Es weihnachtet sehr…

 

Die Weihnachtsferien rücken näher und wir haben uns in den letzten Wochen schon ausgiebig mit dem Fest beschäftigt. In der zweiten Folge der Radio-AG wird es deshalb ganz schön weihnachtlich: Wir erzählen euch wie Weihnachten in anderen Ländern der Welt gefeiert wird und wollten auf dem Schulhof von euch wissen: Welche Weihnachtstraditionen gibt es bei euch zuhause? Und was sind eure liebsten Weihnachtsplätzchen? Außerdem gibt es ein paar Last-Minute-Geschenketipps fürs Wichteln und wir stellen euer Weihnachtswissen in einem kleinen Quiz auf die Probe. Zum Schluss erzählen wir euch noch eine unserer liebsten Weihnachtsgeschichten. Macht es euch gemütlich und hört doch mal rein. Viel Spaß dabei und fröhliche Weihnachten!

Eure Radio-AG

 

Folge 2:

Digitaler MINT-Adventskalender

 

Liebe Schüler und Schülerinnen,

wir vom WPU Kurs MINT unter der Leitung von Frau Haase haben uns in den vergangenen Monaten damit beschäftigt einen digitalen Adventskalender für die bevorstehende Vorweihnachtszeit für euch zu gestalten. Viele spannende Rätsel rund um die Naturwissenschaften, die Mathematik und lustige Experimente zum Nachmachen verkürzen euch die Zeit bis Heiligabend. Alle Schüler*innen des GSG können mitmachen und großartige Preise gewinnen. Auf jeden Fall bekommt ihr alle am Ende eine Urkunde zur Erinnerung.

Um zum Kalender zu gelangen, könnt ihr auf den folgenden Link klicken https://mo8647.schule.hessen.de/course/view.php?id=83 oder auf den ausgehängten Plakaten den QR-Code scannen. Dort wählt ihr zunächst unsere Schule aus und meldet euch mit eurem normalen Schulportal-Login an. Nun kommt ihr zu unserem Adventskalender. Hier gebt ihr den Einschreibeschlüssel (Advent2021) in das dafür vorgesehene Feld ein. Jetzt könnt ihr starten!
Jeden Tag könnt ihr ein neues Türchen öffnen. Ihr habt jeweils 24 Stunden, um das Rätsel zu lösen und die Multiple-Choice Fragen zu beantworten. Am nächsten Tag könnt ihr nachschauen, ob ihr richtig lagt. Ihr könnt jeden Tag einsteigen und auch Tage überspringen ohne Sorge zu haben nicht weitermachen zu dürfen.

Wir wünschen euch viel Spaß und frohe Weihnachten!

 

 

Stagepiano für den Musikunterricht – unterstützt von unserem Förderverein

 

 

Die Fachschaft Musik freut sich über neue Sounds im Musikunterricht dank der Unterstützung des Fördervereins. Ein neues Stagepiano  mit integrierter Orgel und Synthesizer bietet komplett neue Klangmöglichkeiten für den Einsatz im Unterricht und in den Bands. Wir bedanken uns herzlich und freuen uns schon darauf, unser neues Fachschaftsmitglied auf den nächsten Konzerten live zu präsentieren.

 

Vielen Dank! 

 

Musikalische Grüße der Fachschaft Musik 

 

 

Einladung zum digitalen Oberstufen-Informationsabend am 14.12.21

 

Pandemiebedingt wird der Oberstufen-Informationsabend des Gustav-Stresemann-Gymnasiums für interessierte Schülerinnen und Schüler und Eltern in diesem Jahr digital stattfinden.

 

Dazu laden wir herzlich ein am Dienstag, dem 14.12.21, um 19:00 Uhr.

 

Die Veranstaltung wird als Besprechung via Microsoft Teams abgehalten. Interessierte von anderen Schulen melden sich vorab bitte per eMail bei Dr. Johannes Salzig zur Teilnahme an dem Info-Abend an (jsalzig@stresemanngymnasium.de).

 

Wir freuen uns auf Euch / Sie!

 

Horst Müller, Studienleiter

Dr. Johannes Salzig, Studienrat

 

Weil Kontroversen lohnen… – Auftakt des Wettbewerbsjahres von „Jugend debattiert“

 

Eine lebendige Demokratie braucht Menschen, die kritische Fragen stellen. Menschen, die aufstehen, ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen. Menschen, die zuhören und argumentieren können. Deshalb kommt es darauf an, dass jeder schon in der Schule lernt, wie und wozu man debattiert, und regelmäßig übt, auch selbst zu debattieren.

 

Diesem Paradigma folgend trainieren seit einigen Wochen die Schülerinnen und Schüler der Alten Landesschule/Korbach, Christian-Rauch-Schule/Bad Arolsen, der Gesamtschule Edertal sowie des Gustav-Stresemann-Gymnasiums/Bad Wildungen in fairen Debatten Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft, um sich dem Wettbewerb „Jugend debattiert“ zu stellen.   

 

Unterstützt werden sie dabei von zahlreichen Projektlehrer*innen und den Schulkoordinator*innen der Region, die sich beim diesjährigen Auftakttreffen am Gustav-Stresemann-Gymnasium am 28.10.2021 in Bad Wildungen der Vorbereitung des herausfordernden Wettbewerbsjahres widmeten.

 

So freute sich die Schulleiterin des Gustav-Stresemann-Gymnasiums, Iris Blum, über die starke Unterstützung des Projektes durch die Schulvertreter*innen sowie die Waldecker Bank als Hauptsponsor des Regionalwettbewerbs. Denn angesichts der zahlreichen Corona-bedingten Einschränkungen leiste „Jugend debattiert“ nicht nur einen Beitrag zur schulischen Normalität, sondern auch zur umfassenden Bildung der heranwachsenden jungen Menschen.

 

Und auch die anwesenden Wettbewerbskoordinator*innen der Schulen waren davon überzeugt, auch und gerade in Pandemiezeiten die Schüler*innen zu einem respektvollen und begründeten Meinungsaustausch inmitten kontroverser Positionen befähigen zu wollen.

 

Im Anschluss an die Vorstellung der Durchführungsvarianten von „Jugend debattiert“ durch den Regionalkoordinator Christoph Heise stand die gemeinsame Planung des Wettbewerbsjahres im Vordergrund des Treffens.

 

Dabei zeigten sich nicht nur die unterschiedlichen Herausforderungen bei der Planung als Präsenz- oder Onlinewettbewerb mit Abstand, in Kleingruppen oder reduzierter Teilnehmer*innenzahl, sondern auch die Bedeutungen der argumentativen Begegnungen in den Debatten. Sie sind es, welche die Jugend-debattiert-Lehrer*innen dazu motivieren, die nordhessischen Schüler*innen im Bann des Projektes zu halten und deren rhetorische Kompetenzen zu fördern. 

 

Dank der großzügigen finanziellen Projektförderung, die Frank Engelhardt im Namen der Waldecker Bank zusagen konnte, kann der Wettbewerb „Jugend debattiert“ auch unter den jeweils geltenden schulischen Rahmenbedingungen auf Klassen-, Schul- und Regionalebene durchgeführt werden. 

 

Denn – und darin waren sich alle Anwesenden einig – trotz zahlreicher planerischer und organisatorischer Anforderungen lohnt sich der Einsatz für gewinnbringende Kontroversen und „Jugend debattiert“.  

 

Hinweis zu dem Foto:

Bereit für den Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ (von links): Christine Teweleit (ALS Korbach), Schulleiterin Iris Blum (GSG Bad Wildungen), Jannik Schwebel-Schmitt (GSG Bad Wildungen), Tanja Theis (IGS Edertal), Anika Michel (CRS Bad Arolsen), Frank Engelhardt (Waldecker Bank, Leiter Regionalmarkt Bad Wildungen) und Regionalkoordinator Christoph Heise (GSG Bad Wildungen) 

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„Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Hertie-Stiftung, die Heinz-Nixdorf-Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Der Regionalwettbewerb Bad Wildungen/Edertal wird gefördert von der Waldecker Bank.

Radio GSG – In der ersten Folge der neuen Radio-AG stellen wir uns vor!

 

In den letzten Wochen wurde fleißig getextet, recherchiert und aufgenommen und jetzt ist sie fertig – die erste Folge unserer neuen Radio-AG. Wir treffen uns immer dienstags in der 7./8. Stunde in Raum E12 und erstellen kurze Radiosendungen, in denen wir die Schulgemeinde über alles Wichtige auf dem Laufenden halten, Geschichten aus der Schule erzählen und über eure Meinung berichten wollen. In der ersten Folge wollen wir euch ein bisschen über uns erzählen. Außerdem haben wir einen Blick auf die Bundestagswahl im September geworfen und berichten von der Juniorwahl am GSG. Und zum Schluss war eure Meinung gefragt: Wir waren als Reporter in der Schule unterwegs und haben euch gefragt: Heißt es eigentlich „der“, „die“ oder „das“ Nutella? Und gehört eigentlich zusätzlich auch noch Butter aufs Brot? Eure Antworten gibt es in dieser Folge! Viel Spaß beim Anhören! Eure Radio-AG

 

Folge 1:

Jubiläumsveranstaltung zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ am Gustav-Stresemann-Gymnasium

Was haben ein elfjähriger Junge, ein älterer Mann mit Baseballkappe und ein siebzehnjähriges Mädchen gemeinsam – abgesehen davon, dass sie Menschen und deutsche Staatsbürger sind? Alle drei wurden aufgrund ihrer Religion, dem Judentum, bereits öffentlich diskriminiert oder leben in ständiger Angst davor. Es handelt sich hier um Antisemitismus, einem Phänomen, das nach einer Definition des unabhängigen Expertenkreises  Antisemitismus alle Einstellungen und Verhaltensweisen meint, die den als Juden wahrgenommenen Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen aufgrund dieser Zugehörigkeit negative Eigenschaften unterstellen.

Mit diesem Problem wurden am Donnerstag, dem 04.11.2021 Schüler*innen der Q1 und Q3 des Gustav-Stresemann-Gymnasiums konfrontiert. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik sowie die Friedrich-Naumann-Stiftung organisierten unter der Leiterin des gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereichs am GSG, Anja Henke, die Veranstaltung „Jüdisches Leben in Deutschland – Gestern und Heute“ im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Dafür machten sich die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Kassel, Ilana Katz, sowie die Studentin und Präsidentin des Verbandes Jüdischer Studierender Hessen (VJSH), Tamara Ikhaev, auf den Weg nach Bad Wildungen. Die Veranstaltung wurde moderiert von Meinhard Schmidt-Degenhard.


Die Referenten freuten sich, über ihre Erfahrungen berichten zu können und erzählten von persönlichen Erlebnissen. Auch davon, dass Antisemitismus in den letzten zwei bis drei Jahren aggressiver geworden sei. Daher würden sich viele Juden aus Sorge vor Anfeindungen und Angriffen nicht trauen, religiösen Schmuck oder die Kippa in der Öffentlichkeit zu tragen. Mitmenschen würden zum Beispiel das Tragen der Kippa oft als Provokation auffassen. Auch in Schulen, die eigentlich einen geschützten Raum darstellen sollen, werden jüdische Kinder und Jugendliche teilweise mit antisemischen Vorfällen konfrontiert. Beispielsweise bekam eine siebzehnjährige Schülerin in der Pause einen Zettel auf den Tisch gelegt mit der Aufschrift: „Magst du Zyklon B? Willst du es einatmen?“

Aus Sorge vor noch mehr unerwünschter Aufmerksamkeit und dem Gefühl, anders zu sein und anders wahrgenommen zu werden, würden die meisten Menschen – Kinder wie Erwachsene – solche Anfeindungen ignorieren oder übergehen. Besonders in der Schule sei es problematisch, dass  das Thema Juden in Deutschland nur im Religions- oder Geschichtsunterricht, entweder in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg, den Holocaust oder die Anfangszeit des jüdischen Glaubens, angesprochen werde. Daraus etabliere sich oftmals der Gedanke bei  Schülerinnen und Schülern, dass es heutzutage gar kein jüdisches Leben mehr gebe. Durch eine solche gleichsam exotische Wahrnehmung des Judentums könne die Gefahr bestehen, dass sich auch Angst vor dem Fremden entwickelt, wie den Schüler*innen berichtet wurde.

Die Grenze zwischen Scherz und beginnenden antisemitistischen Bemerkungen würde sehr schnell verschwimmen. Ebenso werde oft nicht zwischen der Kritik an der israelischen Politik und dem Judentum differenziert. Oft würden die Geschehnisse im Nahen Osten pauschal mit Juden in Verbindung gebracht, wodurch Jüdinnen und Juden sich in einem ständigen Rechtfertigungszwang sähen.

Am Ende wurde die Frage gestellt, was die beiden Gäste sich für ihre Zukunft wünschen würden. Sie waren sich einig, dass sie in Deutschland bleiben möchten und sich dort sicher fühlen wollen, sodass ihre Kinder und Kindeskinder dort ebenfalls in Frieden leben können. Ein Wunsch, der sicher allen Menschen in Deutschland gemeinsam ist! Damit dieser Wunsch wahr werden kann, sind alle gesellschaftlichen und politischen Akteure gleichermaßen gefordert. Es gilt im Rahmen der Werteordnung des Grundgesetzes Vielfalt nicht nur zuzulassen, sondern auch anzuerkennen. Es geht um Integration, nicht um Anpassung. Das ist eine ständige Aufgabe – nicht nur, aber eben auch – mit dem Fokus auf den Antisemitismus. Darin waren sich alle einig. Solange Synagogen, aber mitunter auch Moscheen oder Kirchen, polizeilichen Schutz benötigen, sind wir vom Ziel eines vorurteilsfreien und friedlichen Umgangs wohl noch ein Stück entfernt.

 

Einen Beitrag dazu kann die differenzierte Auseinandersetzung mit diesem Thema leisten. Unsere Generation wird die letzte Generation sein, die mit Zeitzeugen sprechen konnte, was eine große Verantwortung darstellt.

Abschließend lässt sich bilanzieren, dass es sich um eine gelungene und lehrreiche Veranstaltung handelte. Die Schüler*innen haben vieles mitnehmen können und wurden für das Thema Antisemitismus in Deutschland sensibilisiert.

 

Text: Maylin Ulrich

Fotos: Dr. Johannes Salzig

 

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Das Gustav-Stresemann-Gymnasium thematisiert das Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ als anerkannte UNESCO-Projektschule und als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage im Rahmen verschiedener Veranstaltungen und Projekte. Dazu zählen z. B. eine Podiumsdiskussion mit einem Zeitzeugen, die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen, Unterrichts- und AG-Vorhaben auf Grundlage einer UNESCO-Bilderbox zum jüdischen Leben in Deutschland uvm.

 

Generation Power-Gap – für wen wird in Deutschland Politik gemacht?

Der PoWi-LK der Q3 präsentierte einen Wahlprogramm-Check im Rahmen einer Onlineveranstaltung für Schülerinnen und Schüler, in der es um die Stärkung der gesellschaftspolitischen Vertretung junger Menschen ging.

 

Junge machen einen kleineren Anteil der Wählerschaft aus als Ältere. Sie gehen prozentual gesehen seltener wählen und sind in der Volksvertretung unterrepräsentiert. Was hat das für Auswirkungen auf ihre Möglichkeiten zur Mitbestimmung? Ist es in Ordnung, Staatsschulden und Umweltprobleme auf die nächste Generation abzuwälzen? Warum gab es keine Jugendbeteiligung in der Corona-Krise? Wussten Sie, dass jüngere Menschen in höherem Ausmaß von Armut bedroht sind und dass die sozialstaatlichen Ausgaben sich dennoch zugunsten der Älteren verschoben haben?

 

Kurz vor der Bundestagswahl beschäftigten sich rund 70 Teilnehmende im Rahmen der Onlineveranstaltung der Evangelischen Akademie Frankfurt und Hofgeismar mit der Frage, wie die gesellschaftspolitische Vertretung der Jungen gestärkt werden kann.

 

Den Anfang machte Moritz Piepel von der Generationen Stiftung. In seinem Impulsvortrag thematisierte er unter dem Titel „Mind the gap!“ politische Machtgefälle und Generationengerechtigkeit. In den Mittelpunkt seiner Überlegungen stellte Piepel das Generationen-Prinzip: „Berücksichtige in jeder Entscheidung die Auswirkung dieser Absicht auf die kommende siebte Generation. Kümmere Dich um das Wohlergehen aller Menschen und behalte immer nicht nur die heutige Generation, sondern auch die kommenden Generationen im Blick.“ Abschließend appellierte er an die junge Generation, wählen zu gehen und sich zu engagieren, und forderte Großeltern und Enkel gleichermaßen auf, miteinander im Gespräch zu bleiben.

 

Mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl präsentierten die 13 Schülerinnen und Schüler des Politik und Wirtschaft-Leistungskurses der Q3 vom Gustav-Stresemann-Gymnasium Bad Wildungen anschließend einen Wahlprogramm-Check, indem sie die Pläne aller sechs im Bundestag vertretenen Parteien unter besonderer Berücksichtigung von Themen, die für junge Menschen von Interesse sind, einer Analyse unterzogen. Dabei kamen sie im Hinblick auf die Frage, inwiefern es den Parteien gelingt, ein junges Publikum zu adressieren, zu unterschiedlichen Ergebnissen. Als wichtige Themen identifizierten die Lernenden insbesondere Digitalisierung, Bildung und Klimaschutz. Darüber hinaus analysierten sie den Auftritt der Parteien in den verschiedenen Social Media-Kanälen, schließlich spielt deren Medienpräsenz gerade für ein jüngeres Publikum im politischen Willensbildungsprozess eine immer zentralere Rolle.

 

Nach der Durchleuchtung der unterschiedlichen Zielsetzungen der Parteien bilanzierte die Schülerin Maylin Ullrich, dass sie alle beabsichtigen, Familien zu unterstützen und die Digitalisierung voranzutreiben. Auch hätten alle Parteien mittlerweile den Klimaschutz im Blick, was für die Schülerinnen und Schüler einen wesentlichen Fortschritt im Vergleich zu den vergangenen Jahren bedeute – lediglich die AfD lehne als einzige Partei den Klimaschutz ab. Positiv bewertete Maylin, dass die Parteien sich zunehmend aktiver auf den Social Media-Kanälen präsentieren. Dadurch zeigten sie jungen Leuten, dass Politik auch spannend sein kann und zu ihrem alltäglichen Leben gehört. Die Frage, ob Wahlprogramme heutzutage noch ein angemessenes Medium sind, um junge Menschen über die Ziele der Parteien zu informieren, beantwortete die Schülerin ablehnend, weil sie viel zu lang und kompliziert seien. Gleichwohl sei es der Referentin zufolge wichtig, dass Parteien ihre Forderungen & Ziele öffentlich darlegen, damit diejenigen, die wählen wollen, etwas hätten, woran sie sich halten könnten. Damit junge Erwachsene ihr Wahlrecht optimal ausüben können, schlug Maylin Ullrich vor, dass Parteien verstärkt auf kurze Videos und Podcasts setzen sollten, um über ihre Pläne zu informieren und die eigenen Ziele zu bewerben.

 

 

Im weiteren Verlauf der interaktiven Onlineveranstaltung, in der zwischendurch immer wieder die Meinungen und Ansichten der Teilnehmenden mithilfe von Echtzeit-Abstimmungen abgefragt wurden, ging Kati Sesterhenn vom Hessischen Jugendring der Frage nach, wie Jugendbeteiligung auf Landesebene gelingen kann. Katharina Liesenberg von dem Verein mehr als wählen schilderte abschließend die Erfahrungen, die im Kontext eines Frankfurter Projekts für mehr lokale Demokratie gemacht wurden.

 

Die Studienleiter der Evangelischen Akademie, Dr. Stina Kjellgren und Uwe Jakubczyk, zogen zum Schluss ein positives Fazit der Veranstaltung, in der Chancen politischer Partizipation für junge Erwachsene aufgezeigt und im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl auch Orientierungsmöglichkeiten und inhaltliche Zugänge eröffnet wurden.

 

Die aktive Teilnahme an der Onlineveranstaltung reihte sich in eine Vielzahl an Aktivitäten des Gustav-Stresemann-Gymnasiums im Kontext der diesjährigen Bundestagswahl ein, die der Demokratiebildung als einem zentralen Bereich der UNESCO-Bildungsziele dienen. Dazu zählte beispielsweise auch die Beteiligung an der Juniorwahl.     

 

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Zur Berichterstattung der Waldeckischen Landeszeitung: https://www.wlz-online.de/waldeck/bad-wildungen/fuer-wen-wird-politik-gemacht-91056653.html

 

Bad Wildungen, den 29.09.21

 

Text und Fotos: Dr. Johannes Salzig

 

Die Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021 am Gustav-Stresemann-Gymnasium: Die FDP gewinnt klar vor den Grünen

Eine von Neugier gefüllte Spannung machte sich in der Woche vor der Bundestagswahl vor dem Filmsaal des Gustav-Stresemann-Gymnasiums breit. Auch in diesem Jahr diente dieser als Wahlraum für 524 wahlberechtigte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis Q3, die hier ihre Stimme bei der Juniorwahl 2021 abgeben konnten. Diese hat sich am GSG fest etabliert und sie bildet das größte bundesweite Schulprojekt mit mehr als 4500 teilnehmenden weiterführenden Bildungseinrichtungen.

 

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten in diesem Jahr wieder eine Vielzahl an freiwilligen und motivierten Wahlhelferinnen und Wahlhelfern der Politik und Wirtschaftskurse der E1, Q1 und Q3 von Herrn Dr. Salzig sowie der 09c und 10b von Herrn Magunski, welche die Durchführung der Wahl erst ermöglichten. Sie begleiteten die 24 teilnehmenden Kurse bei ihren teilweise ersten Wahlgängen, indem sie die personalisierten Wahlbenachrichtigungen entgegennahmen und mit dem Personalausweis oder Testheft der Schülerinnen und Schüler verglichen, um eine möglichst realitätsnahe Stimmabgabe zu gewährleisten. Mit dem originalgetreuen Stimmzettel des Wahlkreises Waldeck konnten die stimmberechtigten Personen im Anschluss den Wahlakt in der Wahlkabine hinter einem Sichtschutz vollziehen. In einer eigens für die Juniorwahl bereitgestellten versiegelten und verplombten Wahlurne wurden die Stimmzettel gesammelt.

 

Zur Auszählung trat der Wahlvorstand des Politik und Wirtschaft Leistungskurses der Q3 von Herrn Dr. Salzig am Freitag vor der Bundestagswahl zusammen. Nach einer zweifachen Prüfung der Ergebnisse und einer Dokumentation der Auszählungen konnte ein überraschendes Ergebnis verkündet werden. Die FDP gewann mit 25,5% deutlich vor den zweitplatzierten Grünen mit 18% die Juniorwahl am GSG. Den dritten Platz konnte die ehemals stärkste Kraft, die SPD mit 16,9% einnehmen, dicht gefolgt von der CDU mit 14%. Hinter dieser stand die Linke mit 8,6%. An der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten die PARTEI mit 4,2% und abgeschlagen mit 2,7% die AfD. Auf die sonstigen Parteien entfielen 10% der Stimmen. Das Direktmandat gewann die SPD-Kandidatin, Esther Dilcher, mit 19.5% vor dem Kandidaten der CDU, Armin Schwarz, mit 18,6%. Die Wahlbeteiligung lag bei 92%.

 

 

Das Wahlergebnis weist deutliche Unterschiede zu dem Wahlausgang aus dem Jahr 2017 auf. Die FDP konnte sich als Wahlsieger über einen Stimmenzuwachs von 16,8% freuen. Zuvor erlang sie nur 8,7% der Zweitstimmen. Als klare Verlierer dieser Wahl können die SPD (-11,5%), die CDU (-8,9%) und die AfD (-3,7%) gesehen werden.

 

Im direkten Vergleich mit dem Gesamtergebnis der knapp 1.150.000 abgegebenen Stimmen bei der Juniorwahl 2021 zeigte sich, dass die FDP am Gustav-Stresemann-Gymnasium besonders viel Zustimmung erhielt. Auf der Bundesebene konnte sich diese nur den dritten Platz mit 18,5% sichern. Die meiste Zustimmung erlangte die Grüne mit 20,6%, gefolgt von der SPD mit 19,4%. Auf dem vierten Platz endete die Juniorwahl mit 13,5% für die Union und die Linke überschritt bei den jungen Wählenden die Fünf-Prozent-Hürde mit 7,6%. Als letzte Partei schaffte die AfD den Einzug in den Bundestag mit knappen 5,1%.

 

Insgesamt erfreute sich die Juniorwahl einer hohen Beliebtheit unter den Schülerinnen und Schülern. Der Wahlakt beendete eine vorbereitende Phase, in der sich die Klassen und Kurse im PoWi-Unterricht mit der Wahl und der Parteienlandschaft beschäftigten und handlungsorientiert arbeiteten.  

 

Text: Christopher Magunski
Fotos: Christopher Magunski, Dr. Johannes Salzig

Einladung zur Mitgliederversammlung des Fördervereins

 

Termin: Mittwoch, den 6.10.2021

Zeit: 19.30 Uhr

Ort: Aula

 

Nehmen Sie an der Jahreshauptversammlung teil und seien Sie dabei, die Schule zu gestalten.

 

Sie sind herzlich willkommen. GSG bedeutet: Gemeinsam Schule Gestalten!

 

Aufgrund der andauernden pandemischen Lage gibt es einige Dinge zu beachten.

Melden Sie sich bitte bis zum 1.10.2021 unter foerderverein@stresemanngymnasium.de

zur Jahreshauptversammlung an.

(kurze Info mit Namen, Adresse und Telefonnummer)

 

Einlass in die Aula erfolgt ab 19.15 Uhr nach der 3G Regel (geimpft, genesen, getestet). Bringen Sie bitte einen entsprechenden Nachweis mit.

Beachten Sie bitte, die in der Schule geltenden Hygieneregeln und tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Maske oder FFP2)

 

Download: Einladung

Die Welt „begreifen“

 

Der Förderverein des Gustav-Stresemann-Gymnasiums unterstützt das Schulfach Erdkunde durch die Anschaffung eines dreidiemsionalen Globus der Extraklasse. Dieser soll in allen Jahrgangsstufe das Verständnis für unseren Planeten Erde erleichtern.

 

Berge sind hoch und das Meer ist tief. Aber wie tief? Und wo? Und was heißt „hoch“? Die Darstellung der dreidimensionalen Erde, z.B. in einer zweidimensionalen Karte, ist gerade in Bezug auf das Relief des Planeten besonders kompliziert. Dieser dreidimensionale Globus erleichtert den Schülerinnen und Schülern das Verständnis unseres Planeten und lädt unmittelbar zum Anfassen und Untersuchen ein, da er auf den Betrachter eine magische Anziehungskraft ausübt. Anschauen, tasten, messen, den Globus drehen und auf den Kopf stellen. Arktis und Antarktis in ihrem Relief vergleichen. Oder sehen, wie die Vulkaninseln des pazifischen Feuerrings vom Meeresgrund aus dem Wasser emporsteigen, wie an einer Schnur gezogen. Den Mittelatlantischen Rücken oder den Mariannengraben in seiner Dimension erfassen, das Ausmaß Chinas mit seinen 4 Landschaftszonen unmittelbar im Modell betrachten und verstehen können, dieser Globus kann in jeder Jahrgangsstufe und bei jedem Thema eingesetzt werden. Er ist eine hervorragende Ergänzung zu Atlaskarten und Google Earth als weitere Methoden der Fernerkundung. Er aktiviert, motiviert und fasziniert. Er ist eine Bereicherung für das Fach und daher dankt die Fachschaft Erdkunde dem Förderverein für diese Unterstützung!

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Neuer Schulelternbeirat am Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

Seit Anfang Juli 2021 hat das Gustav-Stresemann-Gymnasium Bad Wildungen wieder ein aktives Schulelternbeirats-Team. Mit 6 gewählten und 2 freiwilligen Mitgliedern unter dem Vorsitz von Kerstin Lidgett und Annette Jaeger wird die Zusammenarbeit zwischen Lehrenden, der Schüler- und Elternschaft wieder aktiv gesteuert. Die Aufgaben des Schulelternbeirats, der aus den Klassenelternbeiräten der Klasse 5 bis 10, sowie der Q- und E-Phase gewählt wird, umfasst unter anderem die Mitarbeit an Entscheidungen zum Schulprogramm, zu Grundsätzen für Hausaufgaben und Klassenarbeiten sowie für die Einrichtung und den Umfang freiwilliger Unterrichts- und Betreuungsangebote. Durch die neue Lernsituation und die fortschreitende Digitalisierung des Unterrichts sind Themen wie die Weiterentwicklung des Schulportals, Gestaltung des digitalen Unterrichts auch in Präsenzphasen oder die Organisation und Beschaffung von digitalen Medien neue Schwerpunkte der Zusammenarbeit der Elternvertreter und der Schulleitung.

 

„Wir freuen uns auf die Arbeit mit der Schulleitung und den Lehrkräften, mit den Eltern und natürlich den Schülerinnen und Schülern.“, so die Vorsitzende Kerstin Lidgett. „Unser Team besteht aus sehr motivierten Eltern, deren Kinder in den verschiedensten Altersstufen vertreten sind. So können wir allen relevanten Themen, auch den Bedürfnissen der Jahrgänge entsprechend, Rechnung tragen.“, ergänzt die zweite Vorsitzende Annette Jaeger.

 

Der Schulelternbeirat möchte den Austausch unter den Eltern weiter verstärken und fordert alle Eltern auf, getreu dem Schul-Motto „Gemeinsam Schule Gestalten“, aktiv mitzuarbeiten, um die Gemeinschaft von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie der Schulleitung zu stärken und die Weiterentwicklung des Gymnasiums in eine zukunftsorientierte Schule mit innovativen Strategien und Programmen mitzugestalten.

 

Wünsche, Informationen, Anregungen können über die E-Mail-Adresse elternbeirat@stresemanngymnasium.de direkt an das Schulelternbeirats-Team gesendet werden.

 

 

Das Schulelternbeiratsteam im Einzelnen:

1. Vorsitzende: Kerstin Lidgett
2. Vorsitzende: Annette Jaeger
Beisitzer und Vertreter des GSG im Kreiselternbeirat: Christof Reckhart
Beisitzerin: Dörte Grell
Schriftführerin: Christine Spratte
Stellv. Schriftführerin: Susanne Pitt

 

Das Schulelternbeirats-Team (von links nach rechts) des Gustav-Stresemann-Gymnasiums:

Susanne Pitt, Dörthe Grell, Christine Spratte, Kerstin Lidgett, Annette Jaeger, Christof Reckhart

 

 

Ergänzt wird das Team durch Nicole Nuhn und Sevda Krause.

 

Bad Wildungen, 09.07.2021

 

Jugend debattiert in Corona-Zeiten

 

Unter ganz besonderen Vorzeichen stand dieses Projektjahr von Jugend debattiert. Trotz der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie, konnten die Debatten auch in diesem Schuljahr im Klassenverband und dann im Schulfinale realisiert werden. Wie es momentan so üblich ist, wurde sogar ein Schüler digital in die Debatte dazugeschaltet. „Wir versuchen auch unter den gegebenen Einschränkungen und unter Verwendung der digitalen Strukturen, die an der Schule etabliert sind, das Beste für die Schülerinnen und Schüler herauszuholen“, so der Jugend-debattiert-Projekt-Lehrer Jannik Schwebel-Schmitt.

 

Dass sie sich auf der Basis von Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft konstruktiv mit unterschiedlichen Argumenten und miteinander auseinander-setzen können, zeigten die Schülerinnen und Schüler des Gustav-Stresemann-Gymnasiums auf beeindruckende Weise beim diesjährigen Schulfinale von „Jugend debattiert“.

 

Nachdem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Mittelstufe in ihren Klassen für den Schulwettbewerb qualifiziert hatten, konnten die Besten vom GSG ihre Fähigkeiten in einem Finale im Musischen Pavillon unter Beweis stellen.   

 

Im Finale der Sekundarstufe I wurde die Frage „Sollen Schüler der Oberstufe ein Recht auf Fernunterrichtstage erhalten?“ debattiert. Das Thema, was momentan einen hohen Aktualitätsbezug aufweist, wurde von zwei Seiten beleuchtet. Pepa Behrens vertrat die Position Pro 1 und erzielte den ersten Platz. Sie und ihre Mit-Debattantin Enna Sczech (Platz 2) hoben vor allem das selbstständige und selbstbestimmte Lernen als großen Vorteil des Fernunterrichts hervor. Mia Emilia Kellner und Fjodor Kirilov hingegen vertraten die Contra-Position. Sie entgegneten, dass viele Schülerinnen und Schüler sich nicht eigenständig motivierten und dass es zu Schwierigkeiten bei der Benotung im Distanzunterricht kommen könne.

 

Die beiden Erstplatzierten des Schulfinales haben sich damit zugleich für das Regionalfinale qualifiziert, bei dem sie gegen die Gewinner anderer Schulen der Region antraten.

 

Der Schulkoordinator von Jugend debattiert, Jannik Schwebel-Schmitt, resümierte das schulinterne Projektjahr und dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den mitwirkenden Lehrkräften: „Ich danke allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern herzlich für ihr engagiertes Streiten und auch den Kolleginnen und Kollegen in besonderem Maße für ihren Einsatz im Unterricht und beim Jurieren. Gerade in diesem Jahr war es für beide Seiten eine große Herausforderung, das Projekt überhaupt zu realisieren“, so Schwebel-Schmitt abschließend.

Erfolgreiche Teilnahme am Dechemax-Wettbewerb 2020/21 „MINT trifft Muse“

 

Trotz der wiederholten Schulschließung nach den Weihnachtsferien ist es Schülerinnen des WPU-Kurses 9/MINT gelungen, erfolgreich in die zweite Runde des jährlichen Wettbewerbs der Schülerinitiative für Chemische Technik und Biotechnologie (Dechemax) zu kommen.

 

Das Motto in diesem Jahr war: „MINT trifft Muse – Chemie und Kunst? Wie passt denn das zusammen?“

 

In der ersten Runde mussten die Schüler/innen in Kleingruppen von Mitte November an über 8 Wochen jede Woche eine neue Aufgabe digital lösen. Dabei ging es beispielsweise um Techniken der Kunstfälscher, Höhlenmalereien, chemische Prozesse der Fotografie oder auch die Einbalsamierung von Mumien.

 

Diese Aufgaben waren sehr anspruchsvoll und nur eines der Teams des WPU-Kurses MINT schaffte es in die zweite Runde.

 

Hier galt es, Experimente praktisch durchzuführen, zu protokollieren und auszuwerten. Das Team „blackphoenix“ von Sophie Smid (9b), Lara Kimmel (9b), Sarah Koch (9b) und Amina Saoudi (9b) schaffte es trotz der erschwerten Lockdown-Bedingungen, die Experimente jeweils zu zweit durchzuführen und dem restlichen Team per Video zu übertragen. Hier stellten die Mädchen eine Wachsuhr aus einer PET-Flasche und Kerzenwachs her und experimentierten selbst mit natürlichen Farbstoffen, um farbige Teelichter herzustellen.

 

Wir gratulieren dem Team „blackphoenix“, dass es trotz der widrigen Umstände durchgehalten, kontinuierlich weitergearbeitet und das GSG unter den 400 Einsendungen würdig vertreten hat.

Absage des diesjährigen Ehemaligentreffens

 

Dieses Jahr kann aufgrund der pandemischen Lage das Ehemaligentreffen leider nicht stattfinden. Wir bedauern dies und freuen uns, Sie im kommenden Jahr wieder am GSG begrüßen zu dürfen.

„Ab durch die Mitte ?“ – Schülerinnen und Schüler diskutieren in Online-Planspiel Zukunft des Netzausbaus in Hessen

In dem Planspiel der Deutschen Gesellschaft e. V. im Auftrag der LandesEnergieAgentur Hessen GmbH diskutierten Schülerinnen und Schüler des Gustav-Stresemann-Gymnasiums in Bad Wildungen am 05.05.2021 die Herausforderungen der Energiewende in Hessen exemplarisch am Netzausbau. Die Teilnehmenden der Jahrgangsstufe E2 (Einführungsphase) schärften dabei ihre Urteilkompetenz im Hinblick auf die Herausforderungen des Netzausbaus.

 

Dafür begaben sie sich im Planspiel in unterschiedliche Rollen, bei der sie jeweils die Perspektive eines ausgewählten Akteurs übernehmen sollten. Dazu gehörten u.a. die Landesregierung Hessen, Wirtschafts- und Naturschutzverbände, Bürgerinitiativen, Bauernverband, der Netzbetreiber und weitere. Sie simulierten die Konflikte beim Netzausbau, exemplarisch an den beteiligten Akteuren.

 

Dabei vertraten die Schülerinnen und Schüler sehr engagiert die unterschiedlichen Interessen ihrer jeweiligen Rolle. Ihnen gelangen dabei der Perspektivwechsel sowie ein lebendiger und konstruktiver Austausch der Argumente. Am Runden Tisch diskutierten sie sehr engagiert die Frage alternativer Trassenführungen und der Höhe und Häufigkeit von Entschädigungszahlungen für die betroffenen Akteure.

 

Die Rolle der fiktiven Hessischen Landesregierung beschloss schlussendlich den Bau der Stromleitung im Vorzugskorridor in Nähe der A7. Dabei sollen im Bereich der Städte Erdkabel (maximal ein Drittel der gesamten Trasse), in den restlichen Bereichen Freileitungen verlegt werden. Grundstückseigentümer sollen einmalig entschädigt werden, Nicht-Eigentümer sollen keine Entschädigung erhalten.

„Wir möchten mit dem Projekt zeigen, dass das Gelingen der Energiewende und weitere Fortschritte beim Netzausbau unmittelbar zusammenhängen“, fasste Projektleiter Jan Roessel von der Deutschen Gesellschaft e. V. das Projektziel zusammen und ergänzte, dass „Kompromisse in einer demokratisch verfassten Gesellschaft dazugehören. In politischen Debatten wird der Ton jedoch immer polarisierter.“ Fachbereichsleiterin Anja Henke betonte, dass „die Schülerinnen und Schüler sich sehr gut auf ihre Rollen eingelassen haben und das Planspiel deshalb sehr lebendig war. Es zeigt auch, dass Demokratie vom Mitmachen lebt. Frühzeitiges Engagement ist wichtig. Davon lebt nicht nur die Schule, sondern auch die Gesellschaft.“ Auch das Feedback der Schülerinnen und Schüler war sehr positiv und reichte von „wirklich cool“ über „hat sehr viel Spaß gemacht“ bis zu „sehr realistisch“.

 

Jan Roessel sprach zudem unter Vorbehalt der Coronabeschränkungen eine Einladung für die Abschlussveranstaltung im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen im 4. Quartal 2021 in Wiesbaden aus, bei der Expertinnen und Experten der Energiepolitik mit den Schülerinnen und Schülern diskutieren.

 

Die Energiewende verändert die Stromversorgung in Deutschland. Das Projekt ist dabei von zentraler Bedeutung für das Land Hessen. Die Energiewende bleibt aber nicht unumstritten.  Die Deutsche Gesellschaft e. V. möchte die Schülerinnen und Schüler über den Zusammenhang zwischen Energiewende und Netzausbau informieren.

 

Die Veranstaltungsreihe „Zukunft Netzausbau in Hessen – Ein Planspiel für Schulen“ besteht aus 20 solchen halbtägigen Workshops in Form von Planspielen an Schulen in Hessen. Sie wird finanziert durch die LandesEnergieAgentur Hessen GmbH und im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen durchgeführt. Aus aktuellem Anlass finden die Workshops derzeit online statt. Am Ende der Reihe steht unter Vorbehalt der Coronabeschränkungen die Abschlussveranstaltung in Wiesbaden.

 

Die LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA) übernimmt im Auftrag der Hessischen Landesregierung zentrale Aufgaben bei der Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes. Die Angebote der LEA richten sich an hessische Bürgerinnen und Bürger, gesellschaftliche Organisationen, Kommunen und Unternehmen.

 

Zu den Mitwirkenden zählte: Jan Roessel, Deutsche Gesellschaft e. V.

Ausführliche Informationen finden Sie unter:

https://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/veranstaltungen/bildungsangebote/1090-2019-zukunft-netzausbau-hessen.html

Übergang Klasse 4/5

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#everynamecounts: GSG-Schüler erinnern an die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung

 

Den internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar nahm die Schulgemeinde des Gustav-Stresemann-Gymnasiums zum Anlass, auf vielfältige Weise der Opfer nationalsozialistischer Verfolgung zu gedenken. Auf Initiative des Schulkoordinators für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, Matthias Pflüger, wurde während des digitalen Unterrichts zu einer gemeinsam vereinbarten Uhrzeit ein vorbereiteter Text verlesen und eine Gedenkminute eingelegt. Neben einem Blick zurück auf die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen vor 76 Jahren ging es dabei auch darum, mit der Erinnerung ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus in der Gegenwart zu setzen.


Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Oberstufe beließen es nicht bei diesem gemeinsamen Ritual, sondern beteiligten sich im Umfeld des Gedenktages aktiv daran, den Opfern nationalsozialistischer Verbrechen ein digitales Denkmal zu errichten. Unter der Leitung des UNESCO-Schulkoordinators, Dr. Johannes Salzig, nahmen Schüler der E- und der Q-Phase an der Crowdsourcing-Initiative „#everynamecounts“ der Arolsen Archives teil und erfassten nach einer digitalen Einführungs- und Übungsphase Namen und Verfolgungswege aus dem weltweit umfangreichsten Archiv über Opfer und Überlebende des Nationalsozialismus. Durch das Engagement der Schüler des GSG ist es möglich, dass auch künftige Generationen an Namen und Identitäten erinnern können und jeder von überall auf diese Daten Zugriff erhält.

 

Im Anschluss an die digitale Erfassung der unterschiedlichen Dokumente offenbarten die Schüler ihre Erschütterung darüber, dass die Häftlinge für die Nationalsozialisten nur Nummern waren und keinerlei Interesse an den Menschen und ihren Schicksalen bestand. Aus der Arbeit mit den umfangreichen Häftlingskarteien ließ sich außerdem ableiten, mit welcher bürokratischen Akribie die Täter ihre Opfer erfassten und ihre Leidenswege dokumentierten. Auffällig und gleichzeitig erschütternd erschien den Jugendlichen weiterhin, dass viele Opfer noch sehr jung, also häufig in ihrem Alter waren und den unterschiedlichsten Nationalitäten angehörten, womit der Willkürcharakter der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik offenbar wurde.

Die im Nachgang der Teilnahme an der Initiative „#everynamecounts“ erfolgte Diskussion zeigte insgesamt, dass diese Form der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ein neuer aktiver und sehr direkter Weg ist, der Opfer des nationalsozialistischen Unrechtsregimes zu gedenken und damit ein Zeichen für Respekt, Vielfalt und Solidarität zu setzen.

 

Dr. Johannes Salzig

Digitales UNESCO-Schülercamp zu Verschwörungstheorien & Desinformation

Die Bundeskoordination der UNESCO-Projektschulen bot interessierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 bis 12 die Möglichkeit, an einem dreitägigen Online-Workshop zum Thema Desinformation und Verschwörungstheorien im Rahmen des Modelprojekts „#vrschwrng – Ein interaktives Toolkit gegen Verschwörungstheorien“ der Berghof Foundation teilzunehmen.

In diesen drei Tagen konnten sich ca. 30 Jugendliche aus ganz Deutschland mit den Veranstaltern interaktiv mit den Themen Desinformation und Verschwörungstheorien beschäftigen und auseinandersetzen.

 

Am ersten Tag beschäftigen wir uns ausführlich mit Fake News und Desinformation. Vormittags lernten wir die einzelnen Begriffe näher kennen und tauschten uns über unsere persönlichen Erfahrungen mit Fake News aus. Wir schauten, welche Quellen wir im Allgemeinem für unsere Recherchen benutzten und lernten anhand von Beispielen, FakeNews zu erkennen und zu umgehen. Nachmittags fanden wir uns in zufällig zusammengestellten Kleingruppen zusammen und erstellten anhand des neuen Wissens vom Vormittag inszenierte Kampagnen gegen Desinformationen.

 

Am zweiten Tag standen die Verschwörungstheorien im Vordergrund. Wir haben uns das Gefährdungspotenzial sowie die Verbreitung der Verschwörungstheorien in Social Media genauer angeschaut und über deren Folgen und Konflikteskalation geredet. Zuletzt schauten wir uns an, was Verschwörungstheorien in der Gesellschaft und in der Demokratie für Auswirkungen haben. In den Nachmittagsgruppen erstellten wir Erklärvideos zum Thema Verschwörungstheorien.

 

Zum Abschluss unseres Online-Workshops stellten wir unsere Ergebnisse, die wir in den Gruppen der letzten Tage erarbeitet hatten, vor. Jede Gruppe hat sich ausführlich mit den einzelnen Themen auseinandergesetzt und das neuerarbeitete Wissen gut in die Aufgaben miteingebracht.

 

In den drei Tagen, die uns zu Verfügung gestellt wurden, konnten wir viel über Desinformation und Verschwörungstheorien lernen und mitnehmen. Die gemeinsame Arbeit und das kritische und interaktive Auseinandersetzen mit den Themen haben uns sehr viel Spaß gemacht.

Wegen Corona war das persönliche Zusammentreffen leider nicht möglich, aber durch das Konferenzstreaming konnten wir eine gute Alternative schaffen und uns trotzdem gut über die Dinge informieren und austauschen. Es war eine sehr schöne und informative Zeit und wir können solche Workshops nur weiterempfehlen.

 

Text und Foto: Mathea Barrois und Anastasia Weigandt

Corona-Virus – Untergang oder Rettung der EU?

Ende September kam es am Gustav-Stresemann-Gymnasium zu einer Premiere: Zum ersten Mal wurde ein Experten-Vortrag nicht wie gewohnt in der Aula der Schule abgehalten, sondern virtuell veranstaltet. Zu diesem Experiment bereit erklärt hatte sich Prof. Jäger, der an der Kölner Universität den Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik innehat und aufgrund der Pandemielage kurzfristig nicht persönlich im Stresemanngymnasium auftreten konnte. Kurzerhand entschied er in Absprache mit Herrn Dr. Salzig, der als Lehrer des PoWi-LKs in der Q1 und als PoWi-Fachvorsitzender den ausgewiesenen Experten eingeladen hatte, den Vortrag virtuell stattfinden zu lassen. So konnten bis zu 80 Schülerinnen und Schüler aus vier unterschiedlichen PoWi-Kursen der Q1 über die ActiveBoards in den verschiedenen Räumen und insgesamt 15 iPads interaktiv an der Veranstaltung teilnehmen und ihre Fragen über die Chatfunktion direkt an Herrn Prof. Jäger richten.

Zu Beginn stellte Manfred Weider als stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft für Sicherheitspolitik der Sektion Waldeck-Frankenberg zunächst die Arbeit des Vereins vor, der die Veranstaltung am GSG überhaupt erst möglich gemacht hatte. Anschließend begann der eigentliche Vortrag von Prof. Jäger mit anschließender Fragerunde unter der Leitung des unterrichtenden Lehrers und Koordinators Dr. Salzig.

Der interessante und lebhafte Vortrag befasste sich mit der generellen Situation der Europäischen Union und den Folgen des Corona-Virus auf die politische Situation der EU. Zentrale Themen des interaktiven Vortrags waren die Sicherheitspolitik und die Abhängigkeit der EU von den großen Weltmächten USA und China. Herr Prof. Jäger erläuterte unter anderem die fünf größten Herausforderungen der EU, welche die sicherheitspolitischen Lücken, die wirtschaftlichen Unterschiede, Unstimmigkeiten der Thematik Migration und Asyl, eine uneinheitliche Klimapolitik und ein divergierendes Verständnis von Demokratie umfassen. Diese Problematiken und Unstimmigkeiten führten laut Jäger zu einer großen Zerrissenheit, und auch die asymmetrischen Abhängigkeiten zu China und den USA erschwerten oft die gemeinsame Zielsetzung innerhalb der EU-Staaten. Ziel der EU sollte es dem renommierten Politikwissenschaftler zufolge sein, autonome Entscheidungen zum Wohle aller zu treffen. Sanktionen innerhalb der EU-Staaten seien sinnlos, stattdessen müsse die Gemeinschaft innerhalb der EU-Staaten gestärkt werden. Allerdings stellten nicht nur die bereits bestehenden Probleme, sondern auch das Corona-Virus eine Herausforderung dar, denn dieses habe einen großen Einfluss auf die Gesellschaft und somit auch auf die Politik. Aufgrund des Zusammenbruchs der Wirtschaft müsse sich die EU Jägers Meinung nach neu strukturieren. Gleichwohl solle man nicht vergessen, dass die EU-Staaten meist wirtschaftlich und industriell gut entwickelt seien und bei Bemühungen aller Staaten kein Grund zur Sorge bestehe. Das Corona-Virus habe einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Europäischen Union, allerdings sollte man die derzeitigen Umstände weniger als Untergang, sondern mehr als Chance sehen, denn neuartige Probleme setzten neuartige Lösungen voraus. Somit könnte man die aktuelle Situation als Zeit des Umbruchs und Umdenkens, auch innerhalb der Europäischen Union, bezeichnen.

Nach dem überzeugenden Impulsreferat beantwortete Prof. Jäger geduldig, wertschätzend und begeisterungsfähig die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler, die sich im Laufe des Vortrags ergeben hatten. Entsprechend positiv waren die Rückmeldungen der jungen Erwachsenen, der Fachkolleginnen und Fachkollegen sowie der Organisatoren, die das virtuelle Experiment auch aufgrund der funktionstüchtigen Technik als Erfolg bezeichneten. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung digitalisierte Schule getan.

 

Text: Sophie Lubbe
Foto: Dr. Salzig

Tanzen gegen Corona – DS am GSG

 

 

Am 11. Dezember wurden in Frankfurt an der Goethe – Universität die Sieger der 35. Und 36. Runde des Experimentalwettbewerbs „Chemie – mach mit“ geehrt.

Vom Gustav-Stresemann-Gymnasium haben in der Altersklasse „Frühstarter“

Anlee Romanenko, Tara Ponwitz, Isabelle Schoenewolf, Jennifer Busenius und Theresa Benner jeweils einen dritten Platz belegt. Sofia Happe und Leni Buda wurden sogar mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Neben einer Urkunde vom Hessischen Kultusministerium gab es einen Büchergutschein sowie ein Becherglas mit Spatel und Indikatorpapier. Die ersten Sieger erhielten noch zusätzlich eine Uvex-Schutzbrille, was die Kinder sehr begeisterte, da die größtenteils alten und unansehnlichen Schutzbrillen aus den Chemieräumen in der Schule regelmäßig für Diskussionen sorgen.

 

Es gibt pro Jahr zwei Runden dieses Wettbewerbs, deren Sieger in einer gemeinsamen Veranstaltung im Dezember geehrt werden. In diesem Jahr nahmen insgesamt 1040 Schülerinnen und Schüler daran teil und es wurden 73 Arbeiten mit einem Preis ausgezeichnet.

Die Schülerinnen des Gustav-Stresemann-Gymnasiums haben im Rahmen der Nawi- AG Klasse 5/6 unter der Leitung von Marion Haase zum Thema „Zauberhafte Farben“ (Runde 36) geforscht. Dabei haben sie u.a. das Geheimnis der Magic-Stifte und vor allem das des Magic-Pens gelüftet und sogar eine eigene Zaubertinte entwickelt.

Nach der Preisverleihung wurde den Anwesenden noch ein eindrucksvoller Experimentalvortrag zum Thema „Goethe und die Farben“ geboten, der noch mehr Lust auf Chemie gemacht hat.

„Chemie – mach mit“ ist ein Experimentalwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I der Goethe-Universität Frankfurt in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium, dem Fonds der Chemischen Industrie und dem Förderverein der Internationalen Chemieolympiade. Die Aufgaben können alleine oder in einem Team bis maximal drei Schüler/innen bearbeitet werden.

Text verfasst von Marion Haase

„Menschenrechte statt rechte Menschen“ – UNESCO-AG setzt Zeichen gegen Rechts


Wenige Tage nach dem rassistischen Anschlag in Hanau, dem neun Menschen mit ausländischen Wurzeln zum Opfer gefallen sind, war es den 25 Schülerinnen und Schülern, die an der UNESCO-AG des Gustav-Stresemann-Gymnasiums teilnehmen, ein wichtiges Anliegen, ihre Solidarität mit den Betroffenen zum Ausdruck zu bringen und sich gleichzeitig gegen jede Form von Rassismus, Gewalt und Diskriminierung auszusprechen.

Unter der Überschrift „Menschenrechte statt rechte Menschen“ erarbeiteten sie selbstständig Plakate, auf denen sie Begriffe und Gedanken notierten, die ihnen in Bezug auf das Attentat einfielen, wie z. B. „Rassismus ist eine spezifische Form von Seelenblindheit“, „Frieden“, „Menschlichkeit“ oder „Wir sind für Respekt“.

Als anerkannte UNESCO-Projektschule und als Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage versteht sich das Gustav-Stresemann-Gymnasium als Lernort, in dem Demokratiebildung eine zentrale Rolle spielt, um zu einer Kultur des Friedens innerhalb und außerhalb des Schullebens beizutragen. Deshalb wird der Opfer des Anschlags auch im Rahmen einer Schweigeminute der gesamten Schulgemeinde gedacht.

Frankfurter Erklärung der UNESCO-Projektschulen in Deutschland

Bei der turnusmäßigen Sitzung des Netzwerks der UNESCO-Projektschulen am 27./28. Februar 2020 in Frankfurt am Main wurde folgende Erklärung einstimmig verabschiedet:

Die UNESCO-Projektschulen in Deutschland verurteilen angesichts der rechtsextremen Gewalttaten gegen Bürgerinnen und Bürger jegliche Verstöße gegen die Menschenrechte und gegen die grundlegenden Werte unserer Demokratie, denen wir als UNESCO-Projektschulen in besonderem Maße verpflichtet sind.

In der derzeitigen Situation appellieren wir an alle, sich aktiv für die Aufrechterhaltung der Grundrechte für alle einzubringen und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einzustehen.

Die Demokratie-, Friedens- und Menschenrechtsbildung ist die Grundlage des schulischen Lebens und Arbeitens. Die UNESCO-Projektschulen stehen mit ihrem ganzheitlichen Ansatz für Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit. Zum pädagogischen Profil gehören die historisch-politische und rassismuskritische Bildungsarbeit essenziell dazu.

 

 

 

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Unterwegs im Auftrag der Demokratie

Vom 17.9. bis zum 20.9.2019 fand in Bad Hersfeld in der Jugendbildungsstätte am Frauenberg die Demokratiewerkstatt (DW) mit Schüler*innen hessischer UNESCO-Projektschulen statt. Der Titel der Veranstaltung lautete:

 

UNTERWEGS IM AUFTRAG DER DEMOKRATIE

70 Jahre Grundgesetz – Eine Demokratiewerkstatt – In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk der hessischen UNESCO-Projektschulen

 

Im Programmflyer zu der Veranstaltung wurde Inhalt und Ausrichtung der DW näher beschrieben:

In diesem Jahr wird das Grundgesetz 70 Jahre alt. Es ist die Grundlage unseres Staates, unseres Zusammenlebens –Was hat sich am Grundgesetz bewährt? Und kann es die notwendige Bindekraft für eine offene Gesellschaft entfalten? Welche Wegweisungen und Gestaltungsimpulse gehen vom Grundgesetz für eine starke Demokratie aus? In Workshops, im Projektlabor und im Gespräch mit politischen Gästen geht es um das, was eine lebendige Demokratie heute braucht und was junges Engagement noch wirkungsvoller macht.

Ziel der Veranstaltung war es, über die Bedeutung des Grundgesetzes (GG) als Basis unserer Demokratie nachzudenken und zu diskutieren. Auf die Frage, wie der demokratisch-freiheitliche Gedanke der Verfassung sich unter dem Eindruck aktueller gesellschaftlicher und politischer Ereignisse Rechtspopu-lismus und –terrorismus, Spaltung der Gesellschaft, Parteienverdrossenheit, Fridays For Future etc.) und  auch in Zukunft behaupten kann sollten gemeinsam Antworten gefunden werden.

 

 

Den Auftakt der DW bildete quasi der hessische Demokratietag, der in diesem Jahr unter dem Motto: „Wir sind Demokratie“ im Engelsburg-Gymnasium Kassel stattfand. Einige der teilnehmenden Schüler*innen an der DW nahmen auch am Demokratietag teil. Am Abend des 17.09. begann dann mit einem festlichen Auftakt im Kasseler Rathaus die Fachtagung zur Demokratiebildung der UNESCO-Projektschulen Deutschland, mit Grußworten durch Kultusminister Alexander Lorz und der Kulturdezernentin der Stadt Kassel, Susanne Völker. Es schloss sich ein sehr interessantes Gespräch mit Roland Jahn, dem Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen an. Im Anschluss ging dann die Reise nach Bad Hersfeld zum Beginn der DW. Der Dienstagabend diente dazu, das Haus, einander und das Programm der DW näher kennenzulernen.

 

 

Am Mittwoch, den 18.9., fand nach Impulsen zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch über die Erwartungen und ersten Gedanken zur DW, mit einem kurzen Power Point Vortrag, anhand von Plakaten und Bildern und Ausschnitten aus Politiksendungen und Youtube-Videos eine Einführung in die Geschichte und Aktualität des Grundgesetzes (GG) statt. Exemplarisch entspann sich eine Diskussionsrunde darüber, welche Bedeutung der Art.1 für das GG und das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft hat. Im Anschluss daran wurden die Gesprächsimpulse in Workshops aufgenommen und vertieft. Die Schüler*innen konnten sich in einen Workshop einwählen und blieben in diesem bis zum Abendessen.

 

Workshops:

  1. # Art. 1 Menschenwürde – Poetry Slam (eigene Texte zu Art. 1 und anderen Artikeln des GG verfassen
  2. # Art. 2 Persönlichkeitsrechte Escaperoom zur Digitalen Demokratie (gemeinsam einen Escaperoom lösen und im anschl. Gespräch Themen zu digitalen Selbstbestimmung, Demokratie und Internet und Fake News aufnehmen 
  3. # Art 5:Presse – Meinungsfreiheit (Wie wichtig ist Meinungsfreiheit und eine freie Presse in einer Demokratie? Eine eigene Presseerklärung vorbereiten
  4. # Art.5: Meinungsfreiheit – Menschenwürde : Hate-Speech (Wie begegne ich Hass im Netz? – Welche Gefährdung geht davon für die Demokratie aus? Wie stehen sich Art. 2 und Art. 5 gegenüber?
  5. 70 Jahre Grundgesetz – Trickfilme gestalten (Mit kreativen Methoden ausgewählte Inhalte des GG bearbeiten)

 

Der Abend sollte dann eigentlich unter dem Motto : „Unterwegs im Auftrag… ungewöhnliche Einblicke ins Grundgesetz“ stattfinden und Impulse vom Tag in einem Improvisationstheater aufnehmen. Leider erschien die Schauspielerin vom Improtheater nicht. Stattdessen wurde der Abend dann von den Schüler*innen gestaltet mit Einblicken aus den Poetry-Slam-, Hatspeech- und Trickfilmworkshops und beeindruckenden Gesangs- und Musikeinlagen seitens der Jugendlichen.

Am Donnerstag, dem 19.09., wurden nach kurzen Rückblicken und – meldungen aus den Workshops 10 Lernstationen zum Grundgesetz mit dem Zitat von  Bundesverfassungsrichter Peter Müller „Das Demokratiemodell des Grundgesetzes ist ein Mitmachmodell, kein Zuschauermodell“ vorgestellt.

Lernstationen waren zum Beispiel: „Was bedeutet das Grundgesetz für mich? Ein Acrostychon mit dem Wort Grundgesetz gestalten“  –  „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen… Wo hört freie Meinungsäußerung auf und fängt das Recht auf Unversehrtheit der Person an?“  –  „Wo könnt ihr aktuell mitbestimmen? Wahl ab 16? Was wünscht Du Dir an Mitbestimmungsregelungen?“  – „Spielerisch: Was fördert Demokratie, wo lauern Gefahren für die Demokratie?“ – „Ich habe ein Recht auf… – Eine Fotoaktion zum GG“.

 

Eine Podiumsdiskussion widmete sich am Nachmittag der Frage: 70 Jahre Grundgesetz – Für welche Demokratie sind wir unterwegs?  Verschiedene Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft stellten sich den Fragen einiger Jugendlicher und diskutierten mit Ihnen u.a. engagiert zu den Themen „Welche Gefahren gehen für unsere Demokratie von Rechtspopulismus und –radikalismus und Antisemitismus aus?“ – „Wie umgehen mit „Anti-Demokraten“, Hate-speech im Internet und verfassungsfeindlichen Angriffen auf der Straße? Was heißt das für Zivilcourage?“ „Wie viel zivilen Ungehorsam verträgt eine Demokratie?“ – „Kann das GG für aktuelle Fragen und Probleme angemessene Weisungen geben?“. Am Abend stand dann die Teilnahme am kulturellen Fest der Fachtagung zur Demokratie-Bildung der UNESCO-Projektschulen in der Jugendkulturkirche Kassel auf dem Programm.

 

Die Tagung endete am Freitag, den 20.09., mit einer Stadtführung durch Bad Hersfeld auf den Spuren von zivilgesellschaftlichem und demokratischem Engagement und mit einer ausführlichen Feedbackrunde. Fazit: Viele Schüler*innen bemerkten, das sie viel dazugelernt, neue Einblicke bekommen und Mut für das eigene Engagement bekommen hätten. Dem GG merke man seine 70 Jahre nicht an, es müsse aber auch ernst genommen und dürfe nicht verwässert werden, meinten die Schüler*innen. Eine Gefahr sahen sie im Rechtspopulismus, aber auch bei anderen Parteien als der AfD, dass das GG nur als Feigenblatt diene, aber in vielen Belangen nicht ernst genommen würde. (In Fragen des Asyls zum Beispiel oder aktuell im Umgang mit Fridays for Future). Gerade bei den teilnehmenden Jugendlichen, die erst seit einigen Jahren oder kurzer Zeit hier leben herrschte die Anerkennung dafür vor, dass sich die Bundesrepublik Deutschland eine solche Verfassung gegeben habe, die auch heute noch so wichtig und wirksam sei. Insgesamt fiel allen das sehr gute und respektvolle Miteinander auf …ein Stück gelebter Demokratie.

 

 

 

Hier geht es zu den Videos, die im Rahmen der Demokratiewerkstatt entstanden sind: http://www.punktmagazin.de/themen/demokratie.html

_________________

Text: Uwe Jakubczyk
Fotos: Sabine Weiss

„Menschenrechte – mit Füßen getreten“

Zum diesjährigen Internationalen Tag der Menschenrechte hatte sich die UNESCO-AG des Gustav-Stresemann-Gymnasiums eine ganz besondere Aktion ausgedacht. Um auf die in vielen Regionen der Welt zu beklagenden Rückschritte in der Menschenrechtspolitik aufmerksam zu machen, planten und realisierten die 28 Schülerinnen und Schüler unter der Leitung ihres Lehrers Herrn Dr. Salzig das Projekt „Menschenrechte – mit Füßen getreten“: sie schnitten 

aus buntem Papier zahlreiche übergroße Fußabdrücke aus, die sie anschließend mit Schlagworten zum Thema Menschenrechte versahen. Dazu hatten die Jugendlichen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte zurate gezogen, aus der sie Begriffe wie „Freiheit“, „Solidarität“, „Folterverbot“, „Asylrecht“ oder „Recht auf Bildung“ herausarbeiteten.

Die beschrifteten Fußabdrücke befestigten die AG-Teilnehmer anschließend auf dem Boden des Eingangsbereichs und auf den Stufen des Treppenhauses der Schule, also in einem Bereich, der tagtäglich von besonders vielen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern durchschritten wird. Die Fußspuren führten zu verschiedenen Informationstafeln mit vielfältigem Material zum Thema Menschenrechte. So hatten z. B. die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c im PoWi-Unterricht auf kreisrunden Karten ihnen besonders wichtige Menschenrechte notiert und dazu individuell Stellung bezogen; weiterhin waren die komplette Allgemeine Erklärung der Menschenrechte auf einem großen Plakat abgebildet und Leporellos mit Argumenten gegen Folter und für eine humane Flüchtlingspolitik zu sehen.

Schon am nächsten Tag zeigte sich, dass die Aufmerksamkeit, die die UNESCO-AG mit der Aktion bei der Schulgemeinde für das wichtige Thema Menschenrechte wecken wollte, tatsächlich erzielt wurde: Die Fußabdrücke mit den Schlagworten waren bei vielen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern Gesprächsthema, das auch Eingang in den Unterricht unterschiedlicher Fächer fand und als Ausgangspunkt für eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Menschenrechten diente.

Das Projekt am Internationalen Tag der Menschenrechte war der vorläufige Höhepunkt weiterer Aktivitäten zu dem Thema am Gustav-Stresemann-Gymnasium. So werden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe an dem Briefmarathon von Amnesty International beteiligen, in dessen Rahmen sie sich für die Freilassung von zu Unrecht verfolgten, verhafteten oder bedrohten Menschen einsetzen.


Text und Fotos: Dr. Johannes Salzig

 

MINT-Schwerpunkt am Gustav-Stresemann-Gymnasium

 

Naturwissenschaftliche Berufe sind mitunter das Zahnrad unserer modernen Gesellschaft. Die Entwicklung neuer, innovativer Produkte und der damit einhergehende Fortschritt bringt uns nicht nur hierzulande Wohlstand und Sicherheit, sondern führt auch zu einer verbesserten Lebensqualität. Dabei versuchen Berufsgruppen wie Mathematiker, Biologen, Chemiker, Physiker, Ingenieure oder Mediziner nicht nur die Natur mit allen ihren Facetten zu erforschen, sondern auch Lösungen für aktuelle und zukünftige Probleme wie den Klimawandel zu finden.

 

Das Gustav-Stresemann-Gymnasium hat es sich daher zum Ziel gemacht, Schülerinnen und Schüler für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu begeistern bzw. naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler in den MINT-Bereichen mit Hilfe eines breiten Angebots stärker zu fördern. 

 

Auch das experimentelle Arbeiten im Regelunterricht stellt einen integrativen Bestandteil unseres MINT-Konzepts dar. Dies ermöglicht es unseren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in naturwissenschaftliche Arbeitsvorgänge zu erhalten und vermittelt ihnen Kompetenzen, die über den gewohnten Unterricht hinausgehen.

 

Die richtige Ausstattung ist uns wichtig! Daher verfügen unsere Naturwissenschaftsräume neben gut sortierten Sammlungen über internetfähige ActiveBoards und Dokumentenkameras, die uns beim Forschen und Entdecken helfen. Natürlich können unsere Schülerinnen und Schüler auch von einer Microsoft Kooperation profitieren, die ihnen nicht nur das aktuellste Betriebssystem zur Verfügung stellt, sondern auch immer eine aktuelle Office-Version garantiert.
Abgerundet wird unser Konzept durch Kooperationsverträge mit der Firma Weidemann GmbH (Standort Flechtdorf) und Continental GmbH (Standort Korbach), die zum einen über MINT-Berufe in den Berufsorientierungswochen informieren, aber auch jährlich interessierte Praktikumsstellen an interessierte Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe vergeben. Des Weiteren werden unsere Schülerinnen und Schüler der Oberstufe voraussichtlich ab dem Jahr 2017 die Möglichkeit haben, an einem Schnupperstudium der Universität Kassel teilzunehmen.

 

03.09.2018, geschrieben von M. Rüsseler

 

MINT-Koordinator

Chemie

Physik/

Mathematik

Informatik
   

Elternvertreter

Am Freitag, den 22.November 2019 wurde das Gustav – Stresemann -Gymnasium als „Digitale Schule“ ausgezeichnet.

 

Das Gustav-Stresemann-Gymnasium versteht das Zertifikat der „Digitalen Schule“ als wichtige Ergänzung zum Zertifikat der „MINTfreundlichen Schule“, welches es schon seit 2017 innehat, und als Bestätigung des Engagements, die Digitalisierung im Unterricht auch besonders in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik) umzusetzen. Beispielsweise wird in Mathematik bereits häufig mit dem Lerntool „Bettermarks“ gearbeitet und auch in den anderen Fächern halten Lernapps Einzug, besonders nach der Anschaffung von zwei mobilen Tabletkoffern.

 

(geschrieben von Marion Haase)

 

Bei der Veranstaltung, zu der die K+S Aktiengesellschaft in Kassel eingeladen hatte, wurden 11 hessische Schulen als „Digitale Schule“ geehrt. Das Signet ermöglicht es, durch einen Kriterienkatalog Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei einer entsprechenden Profilbildung kann von einer „Digitalen Schule“ gesprochen werden. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Module, die alle von den Schulen nachgewiesen werden:

 

1. Pädagogik & Lernkulturen
2. Qualifizierung der Lehrkräfte
3. regionale Vernetzung
4. Konzept und Verstetigung
5. Technik und Ausstattung.

 

Die Module sind orientiert an der KMK-Strategie „Digitale Bildung“ und wurden von Fachexperten und Wissenschaftlern der o.g. Verbände entworfen. Die Ehrung „Digitale Schule“ ist wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig.

 

Alle Schulen wurden heute für ihre Schwerpunktsetzungen ausgezeichnet.

 

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Berlin steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär.

 

Prof. Dr. Hannes Federrath, Präsident der Gesellschaft für Informatik: „Eine von Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung geprägte Welt bedarf eines umfassenden Bildungsverständnisses, das technische, gesellschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven gleichermaßen miteinbezieht. Die Auszeichnung ‚Digitale Schule‘ reflektiert diesen Ansatz. Wir danken den vielen Bildungsexpertinnen und -experten für die Begutachtung der zahlreichen Bewerbungen. Es ist erfreulich zu sehen, wie viele Lehrkräfte und Schulleitungen mit ihrem Engagement dazu beitragen, das von uns ausgezeichnete Bildungsverständnis zu etablieren.“

 

„Die ausgezeichneten Schulen öffnen sich stärker und stärker für Informatische Bildung und die Digitalisierung. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, haben wir die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet wollen wir das Engagement all der Schulleitungen und Lehrkräfte würdigen und bestärken, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen“, sagt Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

 

(Text von Benjamin Gesing, MINT Zukunft schaffen e.V.)

BETRIEBSPRAKTIKUM AM GSG

 

Mittelstufenpraktikum

Jahrgangsstufe 10

zwei Wochen vor den Herbstferien

(regional)


 

Oberstufenpraktikum

Jahrgangsstufe Q2

zwei Wochen vor den Osterferien mit freiwilliger Verlängerungsmöglichkeit um eine Woche in die Osterferien hinein

(regional, überregional*, international*) 
*Anträge auf überregionale und internationale Praktika bitte über Manuela Salzig an die Schulleitung richten

Schwerpunkt UNESCO

Landeskoordination

UNESCO-Projektschule

Nachhaltigkeit lernen

12. Hessischer Demokratietag und UNESCO-Demokratiecamp

Eine knappe Woche werden sich Schülerinnen und Schüler des Gustav-Stresemann-Gymnasiums mit dem Thema „Demokratie“ auseinandersetzen.

 

Den Auftakt bildet der 12. Hessische Demokratietag am 17. September im Engelsburg-Gymnasium in Kassel, der bereits seit vielen Wochen ausgebucht ist. Über 300 Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen werden sich in unterschiedlichen Workshops mit der Frage auseinandersetzen, was Demokratie für sie bedeutet.

 

Den Teilnehmer*innen wird am Demokratietag viel geboten. So steht ein Escape Room ebenso auf dem Programm wie ein Workshop des Netzwerks Toleranz Waldeck-Frankenberg, mit dem das GSG seit Jahren erfolgreich kooperiert, ein DS-Kurs mit dem GSG-Lehrer Matthias Pflüger, ein Auftritt des syrischen Pianisten Aeham Ahmad sowie ein Besuch des hessischen Kultusministers Prof. Lorz uvm.

 

 Flyer_12_Demokratietag

 

Der Demokratietag dient auch als Auftaktveranstaltung für die UNESCO-Fachtagung 2019, die im Anschluss an den in Kassel stattfindet.

 

So werden auch die Schüler*innen des Gustav-Stresemann-Gymnasiums an der Eröffnungsveranstaltung der Fachtagung der UNESCO-Projektschulen im Kasseler Rathaus teilnehmen. Der Schulsprecher des GSG, Til Reuter, wird mit anderen Schüler*innen der hessischen UNESCO-Projektschulen nach dem Empfang ein Podiumsgespräch mit Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, führen. 

 

Anschließend ziehen die Schüler*innen des GSG weiter in ein Demokratiecamp, das parallel zu der Fachtagung in Bad Hersfeld stattfindet. Vom 17. bis 20. September veranstaltet das Landesnetzwerk der UNESCO-Projektschulen in Hessen in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Hofgeismar ein mehrägiges Demokratiecamp für 50 Schülerinnen und Schüler der 20 hessischen UNESCO-Projektschulen unter dem Titel „Unterwegs im Auftrag der Demokratie! 70 Jahre Grundgesetz – Eine Demokratiewerkstatt“. 

 

Neben der Auseinandersetzung mit einzelnen Grundgesetzartikeln und der Frage, was das Grundgesetz mit uns persönlich zu tun hat, wird es bei dem Demokratiecamp auch um aktuelle Fragen nach der Demokratie im digitalen Raum, Meinungsfreiheit und Privatsphäre und aktuelle Bedrohungen wie z.B. Hate Speech gehen. Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler aus einzelnen Workshops unserer Veranstaltung sollen am 19. September abends beim kulturellen Abend der Bundestagung der UNESCO-Projektschulen in der JugendKultur-Kirche Kassel präsentiert werden. 

 

Die Veranstaltung wird von dem Hessischen Kultusministerium, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Gesellschaft der Freunde und Förderer der UNESCO-Projektschulen gefördert.

 

 

Danke für Ihr Interesse am Verein der Förderer, Freunde und Ehemaligen des Gustav-Stresemann-Gymnasiums.

Wir haben auf Sie gewartet!

Der Förderverein kann jede erdenkliche Unterstützung brauchen. Spendengelder und Mitgliedsbeiträge kommen direkt bei den Schülerinnen und Schülern an.

Im Sommer 2020 hat der Förderverein eine weitere Sonnenliege auf dem Schulhof aufbauen lassen. Nun laden 3 großzügige Liegen zum verweilen und relaxen ein.
DANKE an alle Spender und Mitglieder!

 

In diesem Frühjahr (2021) wurde der Schulhof mit 6 Tischen mit integrierten Bänken ausgestattet. Eine Garnitur hat der Förderverein bezahlt.
DANKE an alle Spender und Mitglieder!

 

Im Zuge der Coronapandemie hat unsere Schule viele Klassenräume mit CO2 Ampeln ausgestattet. Der Förderverein hat die Hälfte der Kosten getragen.
DANKE an alle Spender und Mitglieder!

 

2018 war ein sehr heißer Sommer. Die SchülerInnen mussten auch bei Temperaturen bis 38 Grad durchhalten. Der in 2017 vom Förderverein angeschaffte Wasserspender war GOLD wert. Täglich kostenloses kühles frisches Wasser zu trinken half den SchülerInnen durch den Tag. 
Die Kosten für Wartung und Kohlensäure übernimmt der Förderverein.
DANKE an alle Spender und Mitglieder!

Die Sonnenliege auf dem Schulhof ist bei gutem Wetter sehr begehrt. Zum Relaxen genau das Richtige für alle Altersstufen. Diese Liege hat der Förderverein angeschafft.
DANKE an alle Spender und Mitglieder!

Den neuen Kicker hat der Förderverein sogar von einem regionalen Anbieter kaufen können. Das ist ein Superding und wird gerne für ein Spielchen in den Pausen genutzt.
DANKE an alle Spender und Mitglieder!

Der Tanzboden für die Aufführungen vom Darstellenden Spiel ist sehr professionell. Der Förderverein hat diesen gern für die Fachschaft bezahlt.
DANKE an alle Spender und Mitglieder!

Der komplette Satz „Cajons“ (dies ist ein Musikinstrument) wurde vom Förderverein bezahlt.
DANKE an alls Spender und Mitglieder!

Der größte Teil der Musikinstrumente des Gustav-Stresemann-Gymnasium wurde von dem Förderverein angeschafft.
DANKE an alls Spender und Mitglieder!

Bücher für die Schulbibliothek, Materialien für die Fachschaften und vieles mehr wird vom Förderverein finanziert.
Diese Webseite wurde ebenfalls vom Förderverein mitfinanziert.
DANKE an alls Spender und Mitglieder!

Damit wir weiter für die SchülerInnen da sein können und das Lernen und Lehren sowie die Pausen angenehm machen dürfen, benötigen wir SIE!

Machen Sie mit. Der Mindestbeitrag pro Jahr ist 20,- Euro. Sie sehen, dass Sie mit dem Beitrag viel GUTES tun können.

Wir freuen uns auf SIE!


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Wechsel der Spitze des Fördervereins

Stand 2019/2020


Neue Vorsitzende des Fördervereins des Gustav-Stresemann-Gymnasiums freut sich auf die neue Herausforderung

 

 

Der Verein der Freunde und Förderer des Gustav-Stresemann-Gymnasiums in Bad Wildungen hat eine neue Vorsitzende. Anke Arnoldt betreut seit April 2019 dieses Amt und tritt so in die Fußstapfen der ehemaligen Vorsitzenden Sonja Trawalley-Wurthmann. In den letzten 5 Jahren konnte der Verein über Spenden und Mitgliedsbeiträge Anschaffungen für die Schüler im Wert von über 30.000 Euro möglich machen. Hierunter fallen vor allem die Musikinstrumente, der Wasserspender, die Sonnenliegen auf dem Schulhof, die ActiveBoards und die vielen anderen Lehrmittel und kleinen Dinge, die das Schulleben schöner machen. Zuletzt war es der Vorsitzenden möglich in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter einen Mitarbeiter in einer Arbeitsgelegenheitsmaßnahme für fast 2 Jahre zu beschäftigen mit dem Erfolg, dass dieser nun eine Ausbildung beginnen wird.


Frau Arnoldt freut sich darauf die vielseitigen Unternehmungen des Fördervereins fortzuführen und  lädt schon jetzt alle Ehemaligen recht herzlich zu dem Ehemaligentreffen am 14.09.2019 ab 11.00 Uhr in die Aula des Gustav-Stresemann-Gymnasiums ein.

GSG-Kinder-Campus 2019

 

Bitte Beachten Sie: Der Kurs Chemie: Komm ins HOG-GSG ist bereits ausgebucht!

 

Zauber und Magie

 

Ein Projekt des Gustav-Stresemann-Gymnasiums in Bad Wildungen in der Zeit vom 05. bis 08. August 2019

  • Neun 4-tägige Workshops für jeweils 10 bis 15 bzw. 20 Kinder (4. bis 7. Klassen, d. h. jetzige 3. bis 6. Klassen)
  • Montag, den 05. August 2019 bis Donnerstag, den 08. August 2019, jeweils 9.00 – 13.00 Uhr (mit Mittagessen)
  • Abschließende Präsentation der Ergebnisse am Donnerstagnachmittag

 

IDEE

In der letzten Woche der Sommerferien verwandeln wir die Schule in eine zauberhafte Akademie, in einen Ort der Wissensproduktion, der Neugier und Kreativität. Schule zauberhaft anders!

 

ZIEL

…ist die individuelle Förderung von Interessen und besonderen Begabungen der Kinder in Bereichen, die im klassischen Curriculum nicht angeboten werden. Hier bekommen sie die Gelegenheit ihrer Neugierde freien Lauf zu lassen, Fragen zu stellen und dabei auch an ihre Grenzen zu stoßen. Sie erfahren, dass Wissenschaft ein fortwährender Denk-Prozess ist, der sich in den jeweiligen Anwendungsformen niederschlägt.

 

HINTERGRUND

für unser Vorhaben ist die Erfahrung, dass Schülerinnen und Schüler mit besonderen Interessen und Begabungen in bestimmten Fachgebieten über das schulische Angebot hinaus gern gefordert werden. Vor etwa sieben Jahren wurden unsere Bemühungen, Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, mit dem Gütesiegel für Begabtenförderung vom Hessischen Kultusministerium ausgezeichnet.

 

ZIELGRUPPEN

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler unserer Schule wie auch an Kinder der benachbarten Grundschulen. Dies erfolgt in bester Tradition, denn die Mathematik – AG ist seit Jahren bereits schulformübergreifend angelegt.

 

KOOPERATIONSPARTNER

Nationalpark Kellerwald, Biologie mit Frau Stefanie Schaub.

 

ANMELDUNG

Die Anmeldung erfolgt mittels des beigefügten Anmeldeabschnitts bis zum 19.05.2019. Die Belegung der Kurse erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen. Sollte in dem gewählten Kurs kein Platz mehr frei sein, so werden Sie benachrichtigt. Ihr Kind hat automatisch einen Platz in dem gewünschten Kurs, wenn keine Absage erfolgt.

 

KOSTEN

Dank der Unterstützung durch das Kultusministerium wird die Kursgebühr inklusive Mittagessen und Materialien 30, – Euro betragen. Die Kursgebühr ist am 05.08.2019 zu entrichten.

 

Das Programm können Sie dem angehängten Flyer entnehmen: 

 

Bitte die Anmeldung bis zum 19.05.2019 senden an:

Gustav-Stresemann-Gymnasium, Stresemannstrasse 33, 34537 Bad Wildungen

poststelle@gym.badwildungen.schulverwaltung.hessen.de 

 


 

Presseartikel

Auf zum Kinder-Campus des Gustav-Stresemann-Gymnasiums!

05. bis 08. August 2019

 

Das Gustav-Stresemann-Gymnasium bietet in der letzten Woche der Sommerferien besonders interessierten Kindern, die zurzeit die 3. oder 4. Klassen der Grundschule bzw. die 5. oder 6. Klassen einer weiterführenden Schule besuchen, spannende Kurse beim Kinder-Campus mit dem diesjährigen Motto „Zauber und Magie“ an. Es kann aus zehn praktisch orientierten und kreativ gestalteten Kursen gewählt werden. Dabei reicht das Angebot von „Film ab“ über Zauberei bis zum Klettern.

 

Im Fokus der Kurse stehen neben der praktischen Arbeit das gemeinsame Lernen und die Freude am Forschen und Entdecken. Am Ende können die Ergebnisse ausgestellt und von Familie und Freunden bestaunt werden. Ein Highlight hierbei wird der Kurzfilm vom „Film ab“ Workshop sein, der die Tage filmisch festhält.

 

In jedem Kurs werden die Kinder von einem qualifizierten Team aus Lehrern, Pädagogen, Künstlern und Schülern von 9:00 – 13:30 Uhr betreut.

 

Das GSG freut sich auf den Kinder-Campus 2019.

 

 

Kursangebot 2019

Biologie: Der Boggel- das geheimnisvolle Wesen aus dem Buchenwald

Kunst: Textildruck

Informatik: Calliope Mini Programmieren

Informatik: Robotik Lego

Literatur und Kunst: Zauberhafter Tanz der Farben

Film ab!

Klettern

Musik: Mini Revue – „it´s magic“

Chemie: Komm ins HOG-GSG und reise mit uns in die Zauberwelt von Harry Potter (bereits ausgebucht)

Magie: Fire meets magic

Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher diskutiert mit Schülern des GSG über die Europawahl

 

Nachdem das Europäische Parlament keine 24 Stunden zuvor der gerade bei jungen Menschen äußerst unbeliebten Urheberrechtsreform zugestimmt hatte, besuchte Esther Dilcher, Bundestagsabgeordnete für Waldeck und Kassel-Land, das Gustav-Stresemann-Gymnasium, um mit Schülerinnen und Schülern der Q2 über Europa zu diskutieren. Die Politikerin war der Einladung der Fachschaft Politik und Wirtschaft der Schule unter der Leitung von Herrn Dr. Johannes Salzig gefolgt und stellte sich in der Aula den zuvor von einem Schülerteam gesammelten Fragen zu den Themenbereichen Brexit, Migration, Populismus, Umweltschutz, Reformen, Demokratiedefizit und Urheberrechtsreform. 


Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Iris Blum übernahmen die Schülerinnen Melissa Meng, Ani Antonyan und Lolita Peil die Moderation und führten souverän und gut vorbereitet durch die folgenden 90 Minuten. Im Zuge der Veranstaltung mit dem Titel „Europawahl 2019 – Schicksalsjahr für Europa?!“ wurde schnell deutlich, dass viele der über 100 anwesenden jungen Erwachsenen insbesondere die Verabschiedung des Artikels 13 bzw. 17 der Richtlinie über die Lizenzierungspflicht und Uploadfilter scharf verurteilen, weil sie eine Kontrolle und Zensur des Internets befürchten. Frau Dilcher begegnete diesen Bedenken der Schüler sehr verständnisvoll und erklärte, dass sie es selbst für besser gehalten hätte, als Reaktion auf die anhaltenden Proteste gegen das Gesetzesvorhaben noch einmal inhaltlich über den Artikel zu verhandeln. 


Ähnlich emotional wurde das Thema des Umgangs mit populistischen Parteien diskutiert, die bei der bevorstehenden Europawahl ihre Stimmenanteile im Parlament wohl deutlich ausbauen werden. Frau Dilcher berichtete in diesem Zusammenhang von den Erfahrungen mit der AfD im Deutschen Bundestag, die die Politiker der etablierten Parteien vor neue Herausforderungen stelle und Fragen des Umgangs aufwürfen. Ein Schüler aus dem Plenum fragte kritisch nach, wie genau denn nun die Strategie der SPD aussehe, den Populisten im parlamentarischen Betrieb zu begegnen, woraufhin die gelernte Juristin zugestehen musste, dass es keine einheitliche Linie gebe. Gerade diese entwaffnende Ehrlichkeit, nicht für alle komplexen politischen Probleme eine einfache Lösung zu haben, spricht für die Authentizität der Politikerin, die seit 2017 im Bundestag sitzt. 


Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass auch nach dem offiziellen Ende in kleinerer Runde weiter diskutierte wurde und diejenigen Schüler, die sich zuvor besonders stark in die Aussprache eingeschaltet hatten, von Frau Dilcher eingeladen wurden, sich mit ihren Anliegen jederzeit an sie zu wenden und ein Praktikum bei ihr zu absolvieren, was auf großes Interesse bei den Jugendlichen stieß. 
Für die Teilnahme an der Protestbewegung „Fridays for Future“, die auch die Schulgemeinde des Stresemanngymnasiums als UNESCO-Projektschule bewegt, äußerte Esther Dilcher Verständnis, lobte das gesellschaftspolitische Engagement der Jugendlichen und plädierte für mehr Flexibilität der Lehrkräfte im Umgang mit der Verletzung der Schulpflicht.

 

Insgesamt zeigte sich, dass anderthalb Stunden nicht ausreichen, um die Herausforderungen, vor denen die Europäische Union steht, auszudiskutieren. Gleichwohl bestätigte die hohe Beteiligung der Schüler, wie wichtig es ist, politische Vertreter an die Schulen zu holen, um einen Austausch zu ermöglichen und junge Menschen zur aktiven Partizipation zu ermutigen.

 

 

Text: Dr. Johannes Salzig

Fotos: Hayaa Khan, Wiona Reisse

 

Du möchtest teilnehmen?

 

Ansprechpartner: Herr N. Weiler (Kontakt)

 


 

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Besuch aus dem Land des Handball-Weltmeisters

 

Zum vierten Mal besuchten Schülerinnen und Schüler des Gustav-Stresemann-Gymnasiums aus Bad Wildungen Ende Januar ihre Partnerschule Gymnasium Herning in Dänemark und feierten dieses Jahr sogar gemeinsam den Sieg der dänischen Mannschaft beim Finale der Handball-Weltmeisterschaft. Nun erfolgt der Gegenbesuch der dänischen Schule.

 

Dieses Mal startete der Austausch mit einem besonderen Highlight! Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler als auch Lehrer haben gemeinsam den dänischen Sieg bei der Handball-Weltmeisterschaft gefeiert. „Wir waren beim Finale in Herning quasi live dabei, wir haben in den Familien gemeinsam das Spiel geschaut. Die Stimmung in der Stadt war toll! Nur ein Finale Deutschland-Dänemark wäre uns natürlich noch lieber gewesen, auch wenn die Dänen eindeutig gewonnen hätten. Die dänische Mannschaft war einfach unglaublich stark!“ konstatiert Dr. Inge Gerding, die den Besuch dieses Jahr zusammen mit ihrem Kollegen Norman Weiler begleitet hat.

 

Das eigentliche Ziel für die Schülerinnen und Schüler des Gustav-Stresemann-Gymnasiums bestand aber wieder darin zu erleben, wie ihre Austauschpartner im Oberstufen-Gymnasium Herning digital arbeiten und wie dies Unterricht und Schule verändert. Und wie immer war die Begeisterung und Faszination auf Seiten der deutschen Schüler und Lehrer groß. „Der blitzschnelle und sichere Umgang mit Laptops und Programmen erstaunt uns immer wieder, so eine Kompetenz im Umgang mit den digitalen Medien sind wir bei Schülerinnen und Schülern nicht gewöhnt. Auch lässt das Arbeiten mit Computern eine ganz andere Kreativität zu. Davon sind wir noch weit entfernt, auch wenn wir schon aufgeholt haben und kontinuierlich daran arbeiten.“ berichtet Norman Weiler, der den Austausch dieses Jahr erneut koordiniert hat.

 

Aber auch spielerische Elemente kamen im Unterricht nicht zu kurz. So zeigte zum Beispiel die dänische Kollegin Dr. Romana Stoubæk, die den Austausch auf dänischer Seite koordiniert, wie man kleine Erklärvideos für den Unterricht erstellen kann. Dies wird in Dänemark manchmal als andere Form der Hausaufgabe eingefordert. Aber natürlich stand auch das gemeinsame Miteinander und der Ausflug nach Aarhus wieder mit im Zentrum des Austausches. „Es ist immer wieder wunderbar zu erleben, wie gut sich die Schülerinnen und Schüler verstehen. Nach den schönen Tagen in Herning freuen wir uns nun auf den Gegenbesuch vom 27.-30. März! Leider fällt er aus schulorganisatorischen Gründen dieses Jahr etwas kürzer aus, aber wir werden die Zeit nutzen, um unsere Freunde aus Dänemark willkommen zu heißen und ihnen die Attraktionen Nordhessens zu zeigen.“ freuen sich die Teilnehmer und Organisatoren des Austausches. Auf dem Programm stehen neben dem Besuch des Unterrichts eine Stadtrallye durch Bad Wildungen und ein Exkursionstag nach Kassel mit Besuch des Bergparks sowie der Grimmwelt und abschließendem Abendessen im Waffelhaus in Bad Wildungen. „Und dann beginnen bald schon wieder die Vorbereitungen für nächstes Jahr, wenn sogar 35 dänische Schüler uns besuchen wollen. Es freut uns, dass Deutsch an unserer Partnerschule weiter an Beliebtheit gewinnt. Vielleicht liegt es ja auch ein bisschen an unserem Austausch.“ hoffen die Organisatoren.

 

Austausch mit anderem Blick

 

Erster Eindruck

Wir hatten wochenlang in großer Spannung gewartet, und der Tag war endlich hier. Es war Samstagabend um 20.00, und die ganze 2.b war am Bahnhof versammelt. Unsere Herzen rasten, und unser Puls stieg, weil wir erwartungsvoll auf unsere Austauschpartner warteten. Endlich und mit zwei Stunden Verspätung kamen sie an.

Am ersten Abend wollten wir natürlich etwas traditionelles dänisches Essen und den Deutschen präsentieren, und wir haben deswegen Tarteletten gegessen. Danach haben sie uns Geschenke, die sie aus Deutschland mitgebracht haben, gegeben: Wurst und Apfelwein. Am selben Abend haben wir alle die deutschen Spezialitäten probiert, und es hat alles sehr gut geschmeckt.

Am nächsten Tag, Sonntag, wollten wir unbedingt Handball gucken, denn Dänemark war in dem Finale, und wir trafen uns alle bei Emmy zu Hause. Aber vor dem Finale haben wir uns das Bronzespiel mit Deutschland angeguckt. Leider verlor Deutschland, aber zum Glück wurde Dänemark Weltmeister, und es wurde ein feierlicher Abend.

 

Tourist in Aarhus

Mitte der Woche begaben wir uns auf eine gemeinsame Klassenfahrt nach Aarhus. Der Bus fuhr um 8.00 Uhr von dem Gymnasium Mittwochmorgen, und alle waren sehr leise. Wir waren nämlich müde nach zwei langen Schultagen mit sehr vielen neuen Eindrücken, aber vor uns lag ein volles aber spannendes Programm in Aarhus. 

Wir hatten folgendes vor: Aros, Den Gamle By (die alte Stadt), Shopping und Street Food. Als erstes nahmen wir an einer Führung durch das Museum, Aros, teil, und wir waren natürlich auf Aros, da das Museum ein Merkmal von Aarhus ist. Als nächstes gingen wir durch Den Gamle By, um unseren Austauschpartnern Dänemark zu verschiedenen historischen Perioden zu zeigen. Aber unsere Austauschpartner freuten sich auf das Shopping in Aarhus, und deshalb zeigten wir ihnen die Shoppingstraße. Der Tag endete bei Aarhus Street Food, wo wir alle zusammen Abendessen aßen, und hier gab es etwas für alle!

 

Auf Wiedersehen!

Die Woche ging viel zu schnell, und plötzlich war es Donnerstag – der Tag wo unsere deutschen Freunde wieder nach Bad Wildungen fuhren. Die vorige Woche war sehr schön gewesen; wir lernten viel über die deutschen Kultur, viele deutsche Ausdrücke und nicht zuletzt neue deutsche Wörter, z.B. Abzugshaube und Käseschneider (diese Wörter haben wirklich den deutschen Wortschatz erweitert!). Um ungefähr 10.00 Uhr folgten wir unseren Austauschpartnern aus Bad Wildungen zum Bahnhof im Schneewetter. Wir verabschiedeten uns – zum Glück war es nicht tschüss aber auf Wiedersehen!

 

Clara Haugaard & Anne Jessen

Bilder der Sieger im Regionalfinale Jugend debattiert 2019

Das GSG als UNESCO-Projektschule

 

Seit 2013 ist das Gustav-Stresemann-Gymnasium Mitglied im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in Hessen. Von Beginn an nahm die UNESCO-Arbeit am GSG einen zentralen Stellenwert ein – die Bildungsansätze der UNESCO sind im Schulleben fest verankert.

 

Aktivitäten und Projekte am GSG

 

Am Gustav-Stresemann-Gymnasium werden innerhalb und außerhalb des Unterrichts fortlaufend Aktivitäten geplant und durchgeführt, in denen die Leitziele der UNESCO-Projektschulen in besonderem Maße Berücksichtigung finden. Im Fokus der Projekte steht der Einsatz für eine Kultur des Friedens durch Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung, interkulturelles und globales Lernen, Umweltbildung sowie UNESCO-Welterbeerziehung im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

 

Quelle: „https://www.unesco.de/bildung/unesco-projektschulen/unesco-projektschule-sein“ 

 

 

Im Rahmen des Netzwerks der hessischen UNESCO-Projektschulen hat sich das GSG bisher in vielfältiger Weise eingebracht:

  • Im Jahr 2014 war das GSG erstmals Gastgeberschule für eine Fachtagung der hessischen UNESCO-Projektschulen zur Vorbereitung des hessischen UNESCO-Projekt-Camps am Edersee im Mai 2015. Durch die Kooperation des Stresemann-Gymnasiums mit dem Nationalpark Kellerwald-Edersee ergab sich eine führende Rolle unserer Schule bei der Konzeption, Organisation und Durchführung des Camps.
  • Auch bei dem letzten UNESCO-Projekt-Camp 2017 in Rüdesheim übernahm das GSG eine aktive Rolle bei der Planung und Durchführung.
  • Die Kontakte zu anderen Schulen sind für das GSG aufgrund der UNESCO-Tätigkeit von zentraler Bedeutung. So findet auf allen Ebenen ein reger Austausch mit allen hessischen UNESCO-Projektschulen statt, welcher in besonderen Projekten in praktischer Arbeit vertieft wird.

Das GSG ist darüber hinaus in der 2016 initiierten Steuerungsgruppe der hessischen UNESCO-Projektschulen vertreten, die die Fachtagung der deutschen UNESCO-Projektschulen im September 2019 in Kassel vorbereitet.

 

Kontakte mit außerschulischen Partnern

Aus der geografischen Lokalisation des GSG im Landkreis Waldeck-Frankenberg ergeben sich Kooperationen, die unsere schulische Arbeit prägen und nach außen öffnen. Dazu zählt z. B. die für den UNESCO-Bereich zentrale Zusammenarbeit mit

 

  • dem Nationalpark Kellerwald-Edersee, der im Juni 2011 in die Liste des UNESCO-Welterbes eingeschrieben wurde. Die Kooperation mit dem Leiter der Wildnisschule BuchenHaus im Nationalpark, Herrn Horst Knublauch, läuft bereits seit vielen Jahren sehr erfolgreich. Exemplarisch seien an dieser Stelle die Teilnahme eines Biologie-Leistungskurses an dem Projekt „Juniormanager für Naturschutz“, die gemeinsame Planung und Durchführung des Projekt-Camps im Nationalpark-Kellerwald-Edersee sowie die Gestaltung der Mauer zum Parkplatz der Nationalparkverwaltung durch die Arbeitsgruppe Malerei mit charakteristischen Nationalpark-Motiven genannt. Zuletzt bot ein Ranger-Team in den Sommerferien erstmals einen Workshop auf dem Kinder-Campus unserer Schule an. Weitere gemeinsame Projekte sind bereits in Planung. So soll beispielsweise die Neugestaltung des Schulhofs des GSG in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark erfolgen.
  • dem UNESCO-Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe. Zu Beginn dieses Schuljahres fand bereits eine Exkursion der UNESCO-AG statt, in deren Rahmen in Absprache mit Frau Sabine Buchholz als Leiterin des Bereichs Vermittlung und Bildung der Museumslandschaft Hessen Kassel ein GPS-Workshop durchgeführt wurde. Am Nachmittag erlebten die Schülerinnen und Schüler dann die Wasserspiele. Mit Frau Buchholz wurde außerdem die Planung und Realisierung eines Pilotprojektes mit einem Medienpädagogen verabredet, das Ende Januar 2019 stattfinden wird.
  • dem Weltladen in Bad Wildungen, welcher neben Infomaterialien auch Schülerworkshops für das GSG konzipiert und durchführt. Im Kontext des diesjährigen Projekttages erwies sich die Zusammenarbeit einmal mehr als erkenntnisfördernd und ertragreich.
  • dem Wildunger NABU und seiner Naturschutzjugend (NAJU), die im Februar 2015 im Rahmen der Kooperationsveranstaltung unter dem Motto „Umwelt schützen – was tust du dafür?“ mit Schülerinnen und Schülern des GSG eine gemeinsame Müll-Sammelaktion am Sonderteich im Helenental durchführten.

 

Schwerpunkte der UPS-Arbeit (Auswahl)

  • Anlässlich des UN-Gedenktags, dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember, werden am GSG seit dem Jahr 2014 Projektausstellungen vorbereitet und präsentiert. In diesem Jahr ist neben einem Workshop von Amnesty International die Teilnahme der UNESCO-AG am Demokratietag, der am 10. Dezember 2018 unter dem Motto „Aufstehen für Demokratie – Einstehen für Menschenrechte“ an der Otto-Hahn-Schule in Hanau stattfindet, geplant. 
  • Unsere Schule bemüht sich zurzeit auf Initiative der SV um Zugehörigkeit in dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
  • Dazu passt, dass das GSG seit Jahren aktiv im „Netzwerk Toleranz Waldeck-Frankenberg“ mitarbeitet und an den regelmäßig stattfindenden Netzwerktreffen teilnimmt. In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk werden in der Jahrgangsstufe 8 jährlich Workshops zum Thema Respekt, Toleranz und Menschenrechte durchgeführt.
  • Institutionalisiert hat sich an unserer Schule die Teilnahme an dem EU-Projekttag, in dessen Rahmen sich Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase mit unterschiedlichen europapolitischen Themen auseinandersetzen und daran anknüpfend ein Expertengespräch vorbereiten und durchführen.
  • Im Jahr 2017 nahm unserer Schule im Kontext der Bundestagswahl erneut an dem Projekt „Juniorwahl“ teil. Die Resonanz war derart positiv, dass sich die Schülerinnen und Schüler einstimmig für die Teilnahme an dem Projekt im Zusammenhang mit der Hessischen Landtagswahl Ende Oktober dieses Jahres aussprachen.
  • Jedes Jahr fahren die Geschichtskurse der Q3 in die Gedenkstätte Buchenwald im Rahmen einer ganztägigen Exkursion nach Buchenwald.
  • Jährlich findet am GSG in der Q3 der Stasi-Projekttag statt.
  • Schon seit nunmehr 13 Jahren hat das Gustav-Stresemann-Gymnasium die Koordination des regionalen Verbundes des Projektes „Jugend debattiert“. Es leistet an unserer Schule einen wichtigen Beitrag im Bereich der Demokratieerziehung.
  • In Bezug auf den Bereich der „Friedenserziehung“ soll im laufenden Schuljahr erstmals das Schulprojekt „UN im Klassenzimmer“ stattfinden.
  • Neben dem Erlernen der Sprachen sowie verschiedener Austauschfahrten findet am GSG als Schule für Schülerinnen und Schüler verschiedenster Nationalitäten auf allen Ebenen interkulturelles Lernen statt. Wir betrachten es als Selbstverständlichkeit, besuchen doch z. B. auch die an unsere Schule kommenden Flüchtlinge neben einer Intensivklasse den Regelunterricht, wodurch sich verschiedenste Anknüpfungspunkte innerhalb und außerhalb des Unterrichts ergeben, die das interkulturelle Lernen in unserem Schulleben und darüber hinaus vertiefen. 
  • Das GSG als Schule mit einer inklusiven Schulkultur ist bestrebt, auch alle Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen und Beeinträchtigungen bestmöglich zu fördern, sie bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen und ihnen dadurch die aktive und gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Diese Bemühungen werden unterstützt durch unseren Schulsozialarbeiter und die enge Zusammenarbeit mit der Schulpsychologin Frau Claudia Fritz.
  • Erstmals nahmen die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen im vergangenen Jahr 2017 an „Weihnachten im Schuhkarton“ teil, ein Projekt, das zu der größten Geschenk-Aktion für Kinder in Not, „Operation Christmas Child“, gehört. Auf diese Weise kamen mehr als 100 Schuhkartons mit verpackten Geschenken zusammen. Mit den Päckchen soll Kindern bedürftiger Familien in Bulgarien, Georgien, in der Mongolei und Slowenien eine Weihnachtsfreude gemacht werden.
  • Seit 2012 haben wir über viele Jahre zusammen mit der Grundschule Breiter Hagen in Bad Wildungen und der Kunzwana Women’s Association in Harare, Simbabwe, an einem gemeinsamen Projekt zur Unterstützung der Chibvuti Primary School in Simbabwe gearbeitet. Seit 2016 unterstützt das GSG nun das Waisenhaus „Dreams Children’s Home“ in Kenia, z. B. mit Spenden, die auf dem Weihnachtsmarkt der Schule gesammelt werden.
  • Die Bildung für nachhaltige Entwicklung wurde am Gustav-Stresemann-Gymnasium in den letzten Jahren im Unterricht, im Zuge verschiedener Veranstaltungen, Projekte und Workshops intensiv vorangetrieben. Zuletzt zeigte sich dieses vielfältige Engagement besonders im Kontext des diesjährigen UNESCO-Projekttages am 26. April, der sich thematisch an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung („Sustainable Development Goals“) der Vereinten Nationen (UN) orientierte.
  • Im Februar 2017 fand am GSG zudem ein Pädagogischer Tag zum Thema Nachhaltigkeit statt, in dem denkmal aktiv-Projekt „Energiewende und Denkmalschutz – das UNESCO-Welterbe im Spannungsverhältnis zwischen Ökologie und Ökonomie“ (2015/2016) wurde Nachhaltigkeit als Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung allen angestellten Überlegungen zugrunde gelegt.

 

Whole School Approach


Seit letztem Jahr gibt es an unserer Schule das Projekt „UNESCO-Botschafterinnen und Botschafter am GSG“, das die Leitziele der UNESCO stärker in der Schülerschaft verankern helfen soll, indem in jeder Klasse und in jedem Kurs auf freiwilliger Basis und nach demokratischen Prinzipien eine Schülerin und / oder ein Schüler die Rolle des UNESCO-Botschafters übernimmt.

Das Gustav-Stresemann-Gymnasium verfügt über eine moderne und technische Ausstattung mit z. B. ActiveBoards in allen Klassenräumen. Auch dadurch ist es unserer Schule möglich, den Bildungsansatz „Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter“ mit Leben zu füllen. 

Des Weiteren

  • stehen Teile der Schule unter Denkmalschutz,
  • verfügen wir über eine eigene Solaranlage,
  • sind wir mit behindertengerechten, barrierefreien Zugängen ausgestattet.

 

Schulprogramm

 

Im Schulprogramm ist der „Schwerpunkt UNESCO“ als fortlaufendes Orientierungsziel auch im Ganztagsangebot fest verankert. Hier heißt es, dass sich das GSG zu einer „aktive(n), kontinuierliche(n) Unterstützung und Umsetzung der UNESCO-Ziele in schulischen und außerschulischen Kontexten zur Einhaltung von Menschenrechten, zur kulturellen und Umweltbildung sowie dem gerechten Ausgleich zwischen Arm und Reich“ verpflichtet. Als Qualitätsindikatoren werden die Umsetzung im Unterricht, die Anmeldezahlen für die UNESCO-AG, die regelmäßige Teilnahme an UNESCO-Konferenzen, Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen Menschenrechtsbildung, Demokratieerziehung, interkulturelles und globales Lernen, Umweltbildung und Welterbeerziehung (z. B. „denkmal aktiv“) genannt. Evaluiert wird die Umsetzung laut Schulprogramm durch die Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen sowie der Schülerinnen und Schüler.

 

UNESCO-AG erkundet Bergpark Wilhelmshöhe

 

20 Schüler nehmen an GPS-Führung und Wasserspiel-Spektakel teil

Direkt zu Beginn des neuen Schuljahres machten sich 20 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 6 bis 9 auf den Weg nach Kassel, um den im Jahr 2013 vom Welterbekomitee der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Bergpark Wilhelmshöhe zu entdecken. Damit setzte die UNESCO-AG die Erforschung von hessischen Welterbestätten fort, die sie im letzten Jahr mit dem Besuch der Saalburg und einen Workshop im Nationalpark Kellerwald-Edersee begonnen hatte.

 

Zur Vorbereitung auf den Ausflug nach Kassel hatten sich die Schüler bereits intensiver mit dem Bergpark auseinandergesetzt, indem sie beispielsweise selbst zum Baumeister wurden und ein Papiermodell des Herkules-Bauwerks bastelten. Damit waren sie bestens gerüstet, um nun vor Ort die einzigartige Kulturlandschaft im Rahmen eines GPS-Workshops mithilfe von Geocaches kennenzulernen. Nach einer kurzen Einweisung schwärmten die Teilnehmer in Kleingruppen aus und versuchten, wie bei einer Schnitzeljagd versteckte Hinweise zu finden und Rätsel zu lösen. Nur wenn ihnen das gelang, erhielten sie die Koordinaten für den Weg zur nächsten Station. Zum Schluss hatten die einzelnen Gruppen alle Fragen richtig beantwortet und erhielten als kleine Erinnerung einen Ansteck-Pin mit Motiven aus dem Bergpark.

 

Danach ging es mit dem Bus hinauf zum Herkules, um das zentrale Element des Bergparks,  die Inszenierung der Wasserspiele, zu bewundern. Gemeinsam folgten die Schüler dem Wasserlauf, bewunderten bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad die Fontänen und Wasserfälle und warteten zum Schluss gespannt auf die große Fontäne am Fontänenteich.

 

Damit endete das abwechslungsreiche Programm im Bergpark Wilhelmshöhe, das im Nachgang von den Schülern als „mega toll“ und „sehr schön“ bezeichnet wurde. Nicht zuletzt aufgrund der einhelligen Begeisterung der Teilnehmer soll die Zusammenarbeit des GSG mit der Museumslandschaft Hessen Kassel intensiviert und ausgebaut werden. Mit Frau Sabine Buchholz als Leiterin des Bereichs Vermittlung und Bildung wurde deshalb die Planung und Realisierung eines Pilotprojektes mit einem Medienpädagogen im kommenden Herbst verabredet.

 

Bad Wildungen, den 03.09.2018
Text und Fotos: Dr. Johannes Salzig  

Aktiv gegen Antisemitismus und Ausgrenzung – für Vielfalt und Demokratie

 

Fotograf Rafael Herlich übergibt UNESCO-Projektschulen Bildbände zum jüdischen Leben

 

Lesen Sie hier den Pressebericht auf der Seite des Hessischen Kultusministeriums:

https://kultusministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/aktiv-gegen-antisemitismus-und-ausgrenzung-fuer-vielfalt-und-demokratie

Kontakt

Der Vorstand des Schulelternbeirates kann erreicht werden unter:

E-Mail: elternbeirat@stresemanngymnasium.de 

 

Download des Flyers des Schulelternbeirats

 


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Kontakt zum Kreiselternbeirat

Steffen Lahme – 1. Vorsitzender – (Kontakt)

Bewegung am GSG: Wir sind eine zertifizierte bewegte Schule

 

  • Bewegte Vormittagspausen mit der Möglichkeit, Sportgeräte auf dem Schulhof auszuleihen und Mittagspausen, in denen die Sporthalle unter Aufsicht eines Sportlehrers geöffnet ist.
  • Bewegungsunterbrechung im Unterricht möglich.
  • Bewegung in der Betreuung bei Hr. Wendring.
  • AG-Angebot: Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern jedes Jahr ein vielfältiges Angebot verschiedener Sportarten.
  • Ski- und Snowboardlehrgang in Österreich in der 10. Klasse.
  • Wettkämpfe:

 

  Schulturniere     Bundesjugendspiele  
  Jahrgang 5 Turmbasketball   Jahrgang 5 Schwimmen 
  Jahrgang 6 Handball   Jahrgang 6 Turnen
  Jahrgang 7 Ball-über-die-Schnur   Jahrgang 7-10 Leichtathletik
  Jahrgang 8 Badminton      
  Jahrgang 9/10 Fußball      
  Oberstufe Volleyball      

 

Jugend trainiert für Olympia:

 

Teilnahme an regionalen und überregionalen Wettkämpfen in verschiedenen Sportarten.

 

Sportschüler Klasse 5-7:

  • Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7.
  • 2 Std. zusätzlicher Sportunterricht in der Zeit des Wahlunterrichts (Vertiefung von Sportarten bzw. Sportarten außerhalb des regulären Unterrichtsplans, wie z.B.: Inliner oder Trampolinspringen).
  • Teilnahme an Turnieren (Jugend trainiert für Olympia)
  • Eine sportliche Aktion pro Halbjahr (z.B.: Besuch eines sportlichen Events, z.B.: Basketball-Bundesligaspiel, Ski- und Rodeltag, Sportnachmittag an einem Wochenende, etc.)
  • Betreuung durch eine Sportlehrerin/ einen Sportlehrer
  • Eintrag „Sportschüler“ im Zeugnis.

 

Voraussetzungen:

  • Ärztliches Attest  „Sportklasse“, „Sportschüler“
  • Leistungsbereitschaft und Freude am Sport in der Gruppe.
  • Als Nachweis hierfür: mindestens Note 2 im Sport und mindestens Note 2 im Sozialverhalten der Klasse vier.

 

Sport in der Oberstufe:

 

Sport kann während der kompletten Oberstufe nicht abgewählt werden.

 

Zur Belegung stehen zwei Möglichkeiten zur Wahl:

(1) Sport-Orientierungskurs (Einführungsphase), Sport-Leistungskurs (Qualifikationsphase):

  • Theorie- und Praxisunterricht
  • Theoretische und praktische Fachprüfungen
  • Abiturprüfung: eine Klausur und praktische Prüfung in zwei Sportarten

(2) Grundkurs Sport 3-stündig (Abiturgrundkurs)

  •  Praxisunterricht mit Theorieanteilen
  •  Sport

 

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Kontakt

 

Für weitere Informationen rund um unser Sportangebot stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, ihr Fachbereich Sport.

 

Kontaktperson: F. Gläser-Hoede (Schulsportleiter)

Sprachfördermaßnahmen für Seiteneinsteiger*innen am GSG

 

Die Verständigung mithilfe der deutschen Sprache bestimmt maßgeblich den schulischen und beruflichen Werdegang von Kindern und Jugendlichen und ist somit Vorrausetzung für eine gelingende Integration und die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft. Daraus resultierend verfolgt die DAZ-Förderung am Gustav-Stresemann-Gymnasium Bad Wildungen das Ziel, Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft die Voraussetzung für eine möglichst zeitnahe und erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht zu ermöglichen.

 

Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2017/18 wurde am Gustav-Stresemann-Gymnasium  Bad Wildungen eine Intensivklasse eingerichtet. Zuvor haben die Schüler*innen als Seiteneinsteiger*innen den Regelunterricht am Vormittag und die Intensivkurse zur Sprachförderung im Bereich DaZ am Nachmittag besucht. Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2018/2019 wurde eine weitere Intensivklasse installiert, als Reaktion auf den heterogenen Sprachstand der Schüler*innen, die unterschiedlichen Altersstufen, Lernausgangssituationen und auf die wachsende Zahl der Seiteneinsteiger*innen. Der DaZ-Unterricht in den Intensivklassen findet am Vormittag mit 22 Wochenstunden statt.

 

Die nun bestehenden Intensivklassen sind in Sprachniveaus unterteilt, die Lernenden werden in den Intensivklassen auf dem Weg zur selbstständigen Sprachanwendung begleitet. Die Intensivklasse 1[1] richtet sich an Schüler*innen mit keinen oder geringen Sprachkenntnissen. Die Schüler*innen der Intensivklasse 1 treten mit der Niveaustufe A2 in die Intensivklasse 2 über. Das Ziel der Sprachförderung in der Intensivklasse 2[2]  ist die erfolgreiche Teilnahme an dem Deutschen Sprachdiplom 1 (DSD1, Niveaustufe A2/B1).

 

Unter Berücksichtigung der vorhandenen Deutschkenntnissen, der bereits erworbenen Schulbildung im Herkunftsland und des Alters werden die Schüler*innen parallel zum DAZ-Unterricht in den Intensivklassen im Regelunterricht gefördert. Hierzu nehmen die Seiteneinsteiger*innen in einem begrenzten Umfang am Fachunterricht einer Regelklasse teil. Die Integration in eine Regelklasse ermöglicht den Schüler*innen Kontakt mit ihren Mitschüler*innen aufzubauen.  Dabei wird die Vielfalt der kulturellen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler wertgeschätzt und als Bereicherung der Schulgemeinschaft verstanden.

 

Einige Seiteneinsteiger*innen haben bereits das Deutsche Sprachdiplom erfolgreich gemeistert und nehmen vollständig am Regelunterricht teil. Unterstützung im Umgang mit der Herausforderung des an der Bildungssprache orientierten Fachunterrichts erfahren die Lernenden durch den Kurs „Übergang in den Regelunterricht“. Dieser Förderkurs findet ebenfalls mit vier Wochenstunden verpflichtend am Vormittag statt.

 

Ansprechpartner: L. Kühne (Kontakt)

 



[1] Im Folgenden IK1 genannt.
[2] Im Folgenden IK2 genannt.

Unser Kollegium im Überblick

 


Sekretariat

 

 

Frau Wacker

   

Frau Trawalley-Wurthmann

 

Hausmeister

 

 

Herr Alvermann

 

Die Sprechzeiten sind Montag bis Donnerstag
von 08:00h bis 15:00h
Freitag 08:00h bis 13:00h

Telefon: +49 5621 – 2432
Telefax: +49 5621 – 2793

eMail ins Sekretariat

 

Der bilinguale Zug des GSG stellt sich vor

 

Schülerinnen und Schüler des GSG haben schon seit einigen Jahren die Möglichkeit, die Sachfächer Geschichte und Politikwissenschaften bilingual in englischer Sprache erteilt zu bekommen. Im Gegensatz zu vielen anderen hessischen Schulen wird am GSG der bilinguale Unterricht nicht modulartig erteilt, sondern kann durchgängig von der Jahrgangsstufe 7 (2) bis zum Abitur belegt werden (inklusive mündlicher und schriftlicher Abiturprüfungen).

 

Übersicht des bilingualen Angebots am GSG

 

Jahrgangsstufe / Grade Sachfach / Subject
7 (2nd term)Politik und Wirtschaft / Politics and Economics
8Geschichte / History
9Geschichte / History
10Geschichte / History ; Politik und Wirtschaft / Politics and Economics
E-PhaseGeschichte / History ; Politik und Wirtschaft / Politics and Economics
Q1/2Geschichte / History ; Politik und Wirtschaft / Politics and Economics
Q3/4Geschichte / History ; Politik und Wirtschaft / Politics and Economics
+Bilinguale Abschlussprüfung in beiden Fächern

 

Bilingualer Sachfachunterricht – was bedeutet das eigentlich?

 

Für die Schülerinnen und Schüler erfolgt im bilingualen Unterricht eine Umstellung vom Lernen der Fremdsprache zum Lernen in der Fremdsprache. Englisch ist die typische Arbeitssprache im bilingualen Unterricht. Natürlich wird im bilingualen Unterricht, abhängig von Unterrichtssituation und Alter der Schülerinnen und Schüler, auch Deutsch gesprochen – denn bilingual heißt nichts Anderes als den Inhalten des Sachfaches in zwei Sprachen zu begegnen. Dabei gilt als Leitsatz für den Unterricht: „Soviel Fremdsprache wie möglich und soviel Muttersprache wie nötig.“

 

Die Fremdsprache ist dabei weniger Lerngegenstand, sondern dient der Bewältigung der fächerspezifischen Inhalte. Das heißt: Schülerinnen und Schüler des bilingualen Unterrichts lernen u. a. vertiefendes  Vokabular, aber auch Arbeitstechniken (sogenannte „skills“  für den Umgang mit Karten, Textarbeit, Statistiken etc.) in englischer Sprache, nicht aber vertiefend englische Grammatik, da diese für die Inhalte des Sachfachs nicht zentral ist.    

 

Was bringt  der bilinguale Unterricht?

Die DESI („Deutsch Englisch Schülerleistungen International“) Studie von 2003/2004 sagt: „Ein Erfolgsmodell für die Förderung sprachlicher Kompetenzen […] sind bilinguale  Angebote. DESI untersuchte […] 38 Klassen, die ab der 7. Jahrgangsstufe zumindest in einem Sachfach […] Englisch als Unterrichtssprache verwendet hatten. Solche zusätzlichen Lerngelegenheiten wirken sich auf die Englischleistungen dieser Schülerinnen und Schüler, insbesondere auf deren kommunikative Kompetenz, besonders positiv aus.“

Zertifikate:

 

a.) Jede Schülerin und jeder Schüler erhält ein zweisprachig verfasstes Zertifikat des  Gustav-Stresemann-Gymnasiums, welches zum einen die Teilnahme, aber auch die spezifisch erworbenen Kompetenzen bescheinigt.

 

b.) Des Weiteren bildet der bilinguale Unterricht eine wichtige Säule für das Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen, genannt CertiLingua,  welches das GSG ebenfalls für seine Schülerinnen und Schüler anbietet.  

Weiterhin bietet der bilinguale Unterricht:

  • bessere Chancen an vielen Universitäten und in Firmen in der ganzen Welt
  • eine Vorbereitung auf eine moderne   Welt vor, in der nationale Grenzen immer mehr verschwinden und internationale Beziehungen eine immer größere Rolle spielen.  

 

Aufnahmekriterien

 

Als Aufnahmekriterium in den bilingualen Unterricht in der Jahrgangsstufe 7 (2) fungiert die Englischnote (mindestens „befriedigend“)  und das Gesamtnotenbild des vorangegangenen Zeugnisses. Ebenso entscheidend ist aber auch das individuelle Interesse einer Schülerin/eines Schülers, sich mit der englischen Sprache auseinandersetzen zu wollen und durch sie neue, interessante und multiperspektivische Erkenntnisse in dem jeweiligen Sachfach zu gewinnen.

Zum guten Schluss …

 

Falls Dich/Sie das bilinguale Angebot interessieren sollte und/aber vielleicht noch Fragen offen geblieben sind, gibt es jährlich für alle Schüler und Schülerinnen der Klasse 6 (2) eine bilinguale Schnupperstunde, zu der wir Dich schon jetzt recht herzlich einladen wollen.

 

Ansprechpartner:

C. Beck  (Kontakt, Fachleiter Bili)

 

 

 

 

 

– Diese Seite befindet sich aktuell im Aufbau –

 

 

 

 

 

Darstellendes Spiel

 

 

„Das Theater ist eine der wenigen Institutionen, in der sich Theorie und Praxis, Ideelles und Materielles jeden Tag treffen.“(Gustaf Gründgens)


Seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 wurde am Gustav-Stresemann-Gymnasium „Darstellendes Spiel“ in das Schulcurriculum aufgenommen und als neues Unterrichtsfach in der Oberstufe angeboten. Als drittes Fach – neben Musik und Kunst – erweitert es den Fächerkanon des künstlerisch-musischen Bereichs, wird im Grundkurs unterrichtet, ist versetzungswirksam und erfüllt in der gymnasialen Oberstufe fachbezogen den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule gemäß Hessischem Schulgesetz.


Unter besonderer Berücksichtigung der entsprechenden Beschlüsse der Kultusministerkonferenz über die Gleichwertigkeit der Fächer in der gymnasialen Oberstufe leistet das Fach seinen Beitrag zu den Zielen des selbstständigen Lernens, des wissenschaftspropädeutischen Arbeitens und der Persönlichkeitsbildung.
Das Unterrichtsangebot reagiert auf die Bedingungen, unter denen Kinder und Jugendliche heute in die Gesellschaft hineinwachsen. Kreatives Lernen, die Besinnung auf die eigenen Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten, die Fähigkeit, eigene Sichtweisen und Ausdrucksformen zu entwickeln sind bedeutsame Bildungsziele in einer Lebenswelt, die durch Bildmedien und elektronische Apparate zunehmend als fremdbestimmt und der persönlichen Einflussnahme entzogen erlebt wird. Dem begegnet „Darstellendes Spiel“, indem spielerisch entfaltete Kreativität, bewusste körperliche Aktivität, sinnliches Erleben und soziales Handeln in einer Gruppe ihre spezielle Förderung erfahren.1


Die Inhaltsbereiche des Faches werden im Unterricht sowohl spielpraktisch als auch theoretisch behandelt und betreffen

  • Schauspielerische Arbeit
  • Dramaturgie und Inszenierung
  • Grundlegende Kenntnisse von Theatertheorie und – geschichte.


„Darstellendes Spiel“ ist als Teilgebiet der äs­thetischen Bildung ein künstlerisches Fach, das handlungsorientiert und teilweise fächer­übergreifend mit Projektcharakter durchgeführt wird. Die Jugendlichen haben Gelegenheit zu einer ersten eigenen künstlerischen Positionierung und zur Mitarbeit im Inszenierungsprozess. Dabei wird von ihren Erfahrungen und Lebensbefindlichkeiten ausgegangen, die in den Themen und Stücken berücksichtigt werden, die bei der Erarbeitung zur Formung einer jugendeigenen Theaterkunst führen können. Die Teilnehmer der Kurse können zu Gestaltungsmöglichkeiten des Theaters Stellung nehmen, zu Themen, Figuren, Bezü­gen und Beziehungen sowie zum sozialen und gesellschaftli­chen Umfeld, das sie umgibt.


Das Interesse der Schülerinnen und Schüler an dem neuen Grundkursfach „Darstellendes Spiel“ (DS) ist so groß, so dass wir in der Regel DS als Prüfungsfach im Abitur anbieten können.

 

Text und Bilder von Matthias Pflüger

 

 

1:  vgl. Darstellendes Spiel 2010.pdf, Lehrplan Darstellendes Spiel 2010, Teil A 1, S. 3)

Soziale Arbeit an unserer Schule

 

Mein Name ist Michael Wendring und ich bin seit August 2013 als Sozialpädagoge am GSG beschäftigt. Gemeinsam mit den Vertrauenslehrkräften möchte ich Hilfestellung und Unterstützung bei auftretenden Schwierigkeiten oder Problemen geben.

Unter anderem sind wir Ansprechpartner bei

  • Problemen oder Ärger mit Mitschülern, oder Lehrkräften
  • jeglicher Form von Gewalt
  • Schulangst, Prüfungsangst,  Schulverweigerung
  • Mobbing
  • bei persönlichen, schulischen und beruflichen Fragen
  • Erziehungsfragen und möchten Eltern dabei unterstützen

 

Dieses Angebot kann jederzeit freiwillig genutzt werden und unterliegt im Bedarfsfall der Schweigepflicht.

  • Dabei habe ich immer ein Ohr zwischen Tür und Angel oder führe vertrauliche Gespräche, mit viel Zeit
  • Ich gebe keine Noten und bewerte nicht
  • Ich schaue mit einem anderen Blick auf das Schulleben und die Schüler/innen
  • Schule sehe ich als Lebens- und Erfahrungsraum an

 

Durch die Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern/innen unterstütze ich diese im Jahrgang 5 innerhalb der Klassenlehrerstunden bei Unterrichtseinheiten zur Förderung der Sozialkompetenz.

Ziel dieser präventiven Arbeit ist

  • die Schaffung eines positiven Klassenklimas
  • die Stärkung des Selbstbewusstseins der Schüler
  • die Förderung von Empathie
  • der Ausbau der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit

 

Die Vermittlung einer positiven Grundeinstellung ausgehend von gegenseitigem Respekt, Toleranz und Empathie sind dabei für uns die Grundvoraussetzung  für Gewaltprävention.

Aufbauend auf das Training der sozialen Kompetenzen führen ich gemeinsam mit den Klassenlehrern im Laufe des Schuljahres den Klassenrat ein.

 

Darüber hinaus sind folgende Bereiche auch Teil meiner Arbeit am GSG

  • Bei Bedarf Unterrichtsbegleitung
  • Konfliktregelungsgespräche
  • Begleitung von Klassenfahrten und Ausflügen
  • Durchführung von Projekten & Workshops

Bspw. zu den Themen: Alkoholprävention; Gegen Vorurteile & Rassismus; Jugendmedienschutz; Cool sein, cool bleiben

Band AG

 

Die Schülerinnen und Schüler tauchen in die Welt der Stars und Sternchen ein und schnuppern Bühnenluft. Wir begeben uns auf eine Reise durch die verschiedenen Jahrzehnte und Genre der Pop- und Rockmusik.

 

Die Band AG des GSG besteht seit Mitte 2017. Sowohl Jazz, Blues, Soul, Funk, Latin, Indie, u.v.m., teils neu interpretiert oder gecovert, bilden den Schwerpunkt unserer musikalischen Arbeit.

Wir passen die Arrangements immer genau an die verfügbaren Musiker und Musikerinnen an, weshalb jeder Instrumentalist/ Vocalist/ Percussionist seinen Platz in der Band findet.

Neben der Schulung des musikalischen Zusammenspiels, bildet auch das Schreiben eigener Songs einen Teil unserer Probenarbeit. Besonders wichtig ist der Spaß am Musizieren in einer lockeren Atmosphäre, um kreativ und musikalisch arbeiten zu können.

 

Spiel auch du mit! Wir freuen uns über jegliche Verstärkung!


Leitung: Frau R. Möller

Band-Proben: Donnerstag, 16.45 – 18.15 Uhr (+ Probewochenenden)

 

Bei Interesse bitte bei Frau Möller melden. (Kontakt)

 

Seit dem Jahr 2013 arbeitet das Gustav-Stresemann-Gymnasium eng mit dem Staatstheater Kassel zusammen.

 

So konnte im Jahr 2018 die gemeinsame Produktion „What is your Revolution“ im Bereich „Tanztheater“ verwirklicht werden. Hierbei entwickelten der Tanzclub des Staatstheaters Kassels (Leitung: Agnetha Jaunich) und der Kurs Darstellendes Spiel der Jahrgangstufe Q1 (Leitung: Matthias Pflüger) ein gemeinsames Stück, welches im Februar 2018 auf der Bühne des Staatstheaters erfolgreich uraufgeführt wurde.

 

Im Jahr 2019 werden Schülerinnen und Schüler des Stresemann-Gymnasiums das Projekt „lebendiges Programmheft“ am Staatstheater Kassel in Angriff nehmen. Dabei werden Sie vor den jeweiligen Vorstellungen der professionellen Tanztheater-Company (Leitung: Johannes Wieland)  einen eigenen tänzerischen Impuls zu den Stücken im Foyer vermitteln.

Darüber hinaus werden Kurse des Darstellenden Spiels oft als Premierenklasse an Staatstheater eingeladen.

 

Wir danken dem Staatstheater für diese Zusammenarbeit!

Jugend debattiert – Debattieren lernen ist Demokratiebildung

 

Eine Demokratie braucht Bürger, die kritische Fragen stellen, die ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer fair und sachlich auseinandersetzen, die zuhören und über den eigenen Horizont hinausblicken. Diese Schlüsselkompetenzen für mündige Bürger sollten früh erworben und trainiert werden.

 

„Jugend debattiert“ ist ein Projekt, das Jugendlichen Spaß am Debattieren vermittelt. Alltagsnah verknüpft es Sprachförderung, politische Bildung und kompetenzorientiertes Lernen. Klare Regeln ermöglichen allen, zu Wort zu kommen. Die strukturierte Debatte übt den Perspektivwechsel und schult die Auseinandersetzung mit anderen Meinungen. Dies fördert die Persönlichkeitsentwicklung und vermittelt Schülerinnen und Schülern Fähigkeiten, die sie in der Schule und für ihren Abschluss, beim Übergang ins Berufsleben oder Studium benötigen, zum Beispiel Auftreten, Argumentationsfertigkeit und Teamfähigkeit.

Landeskoordination der UNESCO-Projektschulen in Hessen
 

Ende August 2018 hat das Gustav-Stresemann-Gymnasium die Aufgabe der Landeskoordination der

UNESCO-Projektschulen in Hessen übernommen.

 

Zurzeit gehören dem hessischen Netzwerk 24 Schulen und Seminare aus den unterschiedlichen Regionen des Landes an:

  • Abendgymnasium Frankfurt
  • Albert-Schweitzer-Schule, Hofgeismar
  • Albert-Schweitzer-Schule, Offenbach
  • Alexander-von-Humboldt-Schule, Rüsselsheim
  • Altkönigschule, Kronberg
  • Anna-Schmidt-Schule, Frankfurt
  • August-Bebel-Gesamtschule, Wetzlar
  • Clemens-Brentano-Europaschule, Lollar
  • Edith-Stein-Schule, Darmstadt
  • Engelsburg-Gymnasium, Kassel
  • Ernst-Ludwig-Schule, Bad Nauheim
  • Friedrich-Fröbel-Schule, Viernheim
  • Friedrichsgymnasium, Kassel
  • Gustav-Stresemann-Gymnasium, Bad Wildungen
  • Goetheschule, Dieburg
  • Heinrich-Böll-Schule, Bruchköbel
  • Heinrich-Böll-Schule, Rodgau
  • Helene-Lange-Schule, Wiesbaden
  • Humboldtschule, Bad Homburg
  • Limesschule, Idstein
  • Peter-Paul-Cahensly-Schule, Limburg
  • Rudolf-Steiner-Schule, Loheland
  • Studienseminar für Gymnasien, Marburg
  • Wöhlerschule, Frankfurt

 


 

Das starke hessische Netzwerk der UNESCO-Projektschulen zeichnet sich aus durch: 

  • aktive und schulformenübergreifende Zusammenarbeit im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen – hessenweit, deutschlandweit und international
  • Gestaltung des internationalen UNESCO-Projekttags
  • Angebot der UNESCO-Camps für Schülerinnen und Schüler
  • Mitgliedschaft im Netzwerk „Nachhaltigkeit lernen in Hessen“
  • Ausrichtung, Gestaltung und Teilnahme an Fachtagungen, Konferenzen, Dialogprojekten u.vm.
  • Impulse und Angebote für die Schulentwicklung als UNESCO-Projektschule / UNESCO Associated School

Aufgaben der Landeskoordination
 

In jedem Bundesland fördert eine Landeskoordinatorin oder ein Landeskoordinator die Zusammenarbeit der UNESCO-Projektschulen und pflegt die Kontakte mit interessierten Bildungseinrichtungen. Die Wahl wird in Absprache der Deutschen UNESCO-Kommission von der Kultusbehörde des jeweiligen Landes bestätigt. In Hessen wird die Arbeit auf Landesebene durch das Referat Z.4 des Hessischen Kultusministeriums unterstützt.

 

Die Aufgaben der Landeskoordination im Überblick:

  • Repräsentation der UNESCO-Projektschulen in Hessen bei offiziellen Anlässen
  • Verbindung zur Bundeskoordination und zum Fachreferat des Kultusministeriums
  • Förderung von Kontakten und Zusammenarbeit der UNESCO-Projektschulen
  • Einberufung und Organisation der mindestens zweimal jährlich stattfindenden Landestagungen
  • Planung von Fortbildungsveranstaltungen
  • Organisation von Jugendcamps

Ausblick

 

Das Netzwerk der hessischen UNESCO-Projektschulen trifft sich am 17. November 2021 zu seiner Regionaltagung an der Clemens-Brentano-Europaschule Lollar. Schwerpunkt des Netzwerktreffens wird das Thema des Whole School Approaches sein. 

 

Kontakt

 

Landeskoordination der UNESCO-Projektschulen in Hessen
Gustav-Stresemann-Gymnasium
Dr. Johannes Salzig
Stresemannstr. 33
34537 Bad Wildungen

EMail-Kontakt

Berufs- und Studienorientierung

 

Betrachtet man die zahlreichen Berufs- und Studienrichtungen, welche heutzutage für einen Schüler in Frage kommen können, so ist schnell klar, dass diese scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten für den einen oder anderen mehr Fluch als Segen sein können. Aus diesem Grund wird der im Schulcurriculum verankerten Berufs- und Studienorientierung am GSG ein großer Stellenwert beigemessen und vernetzt in allen Jahrgangsstufen und vielen Fächern übergreifend thematisiert.

 

  • Zwei- bis dreiwöchige Praktika in der Mittelstufe und Oberstufe
  • BSO-Tage durch die Bundesagentur für Arbeit zum Thema Duales Studium, Volunta zum Thema Freiwilliges Soziales Jahr und die Bundeswehr über eine Ausbildung / ein Studium
  • Schnupperstudium an der Universität Kassel
  • Info-Angebote durch die Internationale Berufsakademie IBA in Kassel
  • Fahrt in Jahrgangsstärke zu den Hochschulerkundungstagen in Marburg
  • Bewerbungstraining durch die AOK und Sparkasse
  • Berufswahltest des Geva-Instituts
  • Monatlich stattfindende Berufsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit
  • Berufsinformationsabend und Expertengespräche durch den Rotary Club
  • Teilnahme am Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“
  • Crash-Kurs zur Erstellung eines „wissenschaftlichen“ Praktikumsberichts nach Hochschulstandards
  • BSO-Infotheke im Schulfoyer mit aktuellen Flyern, Veranstaltungshinweisen usw.
  • Kontinuierliche Arbeit mit dem Berufswahlpass ab Jgst. 8
  • Lebenslauf- und Bewerbungsgestaltungstraining curricular schon in der Sekundarstufe I verankert

CertiLingua

 

Seit 2010 ist unsere Schule dazu berechtigt, das CertiLingua-Exzellenzlabel zusammen mit dem Abitur zu vergeben.

(Zertifizierung durch das Hessische Kultusministerium)
Wir fördern damit begabte und leistungswillige Schülerinnen und Schüler, die überdurchschnittliche Leistungen in den Bereichen sprachliches und interkulturelles Lernen sowie soziales Engagement zeigen. Gleichzeitig bereiten wir sie auf die notwendige Mobilität im Zusammenhang mit persönlicher Lebensgestaltung, Weiterbildung und Beruf vor.

 

Der Erwerb des Zertifikats ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die die Schülerinnen und Schüler erfüllen müssen:

  • zwei moderne Fremdsprachen auf Niveau B2 (ab Klasse 7 bis zum Abitur)
  • bilingualer Sachfachunterricht in der gymnasialen Oberstufe (Q-Phase)
  • Teilnahme an einem internationalen Projekt, das mit einem Auslandsaufenthalt verbunden ist (gymnasiale Oberstufe)
  • Belegung des Faches „Politik und Wirtschaft“ (mindestens in Q3)

Die Vergabe des Exzellenzlabels verlangt dabei einen guten bis sehr guten Notendurchschnitt in den angegebenen Bereichen (mindestens 10 Punkte).

 

Unsere Schule bietet regelmäßige Austauschprojekte und Auslandsfahrten an (England, Frankreich, Spanien, Ecuador, Dänemark, China) und hilft bei der Vermittlung von Betriebspraktika im Ausland. Dabei arbeiten wir mit verschiedenen Institutionen und Organisationen zusammen (z.B. Pädagogischer Austauschdienst, deutsch-französisches Jugendwerk, Rotary-Club).
Wir ermuntern unsere Schülerinnen und Schüler jedoch ausdrücklich dazu, auch eigenständig nach Praktikumsplätzen zu suchen. Sie beweisen damit eine besonders hohe internationale Handlungskompetenz, wie sie im CertiLingua-Projekt gefordert wird.

 

Ansprechpartner: C. Beck (Kontakt)

(Hoch)begabtenförderung am GSG

 

Dem Gustav-Stresemann-Gymnasium wurde im Jahr 2010 das „Gütesiegel für Schulen, die hochbegabte Schülerinnen und Schüler besonders fördern“ vom Hessischen Kultusministerium verliehen.
Die Förderung hochbegabter Schülerinnen und Schüler ist als Schwerpunkt der individuellen Förderung ein wesentlicher Teil des Schulprogramms. Dabei ist zu betonen, dass nicht der Gedanke der „Elitenbildung“ im Vordergrund steht, sondern vielmehr der Grundsatz, dass jede Schülerin bzw. jeder Schüler eine optimale Förderung verdient, die sich an den individuellen Fähigkeiten orientiert und dazu verhilft, das vorhandene Potenzial in bestmöglicher Weise umzusetzen.


Wie Studien der vergangenen Jahre belegen, können diejenigen Schülerinnen und Schüler mit exzellenten kognitiven Fähigkeiten ihre Begabungen oft nur unterdurchschnittlich in schulischen Erfolg umwandeln. Um diesem Missverhältnis zu begegnen, ist es nötig, anregungsstarke und vielfältig aufgefächerte Lernmilieus zu schaffen. Hochbegabte benötigen so wie jede Schülerin bzw. jeder Schüler auch eine bestmögliche individuelle Förderung. Die Umsetzung dieses Gedankens ist das Ziel des im Folgenden beschriebenen Förderkonzepts des GSG, das die sogenannte „Akzeleration“ (Beschleunigung) ebenso einschließt wie das „Enrichement“ (zusätzliche Angebote).


Eine individuelle Beratung kann jederzeit von Schülerinnen und Schüler sowie Eltern nachgefragt werden. Ansprechpartner hierfür sind die Klassenlehrer oder Frau Butterweck.

 


 

Hier geht’s zum vollständigen Konzept unserer Hochbegabtenförderung

Das aktuelle Angebot im Überblick:

 

  • GSG-Kinder-Campus für Schüler der Jahrgangsstufen 4 (aus den umliegenden Grundschulen) bis 6 in enger Zusammenarbeit mit den Universitäten in Kassel und Marburg
  • Überspringen einer Jahrgangsstufe
  • Schwerpunkt Musik (Musikklasse)
  • Sportklasse 
  • Förderung von Auslandsaufenthalten und Vermittlung von Ferienakademien und internationalen Workshops
  • regelmäßiges Schüleraustauschprogramm mit Schulen in Frankreich, Dänemark, Süd-Korea
  • Spanisch als 2. Fremdsprache neben Französisch und Latein ab der Klasse 6
  • Spanisch, Französisch und Latein als 3. Fremdsprache in der Sekundarstufe II (Klasse 11-13)
  • Vorbereitung auf und Erwerb der Sprachzertifikate DELF, DELE und Cambridge 
  • Vorbereitung auf und Erwerb des Excellenz-Labels „Certilingua“
  • Bilingualer Unterricht (Englisch) in den Fächern Politik/Wirtschaft oder Geschichte
  • Rhetorik- und Debattiertraining
  • Darstellendes Spiel/Theater
  • Altersheterogene Arbeitsgemeinschaften 
  • Vorbereitung auf und Erwerb des europäischen IT-Zertifikats „ECDL“
  • Präsentationstraining in der Sekundarstufe II
  • Methodentraining in der Mittelstufe
  • Wettbewerbe
  • Leitung organisierter Förderkurse durch Oberstufenschüler

Weitere Informationen zur Hochbegabtenförderung

 

Vertiefende Literatur zum Thema:

 

Frühstudium für begabte Schülerinnen und Schüler an der Universität Kassel

 

Hochbegabung in hessischen Schulen – Gütesiegel für Hochbegabung

 

 

Information(en) des Hess. Kultusministeriums:

 

Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler

 

Hilfe, mein Kind ist hochbegabt!„, 2003 

 

 

Außerschulische Beratungsstellen:

 

Begabungsdiagnostischen Beratungsstelle Brain (Marburg)

Das GSG als Mitglied im Schulnetzwerk

(„Nachhaltigkeit lernen in Hessen“)

 

Seit 2018 ist das Gustav-Stresemann-Gymnasium als UNESCO-Projektschule Mitglied in dem Schulnetzwerk „Nachhaltigkeit lernen in Hessen“.

 

Die Dachmarke wurde durch die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen und den Runden Tisch „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) initiiert und mit Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums ins Leben gerufen.

 

Das Schulnetzwerk hat es sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Entwicklung in der Schule zu verankern und in Projekten, im Schulalltag und Schulcurriculum sowie im Unterricht lebendig werden zu lassen und ermöglicht den für ihr besonderes Engagement ausgezeichneten Schulen einen gegenseitigen Austausch. (Nachhaltigkeit lernen in Hessen)

 

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung am GSG

 

  • Die Bildung für nachhaltige Entwicklung wurde am Gustav-Stresemann-Gymnasium in den letzten Jahren im Unterricht, im Zuge verschiedener Veranstaltungen, Projekte und Workshops intensiv vorangetrieben:
  • Zuletzt zeigte sich dieses vielfältige Engagement besonders im Kontext des UNESCO-Projekttages am 26. April 2018, der sich thematisch an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung („Sustainable Development Goals“) der Vereinten Nationen (UN) orientierte.
  • Im Februar 2017 fand am GSG ein Pädagogischer Tag zum Thema Nachhaltigkeit statt. Durch die Kooperation mit dem Nationalpark Kellerwald-Edersee kann das Thema Nachhaltigkeit auf regionaler Ebene bearbeitet und in den Blick genommen werden, z. B. im Rahmen von Workshops, gemeinsamen Veranstaltungen oder Projekten. Die Dimensionen des Themas können im Nationalpark für die Schülerinnen und Schüler an praktischen Beispielen vor Ort verdeutlicht werden, wodurch sie einen anderen, konkreteren Zugang zu der Problematik erhalten.
  • Die UNESCO-AG kocht einmal im Schuljahr mit nachhaltig produzierten Lebensmitteln.
  • Das GSG produziert eigenen Strom durch Solarzellen auf dem Dach.
  • Die Schülerfirma designt und verkauft wiederverwendbare Wasserflaschen, mit denen sich die Schüler*innen am schuleigenen Wasserautomaten versorgen können – dadurch wird unnötiger Müll vermieden.
  • Das GSG kooperiert mit dem Weltladen in Bad Wildungen.
  • Im Foyer der Schule gibt es jedes Jahr eine Altbatteriesammlung.
  • An der Müllsammelaktion Sonderteich, einer Kooperationsveranstaltung der NAJU Bad Wildungen und des Gustav-Stresemann-Gymnasiums unter dem Motto „Umwelt schützen – was tust du dafür?“, beteiligten sich Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse beteiligten und betätigten sich als Mülldetektive.
  • In dem Denkmal aktiv-Projekt „Energiewende und Denkmalschutz – das UNESCO-Welterbe im Spannungsverhältnis zwischen Ökologie und Ökonomie“ (2015/2016) wurde Nachhaltigkeit als Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung allen angestellten Überlegungen zugrunde gelegt.

 

Unterrichtszeiten am GSG

 

Vormittagsunterricht

 

1./2. Stunde: 7.50 – 9.20 Uhr

(15 Min. Pause)

3./4. Stunde: 9.35 – 11.05 Uhr

(15 Min. Pause)

5./6. Stunde: 11.20 – 12.50 Uhr

 

45 Min. Pause


 

Nachmittagsunterricht

 

7. Stunde: 13.35 – 14.20 Uhr
(5 Min. Pause)

8. Stunde: 14.25 – 15.10 Uhr
(5 Min. Pause)

9./10. Stunde: 15.15 – 16.45 Uhr

11./12. Stunde: 16.45 – 18.15 Uhr

 


 

 


 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

Wir haben für unsere Schule im Rahmen der Schulprofilbildung ein Konzept zur Integration der Informatischen Bildung in den Unterricht entwickelt, mit dem unsere Schülerinnen und
Schüler eine fundierte Ausbildung in allen Office-Anwendungen (Microsoft Office 365) erfahren.

 

Seit 2006 sind wir anerkanntes Zertifizierungszentrum für den ECDL.
Frau Pilz und Herr Pilz haben die Prüfungen zum ECDL-Standard abgelegt und sind unsere zertifizierten Testleiter.

 

Durch die Modul-Prüfungen zum ECDL erhalten die Schülerinnen und Schüler einen international anerkannten Nachweis über fundierte IT-Kenntnisse.

 

Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern die Chance, an unserer Schule diese Prüfungen abzulegen, um sich für den Arbeitsmarkt mit diesem zusätzlichen Zertifikat besonders zu qualifizieren.Damit wird der gesellschaftlichen Forderung nach allgemeinen Standards und Vergleichstests mehr als entsprochen. Die Prüfung ist online und die Fragen werden in jeder Prüfung für jeden Teilnehmer neu zusammengestellt.

 

Die Modul-Prüfungen sind kostenpflichtig. Außerdem muss jeder ECDL-Schüler eine Zertifizierungs-ID erwerben. Es entstehen für den ECDL Profile Kosten von insgesamt 100,- EUR, die zu Beginn des Kurses fällig sind. Sollten Sie mit den entstehenden Kosten nicht einverstanden sein, kann Ihr Kind leider nicht am ECDL/Informatik Wahlunterricht der Klasse 8 und 9 teilnehmen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Heike Pilz, ECDL-Prüfungszentrumsleiterin

Organisation und Aufbau

 

Ende Klasse 4

  • Informationsabend für Eltern und interessierte Schüler der kommenden Klassen 5,
  • Schnuppersamstag: Vorstellung der Instrumente und Einwahl in die Instrumentalgruppen.

 

Klassen 5 und 6

 

Instrumentalausbildung

  • In den Klassen 5 und 6 durch die Instrumentallehrer der Musikschule Bad Wildungen in Gruppen,
  • wöchentlich eine Schulstunde (35,- € monatlich),
  • möglichst alle erlernen ein neues oder zweites Orchesterinstrument,
  • Instrumente werden gestellt.

 

Klassenorchester
Die Musiklehrer des GSG führen die Instrumentalgruppen zu einem Klassenorchester zusammen. Die Klassenorchester- stunde liegt am gleichen Tag wie der Instrumentalunterricht.

 

Instrumentalangebot

Violine, Cello, Kontrabass, Oboe, Fagott, Klarinette, Altsaxophon, Querflöte, Trompete und Posaune.

Aktivitäten

Jährliche Musikfreizeit am Ende des 1. Schulhalbjahres;
Auftritte bei diversen Veranstaltungen, z.B. Informationstag für Grundschüler und deren Eltern, Weihnachtsfeier, Schulkonzerte.

 

Unterricht

Zwei Stunden Musikunterricht, eine Stunde Instrumentalunterricht und eine Stunde Klassenorchester.

 

Empfehlungen

Unterstufenchor und Vororchester bilden ein sinnvolles Zusatzangebot.

 

Weiterführung ab Klasse 7

Das Klassenorchester wird im Jahrgang 7 weitergeführt. Ab Klasse 8 steht Ihren Kindern dann der Besuch der Musikensembles der höheren Jahrgänge offen – Großer Schulchor, Bigband und Jugendsinfonieorchester

 

Anrechnung auf den Wahlunterricht

Unterstufenchor, Vororchester, Klassenorchester im Jahrgang 7

 

Musikgruppen am GSG

 

Band Musikklassen
Vororchester Schulorchester
Musical AG Chor
Bigband  

 


 

Kooperationspartner: 

Musikschule Bad Wildungen

 

Ansprechpartner: Harald Brauer

 

Willkommen am GSG

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe am Schulleben des Gustav-Stresemann Interessierte sowie liebe Freundinnen und Freunde unserer Schule,

herzlich Willkommen auf der Homepage des Gustav-Stresemann-Gymnasiums oder, wie wir oft abkürzen, des GSG.

 

Ich möchte mit Ihnen zusammen einen intensiveren Blick auf dieses Akronym werfen.

Ein Akronym entsteht dadurch, dass Wörter oder Wortgruppen auf ihre Anfangsbestandteile gekürzt werden. So besteht das Akronym des Gustav-Stresemann-Gymnasiums aus den uns bekannten drei Buchstaben GSG und erinnert uns an unseren Namensgeber, den großen liberalen Staatsmann Gustav Stresemann.

 

Aber die uns geläufige Abkürzung GSG könnte akronymisch auch für das Schulmotto stehen: GEMEINSAM SCHULE GESTALTEN. Wie vielfältig dieses Motto im Schulleben verwirklicht wird, kann man auf der Homepage sehen. Schon der erste Blick eröffnet ein Kaleidoskop von unterschiedlichsten schulischen Aktivitäten, die alle zum gelingenden Schulleben beitragen. 

 

Fahrten, Exkursionen und Ausflüge, Konzerte und Theateraufführungen, Wettbewerbe und Projekte, Schul- und Klassenveranstaltungen und noch vieles mehr gibt dem Schulleben am Gustav-Stresemann-Gymnasium seine ganz spezifische Gestalt. All dies gibt Einblick in praktische und ganzheitliche Vertiefungen von Unterrichtsthemen und Schulschwerpunkten.

 

Schule ist ein vielschichtiges Gebilde, in ihr kommen Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen, Erfahrungen und Hintergründen zusammen. Daher kann Schule nur gelingen, wenn man sich auf den Weg macht, sie gemeinsam zu gestalten.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Besuchern unserer Homepage viel Freude bei der Durchsicht der vielfältigen Aktivitäten des Gustav-Stresemann-Gymnasiums.

 

Iris Blum

Schulleiterin des Gustav-Stresemann-Gymnasiums


 

Oberstufen-Information

 

 

Die Qualifikationsphase ist in vier Halbjahre untergliedert (Q1 und Q2 entsprechen den ehemaligen Haldjahren 12I und 12II, Q3 und Q4 den Halbjahren 13I und 13II). Q4 wird auch als Prüfungshalbjahr bezeichnet; während dieses verkürzten Halbjahres  werden die Landesabitur-Klausuren geschrieben. Dies erfolgt in der Regel vor den Osterferien (Terminplan Abitur), die mündlichen Abiturprüfungen, die Präsentationsprüfungen und das Kolloquium zur besonderen Lernleistung finden in der Regel nach Ende von Q4 im Zeitraum zwischen der letzten Maiwoche und Mitte Juni statt.

 

Leistungskurse

Jeder Schüler in Hessen belegt in der Qualifikationsphase zwei Leistungskursfächer. Mindestens ein Leistungsfach muss Mathematik, eine aus der Mittelstufe fortgeführte Fremdsprache oder eine Naturwissenschaft (Ph, Ch, B) sein.  Die beiden Leistungskurse erwachsen in der Regel aus den beiden in der E-Phase gewählten Orientierungskursen. Voraussetzung ist allerdings eine Bewertung in diesen Fächern von jeweils mindestens fünf Punkten am Ende der E-Phase. Leistungskurse werden mit fünf Wochenstunden, auf der Tutorenleiste sogar mit sechs Wochenstunden unterrichtet und können während der Qualifikationsphase nicht gewechselt werden.

 

Grundkurse

Bei den Grundkursen unterscheidet man zwischen Kursen, die belegt und in die Gesamtqualifikation (das Abiturzeugnis) eingebracht werden müssen und Kursen, die belegt werden müssen und ggf. eingebracht werden können. Darüber hinaus gibt es Kurse, die nicht belegt werden müssen, aber dennoch eingebracht werden können. Insgesamt gehen in Hessen in die Abiturwertung 24 Grundkurse ein (darunter alle Grundkurse der drei Grundkursprüfungsfächer).

 

Beleg- und Einbringpflicht

In den vier Halbjahren der Qualifikationsphase müssen in den beiden Leistungsfächern und den zu belegenden Grundkursfächern mindestens die folgenden Kurse belegt bzw. darüber hinaus auch in die Abiturwertung eingebracht werden:

 

 

B: Belegverpflichtung (verbindlicher Kurs), Kurs kann ggf. eingebracht werden
E: Kurs muss in die Abiturgesamtqualifikation eingebracht werden (Einbringpflicht)

 

Darüber hinaus ist bei der Grundkurswahl darauf zu achten, dass insgesamt die 12 Kurse des dritten, vierten und fünften Prüfungsfaches aus den Jahrgangsstufen Q1 bis Q4 sowie 12 weitere Grundkurse in die Abiturwertung eingebracht und deshalb auch belegt werden müssen. Die Ergebnisse dieser 24 Grundkurse bilden den Grundkurstopf. Dabei können Kurse, die mit null Punkten abgeschlossen wurden, nicht zur Beleg- und Einbringpflicht herangezogen werden.

 

Schriftliche Leistungsnachweise (Klausuren)

In den beiden Leistungskursen und in den Grundkursen werden in den drei Kurshalbjahren Q1, Q2, Q3 pro Halbjahr zwei und in Q4 eine Klausur geschrieben. Deren Ergebnisse tragen etwa zur Hälfte zur Benotung des  jeweiligen Halbjahres bei.

Jeweils eine der beiden Grundkursklausuren kann durch einen anderen Leistungsnachweis und eine der insgesamt sechs Leistungskursklausuren durch einen anderen Leistungsnachweis (z.B. eine umfassende Hausarbeit, oder eine Präsentation) ersetzt werden.