vor Ort wurde und wird weiterhin im Kollegium des Gustav-Stresemann-Gymnasiums durch die Koordination der Lehrerin Frau Yilmaz unterstützt. Für die fünf Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 11 und 13 Jahren, die derzeit unsere Schule besuchen, und ihre Angehörigen wurden Sachspenden zusammengestellt und so ein kleines Zeichen gesetzt: „Ihr seid bei uns willkommen!“

 

Weitere Projekte, wie z.B. ein Spendenlauf aller Wildunger Schulen am 02. April, sind in Planung.

 

 

Verfasst von Lara Singh (Schulsprecherin), Dr. Johannes Salzig und Sarah Bernhardt

 

Fotos: Julia Roth (Spendenaktion, Tauben); Schüler:innen des WPU-Kurses (Kreidebild)


O, du Freund, schau nicht weg,

denn es sind deine Brüder, auf die sie schießen.

Kein sicheres Obdach ist ihnen gewährt,

wie dir das deine.

Öffne deine Augen der Barmherzigkeit

und erhebe dich, um zu helfen.

All sie

sind Menschen wie ihr,

drum spendet ihnen,

als Zeichen der Liebe.

 

Ruchita Pernau, Kl. 9.

 

Theateraufführung am GSG am 07.04.2022

Mephisto plaudert aus dem Nähkästchen

 

Eine Theateraufführung am GSG – darauf mussten wir lange warten! Am letzten Donnerstag nun kamen unsere Abiturienten und eine kurzentschlossene 10. Klasse in den Genuss der Faust-Aufführung des Schauspielers und Theatermachers Ekkehart Voigt, der den bekannten Stoff in ganz eigener Weise aufbereitet hat.

 

Er erzählt die Geschichte des unzufriedenen und lebensüberdrüssigen Wissenschaftlers und Gelehrten Faust aus der Sicht des skrupellosen Verführers Mephisto, der ihn auf dunkle Pfade führt und schließlich zum polizeilich gesuchten Mörder macht. Die Manipulationstechniken, die er dabei schrittweise anwendet, legt er dem Publikum rückhaltlos offen, auch seine Freude über den jeweils gelungenen Coup. Hier plaudert einer mit teuflischer Freude aus dem Nähkästchen. 

 

Der Künstler versteht es, sein Publikum in das Spiel miteinzubeziehen. Er geht durch die Reihen, bittet einzelne Schüler und Schülerinnen als Mitspieler an oder auf die Bühne, lässt gestisch das gotische Arbeitszimmer des Gelehrten darstellen und übergibt einen mit geschickten Händen schnell aus einem schwarzen Luftballon zusammengedrehten Hund als den berühmten Pudel an eine Mitspielerin, die ihn dann durch den Raum „laufen“ lässt.

 

Unterhaltsam, lustig, dann aber auch wieder nachdenklich und tiefsinnig präsentiert der südhessische Schauspieler, der gebürtig aus Weimar stammt, seinen „Faust“, schlüpft in verschiedene Rollen, rezitiert über längere Strecken den Originaltext, fasst dann wiederum einige Szenen inhaltlich kurz zusammen, kommentiert und erläutert das Geschehen und stellt seinem Publikum Fragen dazu. Der Applaus am Ende belohnt diese gelungene Darbietung. 

 

Eines ist dem Schauspieler ein besonderes Anliegen: Er sucht den Dialog mit den Schülerinnen und Schülern. So gab es auch nach der Vorstellung Raum zum Gespräch, in dem Voigt auf Fragen antwortete und seinen ganz speziellen Ansatz noch einmal vertiefte. Es ist ihm wichtig, auf die Gefahr der Manipulation aufmerksam zu machen, gerade in unserer heutigen mediengeprägten Zeit, in der objektive Informationen und zweckgerichtete Fake-News manchmal schwer zu trennen sind. Mit dem Rat „Seid präsent!“, womit er sagen will „Seid jederzeit aufmerksam und wachsam!“, verabschiedet sich Ekkehart Voigt von seinem Publikum.

 

Radio-GSG Folge #5: So klingt unsere Schule

 

Hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Kurz vor den Osterferien haben wir noch eine neue Folge von Radio GSG für euch. Wir freuen uns, dass wir euch dieses Mal gleich vier neue Mitglieder der Radio-AG vorstellen können. Und natürlich haben wir auch noch ein paar andere Themen im Gepäck: Wir haben uns mit unseren Mikrofonen auf Geräusche-Jagd in der Schule begeben und zeigen euch, wie unsere Schule eigentlich klingt, wenn man ganz genau hinhört. Außerdem haben wir ein paar verrückte Essenskombinationen für euch getestet. Ob Cocktailgürkchen mit Sojasauce eine echte Empfehlung ist, hört ihr in dieser Folge. Und zum Schluss gibt es auch noch etwas zu lachen: Wir haben die besten Pannen und Outtakes aus unseren vergangenen Folgen für euch zusammengeschnitten. Wir wünschen euch gute Unterhaltung und natürlich schöne Osterferien! Eure Radio-AG

 

Bewegliche Ferientage im Schuljahr 2022/2023

 

Das staatliche Schulamt hat für das Schuljahr 2022/2023 die beweglichen Ferientage wie folgt verbindlich festgelegt:

 

31.10.2022    Montag nach den Herbstferien

 

06.02.2023    Montag zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres

 

19.05.2023    Freitag nach Himmelfahrt

 

09.06.2023    Freitag nach Fronleichnam

 

 

 

Produktion eigener Lernvideos

 

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10, die im Februar nicht mit auf die Skifreizeit gefahren sind, haben im Rahmen des Ersatzunterrichts in Mathematik zusammen mit Frau Baumann eigene Lernvideos erstellt. Dazu haben sie sich zunächst anhand einiger Beispiele Kriterien für ein gutes Lernvideo erarbeitet und mögliche Inhalte und Schwerpunkte gesammelt. In kleinen Gruppen ging es dann an die Planung und Produktion der eigenen Videos. Dazu musste zunächst ein Skript erstellt, Probeaufnahmen durchgeführt und schließlich das fertige Video zusammengeschnitten werden. Zur technischen Umsetzung wurde die Bildschirmaufnahmefunktion des iPads benutzt.

 

Entstanden sind vier kurze Videos zu den Themen „Gleichungen lösen“, „Binomische Formeln“, „Potenzgesetze“ und „Prozentrechnung“, die die Schülerinnen und Schüler auf diese Weise gern der ganzen Schulgemeinde präsentieren möchten.

 

Gleichungen lösen

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Binomische Formeln

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Potenzgesetze

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Prozentrechnung

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Viel Spaß beim Reinschauen!

Radio-GSG Folge #4: Ein Interview mit Frau Blum

 

Herzlich Willkommen zu vierten Folge von Radio GSG! Kurz bevor wir diese Episode vor ein paar Wochen fertig produziert hatten, sind auch wir von den schrecklichen Ereignissen und dem Krieg in der Ukraine überrascht worden und darüber natürlich sehr traurig. Deshalb möchten wir euch in dieser Folge zunächst unsere Gedanken zu diesem Thema mit auf den Weg geben und gemeinsam mit euch unsere Solidarität mit den Menschen ausdrücken, die vom Krieg und seinen Folgen betroffen sind. Anschließend haben wir aber auch ein paar schöne Themen für euch dabei: In dieser Folge hört ihr unsere Film-, Serien- und Buchtipps und wir haben ein Interview mit Frau Blum geführt. In diesem Interview erzählt sie uns, was sie motiviert, als Schulleiterin zu arbeiten und welche Prioritäten sie dabei hat. Außerdem verrät sie, wie ihre eigene Schulzeit war und wie sie nach der Arbeit am besten abschalten kann. Noch viel mehr erfahrt ihr im Interview in dieser Folge. Viel Spaß beim Zuhören! Eure Radio-AG

 

 

Text: Mattea Piatke

Schweigeminute am GSG

 

Liebe Schulgemeinde,
seit letztem Donnerstag, dem 24.02.2022, herrscht Krieg in Europa. Etwas, was viele von uns sich sogar noch einen Tag vorher nicht hätten vorstellen können. Krieg in Europa, dieser Umstand erfüllt mich mit tiefer Trauer.


Sogleich ist in meinem Herzen aber auch tiefe Bewunderung für ein Volk, das sich für ein Recht einsetzt, das bei uns schon fast als Selbstverständlichkeit gilt. Ein Volk kämpft mit allen seinen
Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen für sein Recht auf Demokratie. Für uns ist Demokratie etwas fast selbstverständliches, wir machen uns gar keine Gedanken darüber, was für großartige Dinge hinter diesem Wort Demokratie stecken.
Ich fühle tiefe Solidarität zu einem Volk, das mir vor Augen führt wie wertvoll demokratische Werte –wie Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit sind. Demokratie ist ein Prinzip, in dem alle gemeinsam für alle einstehen und nicht die Meinung eines Einzelnen oder von Einzelnen die Mehrheit bestimmen.


Liebe Ukrainerinnen und Ukrainer, wir alle gemeinsam sind Demokratie. Wir fühlen uns daher zutiefst solidarisch mit euch und stehen an eurer Seite bei der Durchsetzung demokratischer Werte – wie Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit. Krieg ist nie eine Lösung. Krieg ist immer der Anfang von zigtausendfachem Leid und Ungerechtigkeit auf beiden Seiten. So denke ich auch voll Traurigkeit an die russischen Soldatinnen und Soldaten, die ihr Leben lassen müssen, in einem Kampf, der vielleicht noch nicht mal ihr Kampf ist.


So möchte ich euch und Sie ermuntern, dass wir in dieser Schweigeminute daran denken, dass gewaltsame Auseinandersetzungen im Kleinen und im Großen nie die Lösung sind, sondern immer zu Leid und Ungerechtigkeiten auf beiden Seiten führen. Und ich möchte euch und Sie ermuntern, dass wir in dieser Schweigeminute daran denken, welch hohes Gut die Demokratie mit ihren Werten wie Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit ist.

Denken wir an die Opfer dieses unsinnigen Krieges und denken wir daran:
Wir alle gemeinsam sind Demokratie.


Furcht

 

Bedrückte Trauer, Zerstörung, Terror

Droben vom Berge fürchterliches Geschrei

Von schrecklichen Kriegern, schwarze Furcht.

Grüne Wiesen, darüber Wolken,

Wilde Klage erhellt die Nacht

Zerbrochne Träume, bittre Furcht.

Unaushaltbare Kühle, vergossnes Blut.

Blätter fallen von leisem Geschrei begleitet.

Unter Ästen zerbrochne Münder im Weidegrund.

Flüsternde Furcht nährt die heiße Flamme.

Herbstliche Wälder glühen, verbrennende Haut

Gewaltiger Schmerz, Fledermäuse zackig fliehen –

Begleiten Menschen, die furchtbar zittern.

Kahle Wände fallen zurück, blicken in die Ferne

Stille Stadt, schwarzes Blut, stachliger Zorn –

Fürchterliche Welt

 

Max Mryzgold D GK Jericho am 02.03.22

Das Donnern kommt nicht vom Gewitter

 

Die Kälte dringt in deine Poren

Fühlst dich jetzt schon so verloren

Rings herum das Streitgefecht

Du wünschst dir, es wäre alles nicht mehr echt

 

Die Stadt versunken in Schutt und Trauer

So kommt es über dich, ein kalter Schauer

Das Donnern kommt nicht vom Gewitter

In deiner Haut stecken kleine Splitter

 

Die Angst in deinen Augen – man kann sie so klar sehen

Du bist erst 10, doch verstehst schon das Geschehen

Verstehst, ihr seid auf der Flucht

Als wenn ihr gleich fallt in eine tiefe Schlucht

 

Keine Farben, um dich ist alles grau

Der Ton der Soldaten plötzlich rau

Er schreit dich an, du hast Angst

Ganz allein du um dein Leben bangst.

 

Paulina Hoffmann, Deutsch Q4 Jericho am 02.03.22

Vom Studio ins Klassenzimmer: Tim Frühling zu Gast bei der Radio-AG

 

Herzlich Willkommen zur dritten Folge der Radio-AG am GSG. Für diese etwas längere Folge haben wir uns einen ganz besonderen Gast eingeladen: Wir sprechen mit Radio- und Fernsehmoderator Tim Frühling. Er ist 46 Jahre alt, lebt in Frankfurt und ist heute Moderator bei hr1, im hr-Fernsehen und außerdem auch noch Autor. Bei unserem Interview, das wir mit Tim Frühling per Teams geführt haben, erzählt er uns, wie man eigentlich Moderator wird, wie sein typischer Arbeitsalltag beim Radio aussieht und welche verrückten Hobbies er hat. Zum Beispiel, warum er früher unbedingt Straßenbahnfahrer werden wollte und warum er in seiner Freizeit gerne mal in den Atlas schaut. Was würde sein früheres Ich wohl dazu sagen, dass wir ihn heute aus dem Radio und Fernsehen kennen? Und was hat ihm bei seinem letzten Besuch in Bad Wildungen besonders gut gefallen? Die Antworten auf diese 

 

Fragen gibt es in diesem interessanten und lustigen Interview. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören und freuen uns schon auf die nächste Folge! Eure Radio-AG

 

Teil 1:

 

Teil 2:

 

Text: Nele Becker/Phil Röse

Fotos: Phil Röse

Berufs- und Studienorientierung (BSO) wird am GSG groß geschrieben!

 

Schließlich werden eines Tages alle Schülerinnen und Schüler – im Idealfall mit dem Abitur – von unserer Schule verabschiedet und gehen einer erfolgreichen Zukunft entgegen.

 

Aus diesem Grund findet jährlich im Januar neben zahlreichen anderen Maßnahmen die BBSO-Woche statt. Wer in dieser Woche nicht am Schnupperstudium der Universität Kassel teilnimmt und eine Woche lang Hochschule live erlebt, wählt sich in unterschiedliche Module ein. Pandemiebedingt hat das GSG zwar auch in diesem Jahr sicherheitshalber darauf verzichtet, Experten in die Schule zu holen, doch dank des hohen Digitalisierungsgrades unserer Schule und der Versiertheit aller Beteiligten mit entsprechenden Formaten verliefen die digitalen Veranstaltungen technisch einwandfrei und inhaltlich wie methodisch abwechslungsreich.

 

Am ersten Tag nahmen Interessierte Oberstufenschüler im Filmsaal am Vortrag von Hauptmann Stefan Rosentreter teil und nutzten die Gelegenheit zum Informationsaustausch und gegen Ende sogar für sehr spezielle Einzelfragen.

In der fünften und sechsten Stunde stellte Herr Schäfer das Konzept eines dualen Studiums bei der IBA in Kassel vor und präsentierte den Teilnehmenden einen Pool an Praxispartnern.

 

In den drei folgenden Tagen nahm die gesamte Jahrgangsstufe an Vorträgen zum Freiwilligen Sozialen Jahr teil, das Frau Lehmann von Volunta für das In- und Ausland vorstellte und dadurch bei vielen Fernweh weckte. Auf dem weiteren Plan stand die allgemeine Vorstellung des dualen Studiums durch Frau Fleischmann von der Bundesagentur für Arbeit sowie Beruf und Karriere bei der Polizei, beides von Herrn Manuel Luxenburger praxisnah und mit Insidertipps versehen präsentiert.

 

Da Wissen um verschiedene Berufe das eine, die konkrete Handlungskompetenz hinsichtlich der eigenen Berufswahl aber das andere ist, standen Mittwoch und Donnerstag unter dem Motto „Zukunfts-Ich“. In diesem Kontext sollten sich die Teilnehmenden überlegen, was ihnen wichtig ist, wie sie später sein und leben wollen. Sie führten eine Potentialanalyse und verschiedene Studienwahltests durch und erhielten zentrale Hard-facts zum Thema Studieren, dual Studieren oder doch ganz anders. Parallel bestand die Möglichkeit, bei den Hochschulinformationstagen in Marburg entweder in Präsenz oder digital zwischen den Formaten zu switchen. Für alle war es eine anstrengende Zeit am PC. Aber am Ende waren sich alle einig, dass auch die vier Stunden BSO-Vortrag in der Schule eine Anstrengung mit Maskenpause, Test-/Impfnachweis und Co. bedeutet hätten und durch die digitale Ausgestaltung von zu Hause aus unheimlich viele unterschiedliche Angebote in nur einer Woche wahrgenommen werden konnten.

 

Abgerundet wurde die BSO-Woche am Freitag mit dem vierstündigen Bewerbungstraining, für welches das GSG erneut Frau Julia Schröder von der Sparkasse Waldeck-Frankenberg gewinnen konnte. Neben dieser inhaltlichen Unterstützung konnte sich der Förderverein des GSG abermals über eine Spende in Höhe von 500 € freuen, durch welche der Berufswahltest den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit einem geringen Selbstkostenbeitrag angeboten werden kann.

 

Auch diesmal viel das Fazit der BSO-Woche bei allen Beteiligten sehr positiv aus, wenngleich auch hier sehr deutlich wurde, wie sehr sich alle Normalität ohne pandemische Einschränkungen wünschen.

 

_____________________

Text und Foto: Manuela Salzig