Einladung zum digitalen Oberstufen-Informationsabend am 14.12.21

 

Pandemiebedingt wird der Oberstufen-Informationsabend des Gustav-Stresemann-Gymnasiums für interessierte Schülerinnen und Schüler und Eltern in diesem Jahr digital stattfinden.

 

Dazu laden wir herzlich ein am Dienstag, dem 14.12.21, um 19:00 Uhr.

 

Die Veranstaltung wird als Besprechung via Microsoft Teams abgehalten. Interessierte von anderen Schulen melden sich vorab bitte per eMail bei Dr. Johannes Salzig zur Teilnahme an dem Info-Abend an (jsalzig@stresemanngymnasium.de).

 

Wir freuen uns auf Euch / Sie!

 

Horst Müller, Studienleiter

Dr. Johannes Salzig, Studienrat

 

Jubiläumsveranstaltung zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ am Gustav-Stresemann-Gymnasium

Was haben ein elfjähriger Junge, ein älterer Mann mit Baseballkappe und ein siebzehnjähriges Mädchen gemeinsam – abgesehen davon, dass sie Menschen und deutsche Staatsbürger sind? Alle drei wurden aufgrund ihrer Religion, dem Judentum, bereits öffentlich diskriminiert oder leben in ständiger Angst davor. Es handelt sich hier um Antisemitismus, einem Phänomen, das nach einer Definition des unabhängigen Expertenkreises  Antisemitismus alle Einstellungen und Verhaltensweisen meint, die den als Juden wahrgenommenen Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen aufgrund dieser Zugehörigkeit negative Eigenschaften unterstellen.

Mit diesem Problem wurden am Donnerstag, dem 04.11.2021 Schüler*innen der Q1 und Q3 des Gustav-Stresemann-Gymnasiums konfrontiert. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik sowie die Friedrich-Naumann-Stiftung organisierten unter der Leiterin des gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereichs am GSG, Anja Henke, die Veranstaltung „Jüdisches Leben in Deutschland – Gestern und Heute“ im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Dafür machten sich die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Kassel, Ilana Katz, sowie die Studentin und Präsidentin des Verbandes Jüdischer Studierender Hessen (VJSH), Tamara Ikhaev, auf den Weg nach Bad Wildungen. Die Veranstaltung wurde moderiert von Meinhard Schmidt-Degenhard.


Die Referenten freuten sich, über ihre Erfahrungen berichten zu können und erzählten von persönlichen Erlebnissen. Auch davon, dass Antisemitismus in den letzten zwei bis drei Jahren aggressiver geworden sei. Daher würden sich viele Juden aus Sorge vor Anfeindungen und Angriffen nicht trauen, religiösen Schmuck oder die Kippa in der Öffentlichkeit zu tragen. Mitmenschen würden zum Beispiel das Tragen der Kippa oft als Provokation auffassen. Auch in Schulen, die eigentlich einen geschützten Raum darstellen sollen, werden jüdische Kinder und Jugendliche teilweise mit antisemischen Vorfällen konfrontiert. Beispielsweise bekam eine siebzehnjährige Schülerin in der Pause einen Zettel auf den Tisch gelegt mit der Aufschrift: „Magst du Zyklon B? Willst du es einatmen?“

Aus Sorge vor noch mehr unerwünschter Aufmerksamkeit und dem Gefühl, anders zu sein und anders wahrgenommen zu werden, würden die meisten Menschen – Kinder wie Erwachsene – solche Anfeindungen ignorieren oder übergehen. Besonders in der Schule sei es problematisch, dass  das Thema Juden in Deutschland nur im Religions- oder Geschichtsunterricht, entweder in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg, den Holocaust oder die Anfangszeit des jüdischen Glaubens, angesprochen werde. Daraus etabliere sich oftmals der Gedanke bei  Schülerinnen und Schülern, dass es heutzutage gar kein jüdisches Leben mehr gebe. Durch eine solche gleichsam exotische Wahrnehmung des Judentums könne die Gefahr bestehen, dass sich auch Angst vor dem Fremden entwickelt, wie den Schüler*innen berichtet wurde.

Die Grenze zwischen Scherz und beginnenden antisemitistischen Bemerkungen würde sehr schnell verschwimmen. Ebenso werde oft nicht zwischen der Kritik an der israelischen Politik und dem Judentum differenziert. Oft würden die Geschehnisse im Nahen Osten pauschal mit Juden in Verbindung gebracht, wodurch Jüdinnen und Juden sich in einem ständigen Rechtfertigungszwang sähen.

Am Ende wurde die Frage gestellt, was die beiden Gäste sich für ihre Zukunft wünschen würden. Sie waren sich einig, dass sie in Deutschland bleiben möchten und sich dort sicher fühlen wollen, sodass ihre Kinder und Kindeskinder dort ebenfalls in Frieden leben können. Ein Wunsch, der sicher allen Menschen in Deutschland gemeinsam ist! Damit dieser Wunsch wahr werden kann, sind alle gesellschaftlichen und politischen Akteure gleichermaßen gefordert. Es gilt im Rahmen der Werteordnung des Grundgesetzes Vielfalt nicht nur zuzulassen, sondern auch anzuerkennen. Es geht um Integration, nicht um Anpassung. Das ist eine ständige Aufgabe – nicht nur, aber eben auch – mit dem Fokus auf den Antisemitismus. Darin waren sich alle einig. Solange Synagogen, aber mitunter auch Moscheen oder Kirchen, polizeilichen Schutz benötigen, sind wir vom Ziel eines vorurteilsfreien und friedlichen Umgangs wohl noch ein Stück entfernt.

 

Einen Beitrag dazu kann die differenzierte Auseinandersetzung mit diesem Thema leisten. Unsere Generation wird die letzte Generation sein, die mit Zeitzeugen sprechen konnte, was eine große Verantwortung darstellt.

Abschließend lässt sich bilanzieren, dass es sich um eine gelungene und lehrreiche Veranstaltung handelte. Die Schüler*innen haben vieles mitnehmen können und wurden für das Thema Antisemitismus in Deutschland sensibilisiert.

 

Text: Maylin Ulrich

Fotos: Dr. Johannes Salzig

 

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Das Gustav-Stresemann-Gymnasium thematisiert das Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ als anerkannte UNESCO-Projektschule und als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage im Rahmen verschiedener Veranstaltungen und Projekte. Dazu zählen z. B. eine Podiumsdiskussion mit einem Zeitzeugen, die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen, Unterrichts- und AG-Vorhaben auf Grundlage einer UNESCO-Bilderbox zum jüdischen Leben in Deutschland uvm.

 

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BETRIEBSPRAKTIKUM AM GSG

 

Mittelstufenpraktikum

Jahrgangsstufe 10

zwei Wochen vor den Herbstferien

(regional)


 

Oberstufenpraktikum

Jahrgangsstufe Q2

zwei Wochen vor den Osterferien mit freiwilliger Verlängerungsmöglichkeit um eine Woche in die Osterferien hinein

(regional, überregional*, international*) 
*Anträge auf überregionale und internationale Praktika bitte über Manuela Salzig an die Schulleitung richten

Sprachfördermaßnahmen für Seiteneinsteiger*innen am GSG

 

Die Verständigung mithilfe der deutschen Sprache bestimmt maßgeblich den schulischen und beruflichen Werdegang von Kindern und Jugendlichen und ist somit Vorrausetzung für eine gelingende Integration und die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft. Daraus resultierend verfolgt die DAZ-Förderung am Gustav-Stresemann-Gymnasium Bad Wildungen das Ziel, Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft die Voraussetzung für eine möglichst zeitnahe und erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht zu ermöglichen.

 

Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2017/18 wurde am Gustav-Stresemann-Gymnasium  Bad Wildungen eine Intensivklasse eingerichtet. Zuvor haben die Schüler*innen als Seiteneinsteiger*innen den Regelunterricht am Vormittag und die Intensivkurse zur Sprachförderung im Bereich DaZ am Nachmittag besucht. Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2018/2019 wurde eine weitere Intensivklasse installiert, als Reaktion auf den heterogenen Sprachstand der Schüler*innen, die unterschiedlichen Altersstufen, Lernausgangssituationen und auf die wachsende Zahl der Seiteneinsteiger*innen. Der DaZ-Unterricht in den Intensivklassen findet am Vormittag mit 22 Wochenstunden statt.

 

Die nun bestehenden Intensivklassen sind in Sprachniveaus unterteilt, die Lernenden werden in den Intensivklassen auf dem Weg zur selbstständigen Sprachanwendung begleitet. Die Intensivklasse 1[1] richtet sich an Schüler*innen mit keinen oder geringen Sprachkenntnissen. Die Schüler*innen der Intensivklasse 1 treten mit der Niveaustufe A2 in die Intensivklasse 2 über. Das Ziel der Sprachförderung in der Intensivklasse 2[2]  ist die erfolgreiche Teilnahme an dem Deutschen Sprachdiplom 1 (DSD1, Niveaustufe A2/B1).

 

Unter Berücksichtigung der vorhandenen Deutschkenntnissen, der bereits erworbenen Schulbildung im Herkunftsland und des Alters werden die Schüler*innen parallel zum DAZ-Unterricht in den Intensivklassen im Regelunterricht gefördert. Hierzu nehmen die Seiteneinsteiger*innen in einem begrenzten Umfang am Fachunterricht einer Regelklasse teil. Die Integration in eine Regelklasse ermöglicht den Schüler*innen Kontakt mit ihren Mitschüler*innen aufzubauen.  Dabei wird die Vielfalt der kulturellen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler wertgeschätzt und als Bereicherung der Schulgemeinschaft verstanden.

 

Einige Seiteneinsteiger*innen haben bereits das Deutsche Sprachdiplom erfolgreich gemeistert und nehmen vollständig am Regelunterricht teil. Unterstützung im Umgang mit der Herausforderung des an der Bildungssprache orientierten Fachunterrichts erfahren die Lernenden durch den Kurs „Übergang in den Regelunterricht“. Dieser Förderkurs findet ebenfalls mit vier Wochenstunden verpflichtend am Vormittag statt.

 

Ansprechpartner: L. Kühne (Kontakt)

 



[1] Im Folgenden IK1 genannt.
[2] Im Folgenden IK2 genannt.

 

 

 

 

 

– Diese Seite befindet sich aktuell im Aufbau –

 

 

 

 

 

Berufs- und Studienorientierung

 

Betrachtet man die zahlreichen Berufs- und Studienrichtungen, welche heutzutage für einen Schüler in Frage kommen können, so ist schnell klar, dass diese scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten für den einen oder anderen mehr Fluch als Segen sein können. Aus diesem Grund wird der im Schulcurriculum verankerten Berufs- und Studienorientierung am GSG ein großer Stellenwert beigemessen und vernetzt in allen Jahrgangsstufen und vielen Fächern übergreifend thematisiert.

 

  • Zwei- bis dreiwöchige Praktika in der Mittelstufe und Oberstufe
  • BSO-Tage durch die Bundesagentur für Arbeit zum Thema Duales Studium, Volunta zum Thema Freiwilliges Soziales Jahr und die Bundeswehr über eine Ausbildung / ein Studium
  • Schnupperstudium an der Universität Kassel
  • Info-Angebote durch die Internationale Berufsakademie IBA in Kassel
  • Fahrt in Jahrgangsstärke zu den Hochschulerkundungstagen in Marburg
  • Bewerbungstraining durch die AOK und Sparkasse
  • Berufswahltest des Geva-Instituts
  • Monatlich stattfindende Berufsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit
  • Berufsinformationsabend und Expertengespräche durch den Rotary Club
  • Teilnahme am Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“
  • Crash-Kurs zur Erstellung eines „wissenschaftlichen“ Praktikumsberichts nach Hochschulstandards
  • BSO-Infotheke im Schulfoyer mit aktuellen Flyern, Veranstaltungshinweisen usw.
  • Kontinuierliche Arbeit mit dem Berufswahlpass ab Jgst. 8
  • Lebenslauf- und Bewerbungsgestaltungstraining curricular schon in der Sekundarstufe I verankert

Unterrichtszeiten am GSG

 

Vormittagsunterricht

 

1./2. Stunde: 7.50 – 9.20 Uhr

(15 Min. Pause)

3./4. Stunde: 9.35 – 11.05 Uhr

(15 Min. Pause)

5./6. Stunde: 11.20 – 12.50 Uhr

 

45 Min. Pause


 

Nachmittagsunterricht

 

7. Stunde: 13.35 – 14.20 Uhr
(5 Min. Pause)

8. Stunde: 14.25 – 15.10 Uhr
(5 Min. Pause)

9./10. Stunde: 15.15 – 16.45 Uhr

11./12. Stunde: 16.45 – 18.15 Uhr

 


 

Willkommen am GSG

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe am Schulleben des Gustav-Stresemann Interessierte sowie liebe Freundinnen und Freunde unserer Schule,

herzlich Willkommen auf der Homepage des Gustav-Stresemann-Gymnasiums oder, wie wir oft abkürzen, des GSG.

 

Ich möchte mit Ihnen zusammen einen intensiveren Blick auf dieses Akronym werfen.

Ein Akronym entsteht dadurch, dass Wörter oder Wortgruppen auf ihre Anfangsbestandteile gekürzt werden. So besteht das Akronym des Gustav-Stresemann-Gymnasiums aus den uns bekannten drei Buchstaben GSG und erinnert uns an unseren Namensgeber, den großen liberalen Staatsmann Gustav Stresemann.

 

Aber die uns geläufige Abkürzung GSG könnte akronymisch auch für das Schulmotto stehen: GEMEINSAM SCHULE GESTALTEN. Wie vielfältig dieses Motto im Schulleben verwirklicht wird, kann man auf der Homepage sehen. Schon der erste Blick eröffnet ein Kaleidoskop von unterschiedlichsten schulischen Aktivitäten, die alle zum gelingenden Schulleben beitragen. 

 

Fahrten, Exkursionen und Ausflüge, Konzerte und Theateraufführungen, Wettbewerbe und Projekte, Schul- und Klassenveranstaltungen und noch vieles mehr gibt dem Schulleben am Gustav-Stresemann-Gymnasium seine ganz spezifische Gestalt. All dies gibt Einblick in praktische und ganzheitliche Vertiefungen von Unterrichtsthemen und Schulschwerpunkten.

 

Schule ist ein vielschichtiges Gebilde, in ihr kommen Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen, Erfahrungen und Hintergründen zusammen. Daher kann Schule nur gelingen, wenn man sich auf den Weg macht, sie gemeinsam zu gestalten.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Besuchern unserer Homepage viel Freude bei der Durchsicht der vielfältigen Aktivitäten des Gustav-Stresemann-Gymnasiums.

 

Iris Blum

Schulleiterin des Gustav-Stresemann-Gymnasiums


 

Oberstufen-Information

 

 

Die Qualifikationsphase ist in vier Halbjahre untergliedert (Q1 und Q2 entsprechen den ehemaligen Haldjahren 12I und 12II, Q3 und Q4 den Halbjahren 13I und 13II). Q4 wird auch als Prüfungshalbjahr bezeichnet; während dieses verkürzten Halbjahres  werden die Landesabitur-Klausuren geschrieben. Dies erfolgt in der Regel vor den Osterferien (Terminplan Abitur), die mündlichen Abiturprüfungen, die Präsentationsprüfungen und das Kolloquium zur besonderen Lernleistung finden in der Regel nach Ende von Q4 im Zeitraum zwischen der letzten Maiwoche und Mitte Juni statt.

 

Leistungskurse

Jeder Schüler in Hessen belegt in der Qualifikationsphase zwei Leistungskursfächer. Mindestens ein Leistungsfach muss Mathematik, eine aus der Mittelstufe fortgeführte Fremdsprache oder eine Naturwissenschaft (Ph, Ch, B) sein.  Die beiden Leistungskurse erwachsen in der Regel aus den beiden in der E-Phase gewählten Orientierungskursen. Voraussetzung ist allerdings eine Bewertung in diesen Fächern von jeweils mindestens fünf Punkten am Ende der E-Phase. Leistungskurse werden mit fünf Wochenstunden, auf der Tutorenleiste sogar mit sechs Wochenstunden unterrichtet und können während der Qualifikationsphase nicht gewechselt werden.

 

Grundkurse

Bei den Grundkursen unterscheidet man zwischen Kursen, die belegt und in die Gesamtqualifikation (das Abiturzeugnis) eingebracht werden müssen und Kursen, die belegt werden müssen und ggf. eingebracht werden können. Darüber hinaus gibt es Kurse, die nicht belegt werden müssen, aber dennoch eingebracht werden können. Insgesamt gehen in Hessen in die Abiturwertung 24 Grundkurse ein (darunter alle Grundkurse der drei Grundkursprüfungsfächer).

 

Beleg- und Einbringpflicht

In den vier Halbjahren der Qualifikationsphase müssen in den beiden Leistungsfächern und den zu belegenden Grundkursfächern mindestens die folgenden Kurse belegt bzw. darüber hinaus auch in die Abiturwertung eingebracht werden:

 

 

B: Belegverpflichtung (verbindlicher Kurs), Kurs kann ggf. eingebracht werden
E: Kurs muss in die Abiturgesamtqualifikation eingebracht werden (Einbringpflicht)

 

Darüber hinaus ist bei der Grundkurswahl darauf zu achten, dass insgesamt die 12 Kurse des dritten, vierten und fünften Prüfungsfaches aus den Jahrgangsstufen Q1 bis Q4 sowie 12 weitere Grundkurse in die Abiturwertung eingebracht und deshalb auch belegt werden müssen. Die Ergebnisse dieser 24 Grundkurse bilden den Grundkurstopf. Dabei können Kurse, die mit null Punkten abgeschlossen wurden, nicht zur Beleg- und Einbringpflicht herangezogen werden.

 

Schriftliche Leistungsnachweise (Klausuren)

In den beiden Leistungskursen und in den Grundkursen werden in den drei Kurshalbjahren Q1, Q2, Q3 pro Halbjahr zwei und in Q4 eine Klausur geschrieben. Deren Ergebnisse tragen etwa zur Hälfte zur Benotung des  jeweiligen Halbjahres bei.

Jeweils eine der beiden Grundkursklausuren kann durch einen anderen Leistungsnachweis und eine der insgesamt sechs Leistungskursklausuren durch einen anderen Leistungsnachweis (z.B. eine umfassende Hausarbeit, oder eine Präsentation) ersetzt werden.